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Manie
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Eine Manie (v. griech.: μανία manía = die Raserei) ist eine affektive Störung und verläuft meist phasenweise. Der Antrieb und die Stimmung sind in einer Manie weit über dem Normalniveau. Dies wird durch eine zu hohe Konzentration der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin verursacht. In einer Manie reduziert sich der Schlaf und es kommt zu einer Überanstrengung von Gehirnbereichen, wodurch dann, wenn es nicht zu einer Behandlung kommt, psychotische Symptome ausgelöst werden können.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Symptome und Zeichen
* 2 Formen
* 3 Ursachen
* 4 Behandlung
o 4.1 Prophylaxe
* 5 Umgang mit Erkrankten
* 6 Leben mit der Manie
* 7 Literatur
* 8 Siehe auch
* 9 Weblinks

Symptome und Zeichen [Bearbeiten]

In vielerlei Hinsicht kann man eine Manie als das "Gegenteil einer Depression" bezeichnen oder als eine physiologische unkontrollierte Immunreaktion des Körpers gegen die tieferliegende Depression. Typische Symptome und Krankheitsanzeichen sind beispielsweise

* starke Erregung, innere Getriebenheit
* intensive, aber unbegründete gehobene, heitere Stimmung, teilweise aber auch Gereiztheit bzw. missmutige Umtriebigkeit
* rastlose Aktivität und Unruhe
* Mangelnde Sensibilität für die Bedürfnisse und Gefühle der unmittelbaren Mitmenschen
* Hemmungsloses und unkritisches Verhalten
* den Betroffenen gehen ständig neue Ideen durch den Kopf, dies reicht von einer Weitschweifigkeit der Gedanken bis zur Ideenflucht
o Weitschweifigkeit – beim Reden über ein Thema gerät der Betroffene immer wieder auf Abwege vom ursprünglichen Thema, zu dem er nur umständlich wieder zurückfindet.
o Ideenflucht: die Gedanken folgen rasend schnell aufeinander, der Betroffene gelangt vom "Hundertsten ins Tausendste", die Assoziationen können gelockert sein. Trotzdem bleiben die Gedanken an sich logisch aufeinander folgend, jedoch ist es dem Betroffenen kaum möglich, eine weitergehende Frage zu beantworten, da er nicht zum Ziel seiner Erzählung zurückfindet bzw. immer wieder abschweift
* Logorrhoe: starker Rededrang, im Extremfall überschlagen sich die Worte so sehr, dass es dem Zuhörer kaum oder nicht möglich ist, etwas zu verstehen
* ins Maßlose gesteigertes Selbstbewusstsein
* Realitätsverlust
* Größenwahn (Megalomanie)
* sonstige Wahnvorstellungen, die mitunter über mehrere Wochen bis Monate als "Realität" verteidigt und ausgebaut werden (sie kommen allerdings wie Halluzinationen nur bei so genannten Manien mit psychotischen Symptomen vor, auch ohne Wahn kann eine Manie vorliegen)
* Halluzinationen, abgeschwächt ist eine verstärkte, intensive Wahrnehmung von Farben und Eindrücken typisch, auch Wachträume, welche die Aufmerksamkeit stark mindern können
* stark vermindertes Schlafbedürfnis (nach dem Motto "Schlaf ist Zeitverschwendung")
* häufig Zähneknirschen, Schmatzen und Reden im Schlaf
* manchmal Vernachlässigung von Nahrungsaufnahme und Körperhygiene

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