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http://www.youtube.com/watch?v=UGIi3QxlyJ8&feature=related // Ich liebe dich <3

Sylwanin Teil 1Donnerstag 24.06.2010 12:53 AM

Thema: Sylwanin - Tod aus Verzweiflug (Avatar-Fanfiction) Mi Feb 10, 2010 9:58 pm
Dies ist die geschichte von Sylwanin, der Schwester von Neytiri, die von Mariens erschossen wurde. Wiki: Sylwanin
Sylwanin - Tod aus Verzweiflug
Es war zur Zeit in der die Himmelsmenschen auf Pandora landeten, im Land des Omaticaya-Clans. Ungeachtet der Bedrohung durch die Fremden wuchsen zwei Schwestern auf. Beide waren sie die Kinder des Etukan und der Mo’at. Sie wuchsen auf wie die Kinder aller Generationen davor. Sie lernten im Wald zu überleben, sie lernten die Zeichen Eywas zu deuten und eine von ihnen sollte den Clan einmal leiten wenn ihre Eltern zu Eywa gingen.Der Name der älteren Schwester war Neytiri. Sie wurde zu einer eiskalten Jägerin mit dem Bogen. Ihre Pfeile töteten schnell und sicher. Wie alle Na’vi hatte sie schwarze, lange Haare, blaue Haut und tiefe, gelbe Augen. Von den Mädchen ihres Clans galt sie als die schönste und anmutigste.Die jüngere Schwester nannte sich Sylwanin. Sie sprach mit den Tieren wie mit den Na’vi. Schon sehr früh lernte sie ein Pa’li zu reiten und ihre größte Leidenschaft waren die heilenden Kräuter des Waldes. Sie würde einmal eine gute Heilerin werden. Es genügte ihr eine Pflanze anzusehen, sie zu riechen und zu schmecken und sie wusste welche Heilkräfte dieses Kraut besaß. Zu fast jedem Leiden fand sie ein heilendes Kraut . Doch Sylwanin war auch eine gute Jägerin. Mit dem Herzen einer Kriegerin. Mutig und entschlossen alles zu verteidigen was sie liebte. Sylwanin war nicht ganz so schön wie ihre ältere Schwester, doch wegen ihrer Heilkunst war sie hoch angesehen.Doch irgendwann, Sylwanin war damals noch ein kleines Mädchen, unbeschwert und voller Freude am Leben, kamen die Himmelsmenschen ins Land der Omaticaya. Sie redeten davon Geschenke zu bringen und die Na’vi zu lehren. Doch die Omaticaya wollten keine Geschenke, hatten sie doch alles was sie zum Leben brauchten. Und sie wollten auch nichts beigebracht bekommen, wussten sie doch bereits alles was man brauchte um im Wald zu leben.Bald merkten die Na’vi, dass es verschiedene Arten von Himmelsmenschen gab. Es gab diejenigen mit den grünen Westen und den Waffen, sie brachten den Tod und es gab diejenigen die lernen wollten und ständig Fragen stellten. Das waren die Wissenschaftler.Als eines Tages eine seltsame Na’vi in das Land der Omaticaya kam und erklärte sie sei eine Himmelsmenschenfrau in einem anderen Körper, da redeten Mo’at und Eytukan lange mit dieser Traumwandler-Frau. Sie nannte sich Grace Augustin und bot an, einige Kindern der Omaticaya in ihre Schule mitzubringen um sie dort zu lehren. Mo’at und Eytukan waren einverstanden, denn sie erhofften sich dadurch zu erfahren was die Himmelsmenschen auf Pandora wollten.Neytiri, Sylwanin und noch einige andere Kinder auch aus dem Clan der Tipani gingen mit Grace, der Wissenschaftlerin. Sylwanin war damals nach den Maßstäben der Himmelsmenschen neun Jahre alt und Neytiri 14.Grace und die anderen Wissenschaftler waren sehr freundlich zu den Kindern, brachten ihnen die Sprache der Himmelsmenschen bei und erzählten ihnen von ihrer Heimat auf der Erde. Vieles davon verstand Sylwanin nicht, doch sie war sehr neugierig und so wollte sie immer mehr über die