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Lernt, unglücklich zu sein!Montag 08.04.2013 01:16 AM

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"Jeder will glücklich sein. Doch innere Zufriedenheit wird überschätzt. Sie macht träge und ist wenig schöpferisch. Warum sonst kommen große Ideen und Werke so selten von denen, die schon alles haben? Die größten Leistungen der Menschheit sind nicht aus dem Glück erwachsen, wir haben sie den Unglücklichen und Unzufriedenen zu verdanken.

[...]

Die Stärke der Unglücklichen ist ihre Sensibilität, ihr Gespür für den Sinn und für dessen Fehlen. Darin besteht ihr Geschenk an die Gesellschaft. Sie wenden sich nicht ab, wenn es Anderen schlecht geht; sie wissen, wie sich das anfühlt. Früher als die Glücklichen bemerken sie eine Gefahr, eine Fehlentwicklung, ein Unrecht und eine Ungerechtigkeit."

> "Klar, dass sich die Verkünder
des immerwährenden Glücks hier lautstark zu Wort melden. Und sich nicht zu schade sind, Herrn Schmid das Wort im Mund umzudrehen. Um zu beweisen, dass der Mensch nun mal nicht für immerwährendes Glück gemacht ist, braucht man keine Philosophen zu bemühen, es genügt die alltägliche Anschauung. Dass Eltern, die ein behindertes Kind großziehen, darin ein tiefes Glück finden können, gegenüber dem jeder Partyrausch bloß ein absolut lächerlicher Selbstbetrug ist, können sich diese Glückspropheten natürlich nicht vorstellen."

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