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_trulla

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Doch wie gesagt, was du denkst ist nicht wichtig, du Urteilst über mich!
Das Forscherteam um Nasa-Wissenschaftler Richard Gross hat dank komplexer Berechnungen herausgefunden, dass seit dem Erdbeben am vergangenen Samstag Morgen in Chile die Tage auf der Erde um 1,26 Mikrosekunden kürzer geworden sind. Zwar eine sehr kleine Zeitspanne, die für den menschlichen Verstand nicht wirklich fassbar ist, aber dennoch aus Sicht der Forscher sehr interessant. Demnach ist der Grund für dieses Phänomen der so genannte „Eisläufer Effekt“. Dieser beruft sich darauf, dass ein Eisläufer, der sich in einer Kurve die Arme eng an den Körper legt, dadurch insgesamt schneller wird. Gleiches ist laut David Kerridge vom British Geological Survey in Edinburgh auch bei diesem Erdbeben geschehen. So hat sich offenbar auch die Erdachse leicht verschoben.

Um das ganze geologisch zu erklären, muss man sich klar machen, dass ein Erdbeben die Verteilung der Erdmasse minimal verändert, was wiederum dazu führt, dass sich auch die Rotationsgeschwindigkeit der Erde ein klein wenig ändert. Deshalb dreht sich die Erde seit Samstag schneller und benötigt für eine vollständige Drehung um sich selbst 1,26 Mikrosekunden weniger als vor dem Erdbeben. Die Drehachse der Erde habe sich durch das Beben der Stärke 8,8 dabei um ganze acht Zentimeter verschoben, berichtet die Nasa. Diese sehr kleinen Veränderungen stellen nach Meinung der Geologen aber keine Gefahr oder Veränderung für das Leben auf der Erde dar.

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