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Ich hab getanzt, ich hab geweint, ich hab geschrie'n vor Glück ..Hol' der Teufel meine Seele ich will zu dir zurück.
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Die düstere VollmondnachtMontag 17.11.2008 03:38 PM


Es war einmal ein kleines Mädchen in einer Vollmondnacht, das träumte vor sich hin. Nebel umhüllte den Ort an dem sie sich befand. Gräber zeichneten die Landschaft. Dunkle Schatten umhüllten ihre Trauer. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als den Tod, denn sie sah keinen Sinn mehr zu leben in dieser trostlosen Einsamkeit. Sie lief in einen dunklen Wald. Eine unsichtbare Macht zog sie dort hin. Sie sah den Schatten einer Gestalt im Lichte des Mondes. Der Unbekannte erblickte sie. Sie fühlte sich wie verzaubert. Er ging langsam auf sie zu und schaute ganz tief in ihre großen traurigen Augen. Seine Hände streichelten ihr Gesicht und seine Lippen berührten ihre. Sie schrak auf und verliebte sich in ihn. Sie fragte ihn, wie er wohl heißen würde. Er antwortete mit einer kühlen rauen Stimme: Jolly.
Der Morgen brach an und es fing an zu regnen. Ihre Einsamkeit verflog mit der Bekanntschaft des Jolly’s. Sie wollte ihn nicht mehr gehen lassen. Das kleine Mädchen und Jolly gingen zu ihr nach Hause. Ihre Eltern machten sich wahnsinnige Sorgen um ihr einziges Kind. Auf einmal standen sie in der Tür. Die Eltern wunderten sich, wer der Unbekannte wohl sei. Jolly stellte sich vor und die Tochter schwärmte von ihm. Mutter und Vater waren müde von der langen Warterei auf ihr Kind. Jolly verabschiedete sich von der Familie und sagte noch kurz zu dem kleinen Mädchen: „Wir sehen uns bald wieder…“
Es vergingen Tage, Wochen und bald begann ein neuer Monat. Die Einsamkeit und die Trauer kamen wieder über sie. Sie dachte jeden Tag sehnsüchtig an die Begegnung. Sie saß an einem See. Von oben schien das Licht des Vollmonds. Ihre schwarzen Tränen perlten ihre Wangen herunter. Sie spielte mit dem Gedanken in den eiskalten See zu springen, doch da packte sie eine Hand von hinten. Es flüsterte eine kalte Stimme: „Hier bin ich wieder…“. Sie drehte sich um und umarmte ihn voller Freude. Während sie sich zärtlich küssten, stach ihr etwas durch das Herz. Sie fiel zu Boden und die raue böse Stimme von Jolly erklang erneut: „…so zeige ich, wie ich kleine Mädchen liebe!“. Das kleine Mädchen war tot. Die besorgten Eltern suchten am nächsten Morgen vergebens. Doch auf einmal sahen sie ein blutverschmiertes Messer. Sie sahen eine nicht identifizierbare Leiche. Jolly hatte sie gefressen!

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K0rbii & Ann0r
An einem Vollmondabend

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