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wonderjoey

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Knorke

[Kein Thema]Donnerstag 05.05.2011 02:07 PM

Wegschauen / Kopf wegdrehen
Dieses Signal zeigt der Hund, wenn ihm ein anderer Hund gegenübersteht, eine Person ihm zu Nahe kommt oder wenn wir ihn anstarren. Der Hund dreht seinen Kopf weg und schaut scheinbar verlegen zur Seite. Dies ist ein Zeichen dafür, dass er sich nicht wohlfühlt. Entschärft wird die Situation, indem wir neben den Hund gehen und unsererseits Calming Signals aussenden, bis er selbst wieder auf uns zukommt. Dann streicheln wir ihm die Flanken oder beschäftigen uns mit etwas Anderem.

Spielposition / -verbeugung, -aufforderung
Mit den Vorderbeinen nach unten gehen.
Oft wird es beim Spielen benutzt, aber auch bei anderen großen Tieren (Pferde, Kühe), da sie diese oft nicht einschätzen können.

Nase lecken
Wird oft in Situationen angewandt, in denen der Hund angespannt ist, etwa, wenn man sich über ihn beugt, mit verärgerter Stimme mit ihm redet oder gerade auf ihn zugeht. Wieder möchte er die Situation beschwichtigen und uns gutmütig stimmen. Daher sollte es vermieden werden, sich von vorne her über ihn zu beugen (beim Anleinen, Kämmen)

Hinsetzen / Hinlegen
Legt sich ein Hund auf den Rücken, bedeutet dies manchmal Unterwerfung. Wenn er sich bei Begegnungen mit fremden Hunden auf den Bauch legt, dann will er die Situation entschärfen.

Ein Welpe wirft sich manchmal auf den Rücken, wenn ihm das Spiel zu rau wird. Schalten wir also einen Schritt zurück, wenn sich der Hund so zeigt. Beispielsweise bei der Erziehung, wenn der Hund langsamer wird, sich hinsetzt, hinlegt, gähnt oder sonstige Signale zeigt, sollten wir zurückschalten, denn in dieser Situation ist das Lernen blockiert.

Schlangenlinien gehen
Wenn Hunde aufeinander zurennen, dann nie schnurgerade. Sie gehen einen Bogen. Deshalb sollten Sie auch nie kerzengerade auf ihren Hund zugehen.

Langsam gehen
Dieses Beruhigungssignal wird vom Menschen oft missverstanden und löst bei diesem oft eine konträre Reaktion aus, der Hund wird also ermahnt, schneller zu gehen. Je mehr wir den Hund auffordern, schneller zu gehen, umso langsamer wird er, da Mensch und Hund aneinander «vorbeireden».

Gähnen
Eines der meistbenütztesten Signale überhaupt. Es kommt sehr oft vor, dass Hunde in bestimmten Situationen gähnen. Ein Hund gähnt, wenn es zum Tierarzt geht, wenn ihm ein Kind zu nahe kommt, wenn es Streit in der Familie gibt, wenn er sich in engen Räumen aufhalten muss. Er gähnt, um Stress aus seinem Körper zu nehmen. Dieses Signal ist schon eine eindringliche Bitte, zurückzutreten. Gähnen wir also ruhig einmal, wenn es laut gewittert, wenn der Schrubber umfällt, wenn ein fremder Hund auf uns zukommt. Unsere Hunde werden sich beruhigen, wenn sie sehen, dass wir Calming Signals aussenden.

Schnüffeln
Wenn ihr Hund schnüffelt, während er auf einen Artgenossen zugeht, lassen sie ihn doch. Sollten sie es unterbinden, stören sie die Kommunikation zwischen den Hunden.

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