IRC-Galerie

princesNatty

princesNatty

meine mädls sind nicht mal gold wert, sie sind U N B E Z A H L B A R ! ♥

[Kein Thema]Montag 21.06.2010 07:11 PM

60er Jahre:


Die Weltpolitik der 50er Jahre (Berliner Mauerbau, Kubakrise und Vietnamkrieg) löste eine Protestwelle aus, die sich nicht nur in der Politik, sondern auch in Mode und Musik manifestierte. Hippies traten für den Frieden ein und machten mit ihren Aktionen auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam. Studentenunruhen beherrschten die Medien.

Die von Oswald Kolle ausgerufene sexuelle Befreiung, die vor allem von den Hippies, aber auch von den politisch engagierten Studenten unterstützt wurde, hätte nie in dieser Vehemenz stattgefunden, wenn es amerikanischen Forschern nicht gelungen wäre, die Antibabypille ins Leben zu rufen. 1962 erschien diese als Glückseligkeit für eine ganze Generation auf dem deutschen Markt und unterstützte damit die sexuelle Befreiung, vor allem die der Frau. Die Auswirkungen auf den Modebereich waren enorm, denn das neue Selbstwertgefühl des weiblichen Geschlechtes wurde natürlich auch nach außen demonstriert.

Auf den ekstatischen Rock' n' Roll folgte Anfang der Sechziger der Twist, der nach einem kurzen, aber um so heftigeren Höhepunkt in den Beat überging. Anfangs richtete sich die Gunst des Publikums auf die "Beatles" und die "Rolling Stones", sie traten an die Stelle von Elvis Presley und Jerry Lee Lewis. Später wurden auch Helden, wie "The Who", "Jimi Hendrix" und "Bob Dylan" verehrt. Allen blieb gemeinsam, dass sie ihren Verehrern, gerade speziell im modischen Bereich, als Vorbildfunktion dienten. Die Beatles erschufen Millionen von Pilzköpfen, Pete Townshend stärkte den Mods den Rücken, Hendrix den Hippies und Dylan den politisch-engagierten Studenten.

Zwar orientierten sich die sogenannten Blumenkinder modisch sehr stark an Indien, trotzdem ist die Mode der 60er Jahre noch stärker von USA beeinflusst als schon in den
50ern. Denim-Hosen sowie Hemden aus Nylon und andere Synthetikstoffe drängten auf den Markt.

Die Hippiekultur brachte eine fortwährende Politisierung der Rockkultur mit sich, die sich in einer als politische Gegenkultur verstandenen jugendlichen Subkultur ausprägte. Besonders bemerkenswert an dieser Epoche ist, dass sich die Gruppendynamik nicht auf die auffälligen Gruppensymboliken wie lange Haare und Flower-Power-Batik-Mode beschränkte, sondern auch eigenständige Organisationsformen im Musikbusiness etablierte. So entstanden alternative Agenturen, Tour- und Festivalorganisationen, sowie unabhängige Medien, Schallplattenlabels, Vertriebssysteme, Zeitungen und Zeitschriften.

Du bist noch kein Mitglied?

Jetzt kostenlos mitmachen!

Als registrierter Nutzer könntest du...

...Kommentare schreiben und lesen, was andere User geschrieben haben.