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Jo.Donnerstag 29.12.2011 03:43 AM

Sie sitzt allein in ihrem Zimmer,
es ist niemand da.
Sie hält das Messer in der Hand
und führt es an ihren Arm.
Und es ist still,
man hört nur wie sie leise weint.
Ihre Mutter fährt zur Arbeit,
sie ist ganz allein.
Sie hat Angst
und sie weint um alles was sie liebt.
Sie sitzt am Boden,
neben ihr liegt nur ein Abschiedsbrief.
Sie blickt nach oben
und sie merkt wie sie der Mut verlässt,
deswegen holt sie Luft,
Schließt die Augen, tut es jetzt.
Der Schmer,z ein guter Freund,
er übertönt die Bahnrunden.
Sie tut es nicht zum ersten Mal,
sie war schon paar Mal unten.
Doch diesmal ist es ernst,
nicht nur ein Hilfeschrei,
denn diesmal wird sie niemand hörn,
wenn sie um Hilfe schreit.
Sie blickt zum Fenster,
sieht keinen Engel
und sticht nochmal zu.
Der Schnitt ist tief genug
und plötzlich sieht sie Blut.
Alles dreht sich,
sie kriegt Panik,
doch sie kämpft dagegen.
Ab jetzt gibts kein Zurück mehr,
Nichts zeigt sie noch am Leben.
Und sie wird schwach,
vor ihren Augen wird es schwarz.
Sie blickt zum Spiegel,
sieht sich selbst darin,
zum letzten Mal.
Dann wird es dunkel
und sie spürt,
wie ihr Bewusstsein schwindet.
Da kommen Bilder
und sie sieht sich selbst,
als Kind darin.
Sie sieht ihre Mutter
und ihre besten Freunde.
Sie hört sich lachen,
es erfüllen sich die besten Träume.
Und sie ist glücklich,
zum ersten mal seit langer Zeit
und ihr wird klar,
sie war niemals wirklich ganz allein.
Sie sieht ihr ganzes Leben
und es geht viel zu schnell.
Sie hat noch viel zu sagen,
doch das Licht ist viel zu grell.
Und dann wird es Zeit,
sie muss jetzt Abschied nehmen,
doch alles hält sie fest
und sie will jetzt noch nicht gehn.
Mit letzter Kraft spricht sie ihr letztes Gebet,
sie hofft darauf das dieser Gott sie versteht.
Sie will nicht gehn,
sie weiß jetzt sie will leben,
und ihr wird klar,
das es dafür jetzt zu spät ist.
Das Leben rinnt ihr aus dem Arm,
es ist still geworden.
Ihre Schreie sind verstummt,
sie hat den Kampf verloren.
Was sie zum Abschied sagt,
steht in ihrem letzten Brief,
doch Worte können nicht erklärn,
wieso sie letztlich ging.
Sie schreibt an was sie denkt,
das sie das Leben hasst.
Es ist nicht ihre welt,
sie merkt es jeden Tag.
Sie will nichts mehr,
es ist Schluus,
sie will weg von hier.
Das Schlimmste an dieser Welt war es,
das sie existiert.
Sie muss es tun,
weil es keinen anderen Ausweg gibt.
Es tut ihr Leid,
doch sie zögert keinen Augenblick.
Der Rest ist blutverschmiert
und nicht mehr zu lesen.
Wass sie der Welt noch hinterlässt,
sind nur Schmerz und Tränen.
Dann öffnet sie den Mund,
zu einem letzten Schrei,
doch niemand hört sie
und deswegen stirbt sie ganz allein.
Nur noch ein Augenblick,
dann ist es vorbei.
Noch ein letzter Atemzug
und es ist vorbei.

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