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frannylein

frannylein

fröhliche weihnacht überall...
Ich will’s in allen Sprachen für dich singen,
auf allen Instrumenten zum Erklingen bringen:
Ich liebe dich.

I want to sing in every language for you baby,
and play on every instrument to say these words to you:
believe me, it is true, I love you!

Pour toi je veux chanter en toutes les langues,
jouer pour toi de tous les instruments
en disant, mon amour, je t’aime.


Wo immer du auch wohnst,
ich weiß genau, daß es dich gibt,
die Frau, in die ich mich
und die sich in mich verliebt.

Wo immer du auch wohnst,
welche Sprache du auch sprichst,
wenn wir uns begegnen,
dann lern’ ich sie für dich.

In tutte le lingue lo vorrei cantare,
su tutti gli strumenti suonare,
provare l’amore per te, per chè ti amo.

Lo cantaria en tódos los idiomas para ti
y en todo instrumento tocaria, y asi
te diria, mi amor, te quiéro.

Ik wil het in alle talen met je delen,
op alle instrumenten voor je spelen, kwelen.
Nou weet ik echt: Ik hou van jou.

Ja, wenn man sowas hört, denkt man sich doch: Mann, was müssen die Holländer für’n Spaß haben! „Ik hou van jou.“ Ich weiß nicht, ich persönlich würde da wahrscheinlich eher spontan reagieren mit: „Ey, pass mal auf, ich hau zurück Du!“ Wobei ich weiß ja nicht, sind Holländer unter uns heute abend? Nicht, dass ich mich hier in die... Entschuldigung. Refrain!

Wo immer du auch wohnst,
ich weiß genau, daß es dich gibt,
die Frau, in die ich mich
und die sich in mich verliebt.

Wo immer du auch wohnst,
welche Sprache du auch sprichst,
wenn wir uns begegnen,
dann lern’ ich sie für dich.

rang woa jung gödschon üjen chiang ne scherai,
jung bu tong de düe chi tan tsu dui ni diai
tsin ai de tsüen tsin tsüen ihde: woa ai ni.

Das war chinesisch. Meine Damen und Herren, wenn Sie die ein oder andere Sprache wiedererkennen, zögern Sie nicht, steigen Sie einfach mit ein!

ja chatschu na vsiäch jsekach peetch ätot, i torsche
na vsiäch instruméntach igratch jesli morschno, borsche moj!
ja jlubjlu tjebja.

Ich habe ja noch eine Strophe auf türkisch, die kann ich nur leider noch nicht aussprechen. Ist ein bißchen schwierig. Aber ist nicht schlimm, ich war vor einiger Zeit in der Schweiz und habe dort eine Strophe geschrieben, auf schweizerdeutsch. Und das klingt ja fast wie türkisch.

Ig möchts i aunä sprachä für dich singä,
uf aunä inschtrumantli zum Erklingä bringä,
am liebschte unter dr Loube vo Barn: I ha di garn.

Ich habe jetzt auch ganz neu im Repertoire : schwedisch und bayrisch. Was wollen Sie hören? – Beides? Ok, paß auf, dann singe ich mal beides, ja, aber nicht gleichzeitig, nein, nacheinander. Aber, ich sage mal nicht, was was ist.

Jag vill sjunga det på alla språk för dig
och på alla instrument vill jag säga dig:
hej lilla tjej, jag älskar dig.

So, jetzt schwedisch: Ok. Sie haben es gemerkt. Nein, bayrisch natürlich. Aber ich muß dazu sagen es ist mir bislang in jeder Sprache gelungen das zu sagen, worum es geht, so, daß es sich reimt. Nur nicht auf bayrisch. Ich habe keine Ahnung woran es liegt. Ich war jedenfalls gezwungen zu schummeln und möchte Sie bitten, sich aus reim-technischen Gründen sich vorzustellen, bei der Angebeteten handele es sich um eine junge Dame namens Susi.

In allen Sprochn sing i für di Susi,
auf allen Instrumente mach i Musi, mei Gspusi,
I mag di ham, mia passn zsamm.

Zum Abschluß für sie meine Damen und Herren - quasi als finish - finnisch:

Tahdon jókaisella kíelellä laúla,
jókaisella sóitimella kóetta sóitta
kuinka rákastan sínuá.

„rákastan sínuá“,„Ich liebe dich“ auf finnisch. Ist das nicht schön? Wobei, ich habe mir ja sagen lassen: Die sagen das nicht. Ehrlich, obwohl es das gibt in der finnischen Sprache „rákastan sínuá“, sagen die das nicht. Ich mein’ okay, hat ja auch sicher Vorteile, wenn man das nicht braucht, also wenn sich das von selber versteht meine ich natürlich. Und es gibt ja auch so Momente, wo man sowas gerne mal sagen möchte. Ne? Was machen die Finnen dann? Habe mich lange mit dieser Frage beschäftigt, und ich glaube ich bin schluß endlich auch zu einer ganz guten Erklärung gekommen: denn Finnland ist, wie wir jetzt alle wissen, lange dunkel. Und auch nicht so dicht besiedelt. Deswegen passiert es da zwangsläufig nicht so oft, daß sich in den unendlichen Weiten der finnischen Taiga zufällig mal ein Finne und eine Finnin finden. Na und wenn mal doch, dann quatschen die nicht lange.


Wo immer du auch wohnst,
ich weiß genau, daß es dich gibt,
die Frau, in die ich mich
und die sich in mich verliebt.

Wo immer du auch wohnst,
für dich würd’ ich sofort
bis ans Ende dieser Welt fahr’n!
Ich gebe dir mein Wort.

Diesen Abschlußrefrain habe ich neulich mal meiner Mitbewohnerin vorgesungen in Berlin. Die fand den total schön! Ich habe sie gefragt: „Findest Du das nicht ein bißchen zu kitschig oder zu pathetisch oder so?", und sie sagte: „Nee, gar nicht.“ Ja, da hab ich auch gedacht: Cool! Und habe das dann einen Tag später mal meinem guten Kumpel vorgespielt und meinte: „Hier, hör dir das mal an. Ist ein brandneuer Song, ist ein Liebeslied, Kategorie eins und so, sag mal, wie findest Du denn das?“, und er meinte: „Ich finde das ein bißchen zu kitschig und pathetisch! Ich meine ist ja ganz nett so bis ans Ende der Welt, ja! Aber wer soll das bezahlen? Du? Nee, komm Alter. Sei mal ein bißchen realistischer, ja?“ Auf sein Drängen hin habe ich dann das Lied wie folgt überarbeitet:


Wo immer du auch wohnst,
am besten, du kommst her
und lernst erstmal meine Sprache.
Die ist auch gar nicht so schwer.

Vielleicht kannst du die ja schon.
Na, dann wär’ ja alles klar.
Warum in die Ferne schweifen?
Das Gute liegt so nah.

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