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Schicksal ist, wenn sich zwei Menschen finden, die sich nie gesucht haben...

schmuck, was ich dazu sageFreitag 05.12.2008 04:07 PM

Schmuck





Eine genauere Untersuchung zeigt,dass einige, die für ein betont schlichtes Äußeres von Christen eintreten oder dafür, dass diese kein Make-up oder keinen Schmuck verwenden sollten, ihre Ansicht durch falsch angewandte Schriftstellen zu stützen suchen. Die Bibel enthält tatsächlich keine ausführliche Abhandlung über das Thema äußere Erscheinung. Weder billigt sie bestimmte kosmetische Praktiken, noch verbietet sie andere. Statt dessen enthält sie vernünftige Grundsätze

Der Apostel Paulus gab den inspirierten Rat: „Ich [möchte], dass sich die Frauen in wohlgeordnetem Kleid mit Bescheidenheit und gesundem Sinn schmücken, nicht mit besonderem Flechten der Haare und mit Gold oder Perlen oder sehr kostspieligem Gewand“ (1. Timotheus 2Vers 9). Etwas Ähnliches schrieb Petrus: „Euer Schmuck bestehe nicht im äußerlichen Flechten der Haare und im Anlegen goldener Schmucksachen oder im Tragen äußerer Kleider, sondern er sei die verborgene Person des Herzens im unvergänglichen Gewand des stillen und milden Geistes, der in den Augen Gottes von großem Wert ist“ (1. Petrus 3 Verse 3, 4).

Die griechischen Wörter, die hier mit „wohlgeordnet“, „schmücken“ und „Schmuck“ wiedergegeben wurden, sind Formen von kósmos, was auch die Wurzel des Wortes „Kosmetik“ ist, das „zur Verschönerung speziell der Gesichtsfarbe Dienendes“ bedeutet. Diese Bibeltexte helfen uns somit, Fragen über die Verwendung von Kosmetika oder Make-up sowie über Juwelen und anderen von Frauen getragenen Schmuck zu beantworten.

Meinten Paulus und Petrus, daß Christen ihr Haar nicht flechten, weder Perlen noch Goldschmuck tragen und — in erweiterter Anwendung — keine Kosmetika verwenden dürfen? Nein. Würde man dies behaupten, dürften Christinnen auch keine ‘äußeren Kleider tragen’. Doch die von Petrus auferweckte Dorkas wurde sehr geschätzt, weil sie für andere Christen „äußere Kleider“ hergestellt hatte (Apostelgeschichte 9 Vers 39). Daher besagen die Worte aus 1. Timotheus 2 Vers 9 und 1. Petrus 3Verse 3, 4 keinesfalls, daß Christinnen ihre Haare nicht flechten dürfen und keine Perlen, keine äußeren Kleider usw. tragen dürfen. Paulus betonte statt dessen, dass die äußere Erscheinung der Frauen von Bescheidenheit und gesundem Sinn zeugen muß. Wie Petrus zeigte, sollten Frauen ihren geistigen Qualitäten größere Aufmerksamkeit schenken, statt die äußere Erscheinung oder die Kosmetik in den Vordergrund zu stellen.

Einfach gesagt, verbietet die Bibel keineswegs alle Bemühungen, das Aussehen zu verbessern oder zu verschönern. Einige Diener Gottes, Männer wie Frauen, trugen Schmuck (1. Mose 41Vers 42; 2. Mose 32 verse 2, 3; Daniel Vers 29). Die treue Esther stimmte einer ausgiebigen Schönheitsbehandlung mit kosmetischen Ölen, Parfümen und Massagen zu (Esther 2 Verse 7, 12, 15; vergleiche Daniel 1Verse 3-8). Gott beschrieb, daß er Israel symbolisch mit Armspangen, einer Halskette, einem Nasenring und Ohrringen schmückte. Das trug dazu bei, daß es „sehr, sehr schön“ wurde (Hesekiel 16 Verse 11-13).

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