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princesNatty

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meine mädls sind nicht mal gold wert, sie sind U N B E Z A H L B A R ! ♥

[Kein Thema]Montag 21.06.2010 07:11 PM

50er Jahre:


Der Rock' n' Roll der 50er Jahre beschwingte auch die Modewelt. Film und Fernsehen verbreiteten die neuen amerikanischen Trends. Insbesondere Filmdiven wie Marilyn Monroe, nahmen ebenso Einfluss auf die Mode wie der King of Rock, Elvis Presley. Neben ihm wurden Schauspieler wie James Dean, Marlon Brando und Montgomery Clift zu Jugendidolen. Die Teenager imitierten ihre Vorbilder und verhalfen der Modeindustrie zu großem Aufschwung.

Mit dem Rock' n' Roll kam nicht nur ein neuer Musikstil auf, der Rock' n' Roll prägte eine ganze Generation: es entstand ein neues Lebensgefühl unter den Jugendlichen, das sie in Konflikt mit der Generation ihrer Eltern brachte. Nicht selten wurde der Rock' n' Roll als "Affentanz" bezeichnet und die Anhänger der Musik als "Wilde" oder "wildgewordene Wahnsinnige". Im Deutschland des Wirtschaftswunders setzte sich für die Fans des Rock' n' Roll der Begriff "Halbstarke" durch, in England "Teddy Boys".

Die sogenannten "Halbstarken" prägten eine Jugendkultur und Mode wurde zu einem Millionengeschäft. Die Mädchen trugen Caprihosen und breite Gürtel, sie banden ihre Haare zu lustig im Takt wippenden Pferdeschwänzen zusammen und zogen Petticoats unter ihre weiten Röcken. Bei den Jungen waren Röhrenjeans, Ringelsöckchen, spitze Schuhe, weite Sakkos, schwarze Lederjacken und Krawatten aus schwarzen Samtbändern angesagt. Die Haare wurden mit Pomade nach hinten gekämmt und vorne zu einer Elvistolle modelliert.

Rock' n' Roll war nicht allein Musik, sondern er wurde in einen eigenen Kontext aus Mode, Freizeitritualen und einer generationsspezifischen Lebensweise eingebunden. Diese erstmalige Verbindung von Musik, Mode und Lebensgefühl zieht sich von nun an durch die Geschichte des Mainstream.

Vor allem aber änderte sich mit dem Rock' n' Roll auch die Marketing-Methoden der Industrie. Sie hatten die trendbildende Funktion der Musik entdeckt und auch die daran geknüpfte Möglichkeit einer umfassenden Lifestyle-Vermarktung. Entsprechend wurden ab jetzt Werbestrategien im Medienverbund realisiert. Das heißt von nun ab gehörten die Printmedien, in Form von Teenager-Magazinen, ebenso zur Musikpromotion wie Fernsehen und Film. Der Einfluss auf die Modewelt wurde von den Modeschöpfern erkannt und genauso geschickt wie gewinnbringend vermarktet.

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