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facebookDonnerstag 08.09.2011 11:31 PM

Facebook (Auch Facebug,Fakebook, Fratzenbuch, Drecksbook oder auch G'sichtsbuch genannt) ist Stasi auf freiwilliger Basis. Andere verwenden Facebook um sich entweder ein fiktives soziales Umfeld zu schaffen oder ihr bestehendes reales Umfeld zu zerstören. Diese Leute hoffen so, endlich "wahre" Freunde zu finden. Facebook ist dabei wie ein Gefängnis. Innerhalb der sogenannten "Gefällt mir"-Welt verschwendet man Zeit, schmiert was an Wände und wenn man rauskommt, kann man seine Freunde nicht mitnehmen. Außerdem wird man von Leuten angestupst, die man nicht einmal kennt.
Man könnte auf den ersten Blick meinen, Facebook sei dazu da, alte und neue Freunde wieder zusammenzubringen. Jedoch ist es viel wichtiger, sich selbst und anderen zu beweisen, wie viele (angebliche) Freunde man hatte, hat und noch haben wird. Man meldet sich also an, um Leute hinzuzufügen (adden), mit denen man sowieso nicht schreibt. Genauso lässt man sich von anderen komischen Leuten adden, damit diese ihre Liste mit möglichst hübschen Profilbildern vollbekommen. Dabei lässt man sich ausspionieren, was man gerade mit wem und wo macht und wen man kennengelernt hat und was man genau im Profil geändert hat. Als Gegenleistung darf man andere Benutzer genauso ausspionieren.
Das Wort Freundschaft ist bei Facebook wie bei diversen Communities anders zu verstehen. Kennen ist hierbei nicht erforderlich, sonst würde Facebook ja Wer kennt wen heißen. Sind zum Beispiel zwei Personen auf Facebook miteinander befreundet, heisst das noch lange nicht, dass diese sich tatsächlich im Real Life grüßen oder gar kennen. Genauso können hochgradig bindungsgestörte Kinder mal eben locker über 2.000 Facebook-Freunde haben, weil sie jeden Deppen geaddet haben. Ob ein soziales Umfeld auf diese Weise gefestigt wird oder ewige Looser bei bestimmten Frauen tatsächlich ein Stückchen näherkommen, sei dahingestellt. Immerhin haben gelangweilte Büroangestellte und Teenager mit einem Drang zur grenzenlosen Selbstvermarktung auf diese Weise ihre tägliche Beschäftigung gefunden. Somit dient Facebook bloß als eine Stimulierung des menschlichen Sammeltriebes, einem Pokémon-Spiel gleich, in dem keine kleinen Monster einfangen werden müssen, sondern irgendwelche Leute, für die man sich schon längst nicht mehr interessiert und/oder nie interessieren wird.


Willkommen auf Facebook! Wo Lügner noch mehr Lügen erzählen, Verlierer mehr Freunde haben als im echten Leben, schwache Menschen plötzlich mutig sind, Mehmets, Murats und Alis einen "Anstupsen", ...Ex-Freunde einem nachstellen ("stalken"), wo alle Mädchen zu "Models" mutieren! Wo Pärchen ihre "scheinbare" Beziehungen präsentieren! Wo nichts mehr privat ist, wo jeder irgendwelchen Müll veröffentlichen kann und wo Feinde auf einmal Freunde sind....

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