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sweetwob1988

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baby ich liebe dich über alles auf der welt freue mich auf unsere wohnung <3

Die sechs Phasen einer PartnerschaftMittwoch 13.01.2010 07:12 PM

Bei aller Unterschiedlichkeit: Es gibt Parallelen zwischen Partnerschaften. Im Optimalfall sind es sechs Phasen, die gemeinsam durchlebt werden. Wie lange eine Phase der Partnerschaft aber jeweils dauert, und in welcher davon sich ein Paar gerade befindet: Das müssen die Partner schon selbst herausfinden.
Phase 1: Die „Übereinander-Herfall-Phase“

Das ist die Phase, in der sich zwei Menschen kennen lernen, Paare bilden, egal, ob es die viel zitierte Liebe auf den ersten Blick ist oder nur die pure Lust, die ja oft am Anfang einer vielleicht langjährigen Beziehung steht. Es ist die Phase, die jeder liebt, und in der viel mehr als sonst geliebt wird – körperlich, aber vielleicht auch schon im Ansatz mit dem Herzen. Es ist die Phase des ganz großen Gefühls, des Verrücktseins nach dem anderen, der Sehnsucht, des Glühens und des puren Genusses. Es ist die wunderschöne Phase, aus der sich – hoffentlich – alles andere entwickelt.
Phase 2: Das satte Glücksgefühl

Die zweite Phase beginnt mit den Worten „Den/die wollte ich schon immer haben“. Nach ein paar Wochen oder Monaten hat sich das Verliebtheitsgefühl gefestigt, ein sattes Glücksgefühl setzt ein, und der Gedanke setzt sich fest, mit diesem Mann oder mit dieser Frau sein Leben verbringen zu können.
Phase 3: Der Alltag beginnt

In Phase 3 ist man als Paar schon fast auf dem Boden der Realität angekommen. Der eine lernt die andere oder den anderen langsam auch im Alltag kennen. Erste Fragen kommen auf: Habe ich mir das so vorgestellt? Oder vielleicht doch nicht? Es ist die sensibelste Phase einer Beziehung, wenn ein Partner beim anderen bemerkt, wie und wer er wirklich ist. Und es ist die Phase, in der die Vorstellungen fürs gemeinsame Leben zum ersten Mal langsam real werden. In der dritten Phase gibt es noch viel schönen, wolkigen Boden, wo vieles geklärt werden kann – und Probleme aus dem Weg geräumt werden sollten.
Phase 4: Die Stress- und Streitphase

Die vierte Phase ist die Stress- und Streitphase, in der Paare anfangen, mit Worten aufeinander los zu gehen. Die vierte Phase ist in jeder Beziehung die schwierigste Phase – es ist die Phase der Festigung. Wenn jetzt die Reibereien beginnen, müssen beide Partner sehr genau beobachten, ob der andere es wirklich ist. Richtig schwierig wird es am Ende der vierten Phase: Jetzt wird klar, ob sich ein Paar trennt oder womöglich für immer zusammenbleibt. Die vierte Phase ist die Phase, die am zermürbendsten ist – und dennoch halten Paare gerade diese Phase am längsten aus. Vermutlich, weil es eine schwierige Frage ist, ob man sein Leben mit dem anderen wirklich teilen will oder ob man doch besser auseinander geht.
In jeder Partnerschaft kommt es irgendwann zu Streit; Rechte WDR (Standbild)
Phase 5: Entweder Trennung oder Ruhepol

Die fünfte Phase ist entweder die Trennungs- oder die Ruhephase. Entschließen sich Paare dazu, ein gemeinsames Leben zu versuchen, wird es in der Beziehung ruhiger. In dieser Phase finden die jeweiligen Partner zu sich selbst. Dem Anderen werden jeweils andere Freiräume gestattet, in der Beziehung bildet sich ein Kernleben. Langsam aber sicher festigen sich die Voraussetzungen für die letzte, die sechste Phase der Beziehung.
Phase 6: Liebe fürs Leben

Die letzte Phase ist hoffentlich die längste: Sie ist die Phase satten Glücks, in der sich so viel Sicherheit in der Beziehung gebildet hat, dass nun eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Es herrscht zwischen den Partnern unbedingtes Vertrauen, die vielen Stürme sind vorbei. Gefühle des sich Liebens, der Toleranz, des Respekts stellen sich ein. Und dennoch ist auch in dieser letzten Phase ein Paar ständig in Bewegung – alles andere wäre ja auch langweilig. Denn mitunter kann es auch in der sechsten Phase noch Trennungen geben, denn eine Beziehung hört nie auf zu arbeiten.

Die Münchner Journalistin und Psychologin Andrea Ketterer begleitet die Reihe „Knutsch und Knatsch“ und gibt wichtige Tipps aus Fachfrauensicht. Die Chefredakteurin der Zeitschrift „Eltern“, selbst Mutter von zwei Kindern und seit 18 Jahren glücklich verheiratet, hat sich intensiv mit dem Thema „Beziehungen“ beschäftigt und dazu auch ein Buch geschrieben: „Basics for Lovers“.

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