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i move like water, i go with the flow

EineWelt außer ReichWeiteMittwoch 03.12.2008 06:24 PM

Wenn wir die denkbar grausamste Strafe für Hunde erfinden müssten, könnte uns vermutlich nichts einfallen, was noch schlimmer ist als „Einzelhaft". Hunde sind Rudeltiere, deshalb brauchen sie die Gesellschaft von anderen. Die meisten Menschen, die Ihren Hund anketten wissen gar nicht, wie viel es einem Hund bedeutet, wenn man ihn am Ohr krault, mit ihm Apportieren spielt und ihn ins Haus zur Familie lässt. Falls Sie Ihren Hund draußen halten, möchten wir Ihnen 10 Tipps geben, wie Sie seine Lebensqualität verbessern können.


Helfen sie ihrem Hund über die "Hundstage"!

Hunde können nicht über die Haut schwitzen, sondernnur über die Pfoten. Neben Hecheln ist das die einzige öglichkeit für sieAbkühlung zu finden. Rassen mitkurzen Nasen wie z.B. Mops und Bulldogge sind ganz besonders hitzeempfindlich, ebenso Huskies und andere nördliche Hunderassen, deren dickes Fell den Wintertemperaturen in Alaska angepasst ist, nicht
jedoch den Sommertemperaturen in südlichen Gefilden. Lassen Sie Ihren Hund bei Hitzewellen ins
Haus und sorgen Sie ansonsten dafür, dass er Schatten finden kann. Pflanzen Sie Bäume – dadurch
kann die Außentemperatur gesenkt werden. Wenn „Ketten"hunde gezwungen sind, an ihrem Wohn-und Schlafplatz ihre Notdurft zu verrichten (was sie in der freien Natur nie tun würden), ziehen ihre Exkremente im Sommer Fliegen an, was Hunde wahnsinnig macht.
Fliegen können tatsächlich die Ohren von Hunden befressen.


Sorgen Sie für ausreichend Futter und Wasser!

Im Winter brauchen Hund fast doppelt soviel Futter wie im Sommer, weil sie ausreichend Körperfett aufbauen müssen, das sie bei kalten Temperaturen warm hält. Wasser muss immer
für sie erreichbar sein, besonders im Sommer, wenn Hunde durch Hecheln viel Flüssigkeit verlieren. Geben Sie das Wasser in einen stabilen Eimer oder Napf und achten Sie darauf, dass es im Winter nicht gefriert. Stellen Sie den Napf in einen alten Reifen, damit er nicht umkippt.


Gehen Sie regelmäßig zum Tierarzt!

Staupe, Parvovirose und andere Krankheiten können durch regelmäßiges Impfen vermieden werden. Hunde müssen auch regelmäßig entwurmt
werden, sonst verlieren sie im Winter lebenswichtiges Körperfett.


Lassen Sie Ihren Hund sterilisieren oder kastrieren!

Ein nicht kastrierter Hund ist ein verhinderter Romeo und neigt eher zu aggressivem Verhalten Ihnen und Ihren Kindern gegenüber. Kastration verhindert auch Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane, die bei älteren Hunden häufig
vorkommen.


Lassen Sie Ihren Hund ins Haus!

Reden Sie sich nicht ein, Hunde würden sich „daran gewöhnen", draußen zu leben. Falls es dort keine anderen Hunde gibt, wird Ihr Hof bald langweilig. Dauergebell ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Wenn ein Hund nicht mehr ständig bellt, heißt das keineswegs, dass jetzt alles in Ordnung ist, sondern es bedeutet vielmehr, dass der Hund jede Hoffnung auf Erlösung aufgegeben hat. „Einem einzeln gehaltenen Hund ist täglich mehrmals die Möglichkeit zum länger dauernden Umgang mit Betreuungspersonen zu gewähren, um das Gemeinschaftsbedürfnis des Hundes zu befriedigen".


Bauen Sie einen Zaun von 1,80 Meter Höhe um Ihr Grundstück!

Dann kann ihr Hund nicht entwischen und ist gleichzeitig sicher vor Menschen, die Tiere zum Spaß quälen. Falls ein Zaun Ihre finanziellen Mittel übersteigt, installieren Sie eine Laufleine. So kann Ihr Hund sich bewegen, ohne sich in die Leine zu verwickeln. Benutzen Sie anstelle eines Halsbandes ein Geschirr, damit sich Ihr Hund nicht stranguliert. „Die Anbindung muss an einer Laufvorrichtung, die mindestens sechs Meter lang ist, frei gleiten können und so bemessen sein, dass sie dem Hund einen seitlichen Bewegungsspielraum von mindestens fünf Metern bietet".


Geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit, sich viel zu bewegen!

Hunde müssen rennen, schnüffeln und entdecken. Machen Sie jeden Tag lange Spaziergänge – das tut auch ihnen gut. Benutzen Sie eine Leine, die sich von selbst aufwickelt. So kann Ihr Hund vorausrennen oder hinterherbummeln. Ein Hundegeschirr, das nicht über Zug funktioniert, erspart ihrem Hund Schmerzen am Hals und schont gleichzeitig Ihr Schultergelenk. Der Vorteil dabei ist, dass Hunde weit weniger dazu neigen, sich „schlecht zu benehmen"!


Machen Sie Ihrem Hund eine Freude mit Spielzeug!

Stellen Sie sich vor ganz allein draußen rumhängen zu müssen ohne jede Beschäftigungsmöglichkeit, außer vielleicht zuzuschauen, wie der Matsch trocknet. Ein einfacher Tennisball oder ein altes Handtuch mit einem Knoten darin hält Ihren Hund stundenlang beschäftigt. Hunde kauen gern – geben Sie Ihrem Hund deshalb Gummiknochen und andere Dinge, auf denen er herumkauen kann.


Bringen Sie Ihren Hund zurHundeschule!

Falls Sie Ihren Hundwegen Verhaltensproblemen nach draußen verbannt haben, werden sich diese durch Einsperren und Isolation nur noch verschlimmern. Ein guter Hundeerziehungskurs zeigt Ihnen, wie Sie sich einem Hund verständlich machen können, der wahrscheinlich einfach nicht versteht, was Sie von ihm erwarten. Verhaltensprobleme junger Hunde legen sich außerdem meist mit zunehmendem Alter.


Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund im Winter nicht leidet.

In der freien Natur graben Hunde sich einen tiefen Bau, dessen Wärme ihnen Geborgenheit bietet. Ihr Fell bietet ebenso wie Ihr Wintermantel einen gewissen Kälteschutz, dennoch können Hunde stark unter der Kälte leiden. Welpen, ältere Hunde, kleine und Kurzhaarrassen wie Pointer und Dobermann sollte man in Kälteperioden nie draußen lassen.

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