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Wunden in ihrer SeeleMittwoch 01.10.2008 03:43 PM

Zuerst war es ungewohnt
Sie fragte sich oft ob es sich lohnt
Während sie in ihrem Zimmer saß
Und all ihren Kummer in sich fraß
Neben ihr lag dieses Messer
Sie dachte dadurch wird alles besser
Einfach frei sein ohne gebrochenes Herz
Doch plötzlich spürte sie diesen stechenden Schmerz
Von ihrer Haut tropfte das Blut
Sie hoffte so wird alles gut
War es etwas für einmal?
Nein, es blieb nicht bei dieser Zahl
Immer wieder griff sie zu dem Messer
Und redete sich immer wieder ein: "Ja es wird besser!"
Niemand bemerkte ihr problem
Sie begann sich für diese Wunden zu schämen
Trotzdem machte sie damit weiter
Das machte ihr Leben jedoch keineswegs heiter
Irgendwann war es mehr als nur ihr Arm den sie zerstörte
Sie fragte sich warum niemand ihre Hilfeschreie hörte
Zu wem konnte sie schon gehen?
Wer würde sie denn verstehen?
Nach langer Zeit sahen ihre Eltern es
Doch sie machten keinen Stress
Sie schauten einfach weg
Nichts geschah
Ihre Eltern nahmen sie einfach nicht wahr
Hätte sie sich ihren Freunden anvertrauen sollen?
Hätten sie ihr denn helfen wollen?



NEIN, ich ritze mich nicht, das Gedicht hab ich vor langer Zeit geschrieben nachdem eine Freundin von mir, mir anvertraute das sie sich ritzt.

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