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Spiele ohne gewalt aber mit mehr sex???Dienstag 03.03.2009 01:24 PM

In der vergangenen Ausgabe unserer Reihe zum Thema “Quo Vadis...Jugendschutz“ haben wir uns angesehen, wie in Deutschland, anderen EU-Ländern und der USA Jugendschutz in Bezug auf potentiell jugendgefährdende Videospiele praktisch betrieben wird. Heute wollen wir uns mit dieser Kenntnis neuen Fragen zuwenden: Was sagt eigentlich die Forschung zu dem Thema Auswirkungen virtueller Gewalt auf die Realität? Wie sehen die Standpunkte der größeren Parteien in Deutschland zu diesem Thema aus und wie könnte ein derzeitig gefordertes Verbot von “Killerspielen“ aussehen? Packen mers an...!

Einige Wissenschaftler gingen zuerst unter anderem der Frage nach, wieso Menschen überhaupt Videospiele spielen und wieso sie eine solche Faszination ausüben. Hier konnte festgehalten werden, dass sowohl die Darstellung von Sexualität als auch von Gewalt besonderen Reiz auf Jugendliche ausübt. Da diese Thematiken innerhalb der eigenen Familie häufig auf Hindernisse stoßen und eher selten angesprochen werden, faszinieren sie – vereinfacht dargestellt. Wissenschaftler wie Jürgen Fritz und Wolfgang Fehr gehen jedoch davon aus, dass Gewalt in Computerspielen nicht realer Gewalt entspricht. Reale Gewalt, die nicht wünschenswert ist und gesellschaftlich nicht toleriert wird, werde auf “virtuelle Gewalt” transformiert. Das menschliche Gehirn stellt zwischen den beiden Seiten – real und virtuell - daraufhin ein Ähnlichkeitsverhältnis her.

Wie gefährlich sind “Killerspiele“?


Das ist die Frage, die elementar für die Bemühungen rund um ein “Killerspiel“-Verbot ist. Sie ist schnell gestellt, doch fallen die Antworten darauf mannigfaltig aus. Seit Anfang der 1980er Jahre untersuchen Wissenschaftler das damals neue Forschungsfeld “Videospiele“. Zwar konnten bereits früh bestimmte Einflüsse von Videospielen auf Kinder festgestellt werden. Doch ob gewaltdarstellende Spieletitel aggressionsfördernde Wirkung besitzen oder nicht, darüber gab es keine eindeutige Aussage. Prinzipiell ist es heute noch immer so.

Wie wirken Killerspiele?


Die Frage ist nun: Kann andersherum virtuelle Gewalt zu realer werden? Die unterschiedlichsten Forschungsansätze und die verschiedensten Gruppierungen gehen einer Antwort nach – und haben bislang keine eindeutige gefunden. Tanja Witting und Heiko Esser schrieben 2003, dass „weder Forschungsbemühungen, die die Tradition des Wirkungsansatzes aufgreifen, noch Untersuchungen, die sich am Nutzenansatz orientieren, [...] eindeutige Wirkungen von Computerspielen nachweisen [können]”. Fritz und Fehr meinen: „Auf erkenntnistheoretischer Ebene besteht unter den Wissenschaftlern weithin Einigkeit, dass es im Hinblick auf die mediale Welt keine direkten Wirkungen von dieser auf die reale Welt gibt, egal, ob die Inhalte gewaltorientiert sind oder nicht.”. René Weber, Ute Ritterfeld und Anna Kostygina kommen dagegen zu dem Ergebnis, „das Spielen gewalthaltiger Videospoiele erhöht die agressiven Reaktionen.”

Martin Gehlen konnte in seiner Diplomarbeit zu dem Thema “Gewaltdarstellungen im Computerspiel”, welche er im Jahr 2002 vorlegte, „keine negativen Auswirkungen von gewaltorientierten Computerspielen auf den Spieler belegen, so bleibt die Frage nach der Wirkung dieser Spiele auf Kinder und Jugendliche weitestgehend unbeantwortet.“ So könnte ich weiter machen. Die einen sagen, es gibt es Transfer von Gewaltmustern, andere sprechen dagegen. Ein Forscher sagt, jedes Individuum ist rein theoretisch in der Lage, zwischen virtellem Spiel und realer Situation zu unterscheiden, ein zweiter sagt, da gebe es Ausnahmen. Der Kinderpsychologe Dr. Georg Romer warnt beispielsweise vor den Folgen des Konsums von gewalthaltigen Videospielen. Er sieht „den Zusammenhang von Gewaltbereitschaft und gewaltverherrlichenden Videospielen [...] bereits als gut belegt an.",

Jetzt kommt der Absolute Oberhammer :

Titel wie Mass Effect und Fahrenheit haben es mutig vorgemacht: Sex in Spielen sollte schon lange kein Tabuthema mehr sein - auch kommende Titel, wie die beiden Action-Rollenspiele Dragon Age: Origins aus dem Hause Bioware und Obsidian's Alpha Protocol, werden erotische Szenen beinhalten. Und das ist auch gut so, wie wir finden.

Und da sind wir längst nicht die Einzigen: Die Organisation "GoTopless" fordert mehr nackte Haut in Spielen, speziell sogar mehr weibliche nackte Tatsachen. Kürzlich umjubelten sie die Meldung, dass Dragon Age: Origins blanke Brüste beinhalten wird, äußerten sich jedoch negativ, weil sichtbare Brustwarzen nicht enthalten sind.

"Unsere Organisation fordert, dass Frauen das gesetzmäßige Recht haben, sich im Namen der Geschlechtsgleichheit barbusig in der Öffentlichkeit zu zeigen und wir sind glücklich darüber, dass Videospiele diese Möglichkeit entdecken." Weiter heißt es: "Brüste sind die edlen Teile der Anatomie. 'Befreit Eure Brüste, befreit Euren Geist!' ist unsere Nachricht an alle Frauen."

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht dass die Organisation von einer Frau geleitet wird, was immerhin darauf schließen lässt, dass wir es hier nicht mit notgeilen männlichen Singles zu tun haben!!!!

Und da fragt man sich noch wissen die was die da machen?? :D

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