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_nani_

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3.04.2011 ♥♥♥ .....ich liebe dich über alles mein schatz

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„Das ist die Dämmerung“, flüsterte ich, ohne ihr zu antworten, und sah wie Bella aus dem Fenster. Die Dunkelheit war so…frustrierend. Wenn es Dunkelheit wurde, musste ich Bella verlassen. Offiziell. Es war eine so sinnlose Zeitverschwendung. Und als wenn es nicht schon falsch gewesen wäre, dass unseresgleichen existierten, verschaffte uns die Natur mit der Dunkelheit, die für uns kein Problem darstellte, einen weiteren Vorteil zum Jagen. Ich betrachtete ein Wolke- Für uns war die Dunkelheit etwas Gutes, Menschen wie Bella empfanden sie als unheimlich. Wir waren so verschieden und doch hatten wir so viel gemeinsam. Mein Blick suchte ihre Augen, wurde von ihnen festgehalten. „Für uns ist das die sicherste Stunde des Tages“, erklärte ich Bella. „Die einfachste. Aber auch die traurigste, auf eine Art…“ Ich musste ihr ja nicht unbedingt erklären, dass sie etwas damit zu tun hatte. „Das Ende eines Tages, der Anbruch der Nacht. Die Dunkelheit ist so vorhersehbar, findest du nicht?“ Bella tat mir Leid. Sie hatte Recht, mein Verhalten war wohl immer äußerst kryptisch. Ich lächelte gequält. „Ich mag die Dunkelheit“, flüsterte Bella. Natürlich. Sie mochte alles, was gefährlich für sie war…inklusive mir… „Ohne sie würden wir nie die Sterne sehen“, fuhr sie fort.
Bella war der schönste, hellste, wichtigste Stern des Universums, alle anderen waren unwichtig. Ich sah sie nicht mehr.

„Nicht, dass man sie hier besonders oft zu Gesicht bekommt“, ergänzte Bella stirnrunzelnd. Sie sah schon fast beleidigt aus. Ihr Gesichtsausdruck brachte mich zum Lachen, ich hatte keine Chance an etwas Negatives zu denken, wenn ich Bella in die Augen sah.
Ich hörte, wie sich Gedanken an Einbrecher und Fisch näherten. „Charlie wird in ein paar Minuten hier sein“, klärte ich Bella auf. „Also, falls du nicht doch vorhast, ihm zu erzählen, dass du den Samstag mit mir verbringen willst…“, begann ich und hob vielsagend eine Augenbraue. Ich war mir sicher, Bella würde verneinen. „Danke, aber ich verzichte.“ Was zu erwarten war. Bella räumte mit steifen Bewegungen ihre Sachen zusammen. „Also, bin ich dann morgen wieder dran?“ Das hätte sie wohl gerne. „Mit Sicherheit nicht“, zog ich sie auf. „Ich hab dir doch gesagt, ich bin noch nicht fertig.“ Die wichtigsten Fragen hatte sie mir noch nicht beantwortet… „Was hast du denn noch nicht gefragt?“, brummte sie. Bella schob schmollend ihre Unterlippe vor. Es war wie eine Einladung, die Schnute, die sie zog, mit den eisigen Flächen meiner Lippen zu streicheln…

Ich musste mich zusammenreißen. Um mich abzulenken antwortete ich Bella auf ihre rhetorisch gemeinte Frage: „Das wirst du schon merken- morgen.“ Aber ich war nicht bereit, Bella einfach so ins Haus gehen zu lassen. Ich beugte mich vorsichtig über sie, um ihre Tür aufzustoßen. Mein Arm wurde in ihre Hitze getaucht, ihr Herz schlug plötzlich schneller…

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