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akiharu

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'Eine Welt ohne dich ist wie Bisquitkuchen ohne Erdbeeren'

Ankunft in Fukuoka, JapanMittwoch 02.10.2013 03:45 AM

Meine Schwester und ich sind wohlbehalten in Japan gelandet. Den ersten Tag haben wir auch schon hinter uns gebracht. Ich möchte jedoch ganz von vorne anfangen.
Die Nacht vor der Reise habe ich wirklich gut geschlafen. Am Frankfurter Flughafen begann schließlich unser Abenteuer. Nachdem wir unsere Koffer abgegeben hatten, machten wir uns auf den Weg zur Sicherheitskontrolle. Die Zeit tickte und das Personal war fast gar nicht vorhanden. Stark unterbesetzt würde ich sagen. Auf jeden Fall ging es gar nicht voran. Neben unserer Maschine - nach Nagoya, Japan - wurde es auch für die Passagiere des Flugs nach Tokyo ziemlich eng. Letzten Endes erreichten wir unseren Flug just in time. Wir waren so ziemlich die letzten Fluggäste... ich glaube, wir waren die letzten Fluggäste... die die Maschine betraten. So spät waren wir noch nie in einem Flugzeug bzw. am Gate. Egal, wir saßen und hatten einen langen Flug vor uns. 11 Stunden können ziemlich lang und unbequem sein. Schlafen konnte ich nur wenige Minuten.
Dann geschah leider genau das, was ich befürchtet hatte... die Zeit in Nagoya war richtig knapp. Wir bekamen "Probleme" bei der Einreise. Es dauerte wirklich lange, bis wir da durch waren. Komischerweise hat nämlich auch meine Schwester eine Residence Card bekommen und ist jetzt mit einem Studentenvisum hier. Eigentlich sollte sie ja mit dem Touristenvisum einreisen, da sie hier ein unbezahltes Praktikum absolviert. Na ja, leider mussten wir hier aber auch unser Gepäck abholen, durchchecken lassen und dann wieder neu aufgeben. Meine Schwester und ich waren uns sicher, dass wir unseren Anschlussflug nach Fukuoka verpassen würden. Seltsamerweise kamen wir trotz unserer Massen an Koffern sehr schnell durch die Zollkontrolle - aber wir hatten ja auch nichts zu verbergen. Wir hetzten durch den Flughafen und schafften es doch noch, unser Gepäck aufzugeben! Das war eine Schlepperei, sag' ich euch. Schließlich saßen wir im Flugzeug nach Fukuoka. Es war wirklich ein Wunder!
An dieser Stelle muss ich ein großes Lob an die durchorganisierten, japanischen Flughafenmitarbeiter und -mitarbeiterinnen aussprechen. Ohne deren Hilfsbereitschaft hätten wir in einem späteren Flieger gesessen.
Am Flughafen in Fukuoka waren unsere Koffer die ersten, da wir wirklich kurz vor knapp eingecheckt hatten.
Misa-san, eine Mitarbeiterin der Sprachschule Asahi Nihongo, holte uns am Flughafen ab.
Sie erklärte uns, dass wir in eine andere Unterkunft, als geplant, ziehen müssen. Wir verbrachten den halben Nachmittag in der Sprachschule und besprachen die nächsten Tage. Vor 18:00 Uhr konnten wir gar nicht in das Apartment, da Yoko, die Besitzerin, noch arbeiten war.
Zwischenzeitlich waren meine Schwester und ich Eis essen. Zufälligerweise handelte es sich um eine deutsche Bäckerei & Konditorei mit dem Namen "Sailer". Alexander hat uns mit hier her genommen, da er dort Unterricht geben musste und wir ja irgendwie die Zeit rumkriegen mussten. Das Parfait hat auch wirklich gut geschmeckt, auch wenn Grüntee-Eis doch eines der japanisch angehauchten Speisen auf der Karte war. Nichtsdestotrotz waren die Speisen auf der Karte in deutsch und japanisch aufgeführt. Die Bedienung sprach trotzdem nur Japanisch xD
Deutsch auf der Karte heißt hier gar nichts xDDD

Der erste Tag in Japan war anstrengend und ich bin froh, dass er vorbei ist.
Ob ihr es glaubt oder nicht, aber hier sind noch immer schwüle 30 Grad.
It's summer time!

Eigentlich hatte ich gedacht, ich wäre so k.o., dass ich dieses Mal nicht unter Jet Lag leiden würde. Seit ein Uhr morgens bin ich nun schon hellwach. Verdammt...
Es war total schwül und stickig in dem Zimmer. Obwohl ich das Fenster offen hatte, zirkulierte die Luft nicht.
Mir scheint auch als wäre das Apartment in einer sehr lebhaften Gegend. Bis spät in die Nacht machen die Leute draußen Lärm. Außerdem muss ich mich auch erst einmal an den Krach des Kühlschrankes in meinem Zimmer gewöhnen. Neben der Schlaflosigkeit plagte mich zu dieser Zeit auch noch ein anderes Gefühl.
BÄRENHUNGER!
Es gibt einen Konbini direkt um die Ecke, zu dem ich auch mitten in der Nacht hätte gehen können, aber dazu hätte ich mich umziehen müssen.

Meine Schwester und ich haben getrennte Zimmer in dem Apartment. Ich habe ihr das im japanischen Stil überlassen, da ich schon öfter auf einem Futon geschlafen habe. In meinem Zimmer steht ein Bett, das aber mit meinem Bett in Deutschland auch nicht zu vergleichen ist. Es ist aus Holz und deshalb steinhart, aber unglaublich bequem für meinen Rücken. Ich habe nicht solche Schmerzen, wie ich sie habe, wenn ich auf einer weichen Matratze schlafe. Aber auch hier liege ich nicht direkt auf dem Holz. Ähnlich wie bei einem Futon lege ich auch hier eine Matratze drauf. Natürlich kann man das nicht mit einer Matratze in Deutschland vergleichen. Es ist vielmehr ein großes Kissen mit einem Überzug. Es klingt vielleicht nicht so, aber es ist sehr bequem.

Im Apartment haben wir zur Zeit leider kein Internet, aber wir bekommen von der Sprachschule heute einen tragbaren Router, damit wir das Internet auch hier nutzen können.
Es tut mir leid, denn aus diesem Grund sind diesem Blog auch keine Bilder beigefügt. Über das Handy ist das etwas umständlich.
ごめんなさい。m(_ _)m

Mein Japanischunterricht fängt gleich an, demnach beende ich diesen langen Blog.
Ich hatte so lange keinen Japanischunterricht mehr und durch den Schlafmangel ist mein Gehirn noch nicht so leistungsfähig. Hoffentlich schont Ueda-sensei mich heute noch ein bisschen. x'D

しゃあ、頑張るよね。
またね(^ω^)

Bis dann!
Byebye :3

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