Himmelsmenschen erfahren. Einige Jahre lebten die Kinder in diesem Schulgebäude am Rand der Siedlung, die die Menschen errichtet hatten. Alles war Fremd für sie. Die Hütte aus Holz in der die Schule war und vorallen die Fahrzeuge der Menschen. Sie durften auch die Siedlung der Himmelsmenschen besuchen, aber nachdem sie einmal dort war wollte Sylwanin diesen Ort nie mehr betreten. Sie sagte es sie tote Erde.Doch nach einiger Zeit kamen andere Männer in die Schule und stellten neue Regeln auf. Die Kinder durften ihren Clan nicht mehr besuchen, mussten immer in der Sprache der Menschen sprechen und deren Kleidung tragen. Die neunen Lehrer erzählten ihnen, dass der Wald bloß im Weg sei und, dass die Menschen ihn abholzen müssten um an die Schätze im Boden zu gelangen. Sie zeigten ihnen wie einige Bulldozer Bäume fällten und die meisten Kinder waren entsetzt. Einige fingen an zu weinen, einige andere wollten auf die Lehrer losgehen.Als Sylwanin und einige andere sich weigerten Hosen und Hemden zu tragen wurden die Männer wütend, schlugen sie und zwangen sie dazu. Die meisten nahmen die neuen Regeln hin, manche unterhielten sich in ihrer eigenen Sprache wenn sie unter sich waren, doch nur wenige setzten sich offen über die Regeln der Menschen hinweg. Sylwanin gehörte zu den rebellischsten der Schüler. Sie rannte mehrmals davon, wurde wieder eingefangen, bestraft und rannte wieder davon. Bald weigerte sie sich die Sprache der Menschen zu sprechen und die Menschenkleidung die sie tragen sollte warf sie einfach weg. Auch hungerte sie lieber als die Mahlzeiten zu essen, die man den Schülern gab.Damals war sie 12 Erdenjahre alt. Einige Zeit lang entbrannte ein immer schärfer werdender Kampf zwischen den aufsässigen Kindern und den Lehrern.Bis den Schülern eines Tages verboten wurde zu Eywa, der Großen Mutter zu beten.Als Sylwanin das hörte setzte sie sich mitten auf den Platz vor der Schule und begann mit lauter Stimme in ihrer Sprache zur Großen Mutter zu beten.Die saß im Schneidersitz da, hatte die Augen geschlossen und sang mit heller, klarer Stimme ein Lied um Eywa zu ehren. Es dauerte nicht lange bis einer der Lehrer ihr befahl aufzuhören, doch sie schien ihn gar nicht zu bemerken. Ihre Augen blieben geschlossen, seine Worte drangen nicht in ihr Bewusstsein. Sie betete in Trance.Ein grober Tritt weckte sie aus der Trance. Sie sah verwirrt zu dem wütenden Mann mit Exopack hinauf, bereitete dann die Arme aus als wolle sie den Wald umarmen und betete weiter.Nichts konnte sie von ihrem Gebet abhalten. Weder gutes Zureden, Brüllen noch Schläge. Schließlich kam einer der Mariens und schlug sie bis sie weinend am Boden lag, erst dann hörte sie auf zu singen, aber zwischen ihrem Schluchzen stieß sie weiter Gebete in ihrer Sprache hervor. Ihre Stimme klang verändert. Voller Schmerz, Wut und Trauer.Der Marien schlug weiter auf das Mädchen ein bis sie ruhig war. Währe nicht einer der Lehrer eingeschritten wäre Sylwanin zu dem geworden was die Himmelsmenschen Märtyrer nannten. Eine Märtyrerin für Eywa...Es dauerte einige Wochen bis Sylwanin sich von den Schlägen erholt hatte und ihre Wunden geheilt waren. Sie fuhr von ihrer Matratze hoch und erblickte vor sich das Gesicht von Grace Augustin ohne ihren Avatar-Körper. Ein Mensch! Ein Alien! Eines der Wesen, dass die Große Mutter verleugneten und die Kultur der Na’vi vernichten wollten.

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