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[Kein Thema]Montag 27.06.2011 04:13 PM

Akt III

Des Krieges Wirren täglich mehr,
der Welten Ende nahte.
Der Gefangene zog fort erneut,
zurück ließ er seine Angetraut‘.
Denn Hoffnung auf Glück ihn trieb,
den Schwur zu halten war ihm lieb.
Und auch wenn die zwei Liebenden
sich kein Versprechen gaben,
in ihren Herzen flammte Licht,
sich einst zurückzuhaben.



Akt IV

Grausam ist das Schicksal, mein Freund.
Längst verloren sind Träume und Ehre.
Der Pfeil hat den Bogen der Göttin verlassen.
Meine Seele, verblendet von Rachedurst.
Endlose Qualen erlitt sie, um das Ende der Reise
in meiner Erlösung zu finden.
Und deinem ewigen Schlaf.
Legenden werden erzählen
von einem Opfer am Ende der Welt.
Der Wind streicht über die Wasseroberfläche.
Sanft, doch mit Gewissheit.



Akt V

Und ist der Morgen auch ohne Hoffnung,
nichts wird meine Rückkehr aufhalten.
Der Tau zu werden,
das Land zu tränken,
den Himmel zu benetzen,
die Meere zu füllen,
bringe ich dir dies stille Opfer dar.

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