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Wauzl

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What once was, what will be

Liebe, nicht KonkurrenzkampfMittwoch 10.03.2010 10:23 PM

Die kämpferische Ethik, die die Kinder lehrt, daß sie auf Kosten anderer vorankommen müssen, sollte durch Werte der Kooperation und eine Suche nach Erfolg um seiner selbst willen ersetzt werden. Wir müssen Kinder zur emotionalen Fähigkeit erziehen, Liebe und Zuneigung zu geben, anstatt andere auszubeuten. Wir sollten anerkennen, daß Sexualität bei Teenagern nicht nur natürlich ist, sondern wünschenswert, und voreheliche Sexualität als einen positiven moralischen Wert akzeptieren. Eltern sollten Teenagern helfen, ihr eigenes sexuelles Selbst zu erkennen, indem sie ihnen erlauben, das Familienheim zur sexuellen Erfüllung zu benutzen. Diese Aufrichtigkeit würde dazu ermutigen, eine mütterlichere Haltung zu sexuellen Beziehungen und eine private unterstützende Umgebung bieten, die weit besser für ihre Entwicklung ist als der Rücksitz eines Autos oder andere nicht wünschenswerte Orte außerhalb des Heims. Frühzeitige sexuelle Erfahrungen sind zu oft ein Versuch, das Erwachsensein und Männlichkeit oder Weiblichkeit zu beweisen, statt ein freudvolles Teilen von Zuneigung und Lust.

Vor allen Dingen muß die männliche Sexualität die Gleichberechtigung weiblicher Sexualität anerkennen. Das traditionelle Recht der Männer auf mehrere sexuelle Beziehungen muß auf die Frauen ausgedehnt werden. Die große Grenze zwischen Mann und Frau ist die männliche Angst vor der Tiefe und Intensität weiblicher Sinnlichkeit. Da Macht und Aggression durch sinnliche Lust neutralisiert werden, war die männliche Hauptverteidigung gegen einen Verlust der Dominanz die historische Verdammung, Unterdrückung, und Kontrolle der sinnlichen Lust der Frauen. Der Gebrauch des Geschlechtsverkehrs zum bloßen Abbau physiologischer Spannung (scheinbarer Lust), sollte nicht mit einem Zustand sinnlicher Lust verwechselt werden, die mit Dominanz, Macht, Aggression, Gewalttätigkeit, und Schmerzen unvereinbar ist. Es ist das befriedigende Teilen sinnlicher Lust, das die sexuelle Gleichheit von Frauen und Männern verwirklichen kann.


[Aus 'Körperliche Lust und die Ursprünge der Gewalttätigkeit' James W. Prescott aus 'The Bulletin of The Atomic Scientists', November 1975, S. 10-20]
[zu finden hier: http://www.violence.de/prescott/bulletin/article-d.html ]
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