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Das frierende GespenstMittwoch 06.01.2010 07:36 PM

Eines Tages fragte das Gespenst den Schlossherrn: "Warum darf ich beim Spucken nichts Vernünftiges tragen? Mir ist es zu kalt im Saal. Wenn hier nicht bald etwas anders wird, muss ich das Schloss verlassen."
Bitte geh' nicht!" bat der Schlossherr. "Die Leute kommen doch, um dich zu hören. Und ich brauche die Geldeinnahmen, damit ich das Schloss aufrecht erhalten kann."
"Dann gibt mir Geld, damit ich einkaufen gehen kann", sagte das Gespenst.
Bald darauf schwebte es davon. Natürlich konnte niemand das Gespenst sehen. Daher fuhr der Verkäufer erschrocken zusammen, als dichzt neben ihm eine hohle Stimme sagte: "Ich brauche etwas Warmes zum Anziehen."
Und als sich dann ein Overall plötzlich von selbst zu bewegen schien, da fielen dem Verkäufer fast die Augen aus dem Kopf. Dann füllt sich der Overall und die hohle Stimme sagte: "Diesen hier nehme ich!"
Das Geld legte das Gespenst auf den Tresen und schwebte mit dem Overall davon. Die Leute schrien und kreischten, als sich der kopflose Overall in die Lüfte hob und in Richtung Schloss davon flog. Der Schlossherr hängte sogleich ein neues Schild ans Tor: "Jetzt ist das Gespenst nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen."
Das Gespenst jagte den Leuten auch weiterhin kalte Schauer über den Rücken und brachte mehr Geld ein als je zuvor. Und da es jetzt nicht mehr fror, gefiel ihm seine Arbeit wieder.

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