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Der geile Sketch in Deutsch !Dienstag 09.03.2010 09:27 PM

Herr Neelen wird sich freun :D

Wir sind einfach cool! :D... ich weiß zwar nicht, warum ich das hier überhaupt veröffentliche, aber vllt interessiert es ja den einen oder anderen, was ich so im Leistungskurs Deutsch in der 12. Klasse mache... also im Moment^^


Gespräch zwischen Arzt, Dr. X und Hebamme über die Marquise von O…

Arzt kommt aus dem Haus der Marquise. Dr. X und der Arzt treffen sich.

X: Guten Tag!
A: Guten Tag, sie wieder hier in der Stadt?

Im Hintergrund läuft die Hebamme auf das Haus der Marquise zu, an den beiden vorbei. Beide grüßen die Hebamme.

X: Ist etwas Schlimmes passiert?
A: Nun, ja, das ist so…
X: Ist etwas mit der Obristin?
A: Nein, nein, das wäre ja noch angenehm…
X: Oh, dann ist etwas mit der Marquise?
A: (schwankt) hm, ja, eigentlich darf ich darüber ja nicht reden, aber, es ist so… die Marquise zweifelt an meinem Wissen…
X: Fachwissen beleidigt, wie kann sie nur…
A: tja, wenn sie noch nicht mal weiß wie sie in andere Umstände gekommen ist…
X: andere Umstände? Weiß nicht von wem?
A: ach, hm, ja …das ist unwichtig, eigentlich...
X: Ach, diese Weiber sind doch alle gleich!
A: Was Sie nicht sagen, den Eindruck hab ich soeben auch gewonnen.
Innerer Monolog des Dr. X
A: (geschockt) ähm…
X: Auch in der Psyche sieht man schon wer seine drei Instanzen nicht im Einklang hat. Schon lange beobachte ich dies bei Weibern…
A: Drei Instanzen, ist das nicht…
X: Das „Es“, die Triebe sind bei Frauen zu ausgeprägt, kommt vor, dass sie nicht mehr bewusst handeln
Innerer Monolog der Dr. X Beispielt „Eva“
A: Die Marquise, sie meinen, dass sie ihrer Triebe nicht mehr Einhalt gebieten konnte?
X: Warum?
A: Ja, sie ist ja offensichtliche ohne ihr Wissen in andere Umstände gekommen, also…

Beide sehen wie die Hebamme das Haus der Marquise verlässt
Dr. X macht bemerkbar, dass er vor hat zu gehen

X: Oh, ich muss noch zu einem Patienten, guten Tag

Der Arzt läuft der Hebamme entgegen und beginnt eine Unterhaltung.

A: Gnädiges Fräulein, warten Sie!

Die Hebamme dreht sich um und erblickt den Arzt der hektisch auf sie zuläuft.

H: Grüß Gott, der Herr, was gibt es?
A: Ich will ja nicht neugierig sein, verstehen Sie mich nicht falsch, aber ich habe Sie gerade beobachtet, wie Sie aus dem Haus der Marquise kamen…. Wissen Sie, ich bin zuvor auch dort gewesen.
H: Ja, ich stehe ihr bei.
A: Darf ich fragen, was Ihre Diagnose ihres Zustands war?
H: Ja, schon, Sie ist in anderen Umständen, nichts weiter…
A: Ha! Sie hat also mein Fachwissen zu Unrecht in Frage gestellt! Ich habe ja gleich gesagt, sie habe nichts weiter, aber sie hat mich in meine fachlichen Kompetenz zu tiefst beleidigt…
H: Das tut mir Leid, aber Sie müssen verstehen, die Marquise ist entsetzt über ihren Zustand.
A: Das ist ja wohl keine Entschuldigung für ein solches Verhalten, sogar von Gericht war die Rede!
H: Gericht?
A: Ach, unwichtig! Ich bin entrüstet. Einfach entrüstet über ein solches Fehlverhalten, mein fachlichen Kompetenzen in Frage zu stellen…
H: Nun ja, ich bin der Überzeugung, dass dies sicher nicht beabsichtigt war.
A: So etwas muss ich mir nun wirklich nicht bieten lassen, diese Frau, diese Frau...und mich dann noch zu fragen, wie es zu diesem Zustand gekommen sein kann, tzz!
H: Aber verstehen Sie doch, sie ist erschöpft, sie ist verwirrt und weiß nichts über die Empfängnis.
A: Weiß nichts? Wenn diese Frau ihre Triebe nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, dann soll sie Außenstehende nicht in Frage stellen!
H: Sie hat sich aber diesbezüglich vor mir auch geäußert, sie fragte nach der Möglichkeit einer Empfängnis durch die Natur, wie bei der Heiligen Jungfrau Maria…
A: Heilige Jungfrau Maria? Nun treibt sie es zu weit! Wenn die hochwohlgeborene Marquise nicht heilig ist, wer denn dann, tzz!
H: Aber bitte! Wie erlauben Sie sich über diese arme, in jungen Jahren verwitwete Frau zu sprechen, der das Schicksal nun schon wieder einen so gemeinen Streich gespielt hat?!
A: Schicksal, hin oder her, jeder Mensch ist für sein Verhalten selbst verantwortlich. Wie gesagt, wenn die Marquise nicht mächtig ist ihrer Triebe zu widerstehen?! Unterbewusst ist ihr Verhalten doch wie das, jeder andere freikäufliche Dirne!
H: Also ich gehe davon aus, dass ihr Gewissen die Geschehnisse verdrängt, um ihre eigene Identität zu schützen!
A: Ob bewusst oder nicht, geschehen ist geschehen! (höhnisch) Nun ja, ich hoffe sie findet den richtigen Geliebten, dem sie diesen Zustand zu verdanken hat, eine andere Option steht ihr zur Zeit wohl eher nicht offen.
H: Ich kann und will Ihren Gedankengängen nicht weiterhin folgen, guten Tag!

Die Hebamme wendet sich wütend ab und verlässt beendet somit das Gespräch

A: (leise, vor sich hin) Ach, ihr Weiber… ihr seid doch alle gleich!

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