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Wauzl

Wauzl

What once was, what will be
Sprache.
Wir reden und sagen dabei nichts. Manchmal. Nur woran liegt das? Ist eine Sprache überhaupt geeignet zum 'sagen'. Natürlich hängt es vom Autor ab, ob er etwas sagen kann beim sprechen. Ist es also nun der Autor, der den Worten den Sinn verleiht oder sind es die Worte selbst, die sich zu einem ganzen, sinnvollen Inhalt formen? Der Autor hat das Ziel sein Denken wiederzugeben, also gibt er den Wörtern den Sinn. Für den Zuhörer aber, sind nur die Worte selbst wichtig, da er nicht weiß, was der Autor denkt. Für ihn formen folglich die Worte selbst den Sinn. Dort liegt der Wiederspruch um den es geht. Hinzu kommt, das der Zuhörer nun den Sinn der Worte finden muss. Es hängt also vom Autor ab, ob er den Worten den richtigen Sinn verleiht und vom Zuhörer ob er den Sinn so deutet, wie es vom Autor gewollt war. Folglich multiplizieren sich die Fehler vom Autor und des Zuhörers. Nun kommt hinzu, dass der Autor sein Denken nich richtig wiedergeben kann, mangels passender Wörter. Diese fehlenden Wörter umschreibt er also mit anderen vorhandenen Wörtern. Durch diese Komplizierung wird die Aussage zwar Möglicherweise genauer, aber auch schwieriger zu verstehen. Auch der Zuhörer muss nun den genauen Sinn aller Wörter kennen und die zusammenhänge der erklärten fehlenden Wörter erkennen und verstehen. Alle diese Fehler multiplizieren sich. Die Fähigkeit gut zu formulieren des Autors und die Fähigkeit gut zu interpretieren des Zuhörers bewegen sich zwischen 0 und 1. Der Komplikationsgrad der Formulierungen muss zu der Wortgewandtheit des Autors und der Verständnisfähigkeit des Zuhörers addiert werden auch er bewegt sich zwischen 0 und 1. Daraus ergibt sich:

WA * VZ + (KG * (1-WA) * (1-VZ) * (WA + VZ-1)/|WA + VZ-1|)

wenn WA die wortgewandtheit der Autors ist,
VZ die Verständnisfähigkeit des Zuhörers ist,
und KG der KOmplikationsgrad der Formulierungen ist.
Der Term (WA + VZ-1)/|WA + VZ-1| (WA plus VZ minus eins geteilt durch den Betrag desselben) negiert den Ausdruck in der Klammer falls der Durschnitt von WA und VZ kleiner als 0,5 ist.

Ein Beispiel:
Beide sich unterhaltenden Personen sind recht intelligent, WA sei 70% und VZ sei 60%. Der Komplikationsgrad sei 25%, da sie über sein einfaches Thema sprechen sollen.
0,7 * 0,6 + (0,25 * 0,3 * 0,4 *(0,6 + 0,7 - 1)/|0,6 + 0,7 - 1|)
=0,42 + 0,105
=0,525= 52,5%
Der Term am Ende bleibt positiv, der Komplikationsterm wird also addiert. Es ergibt sich ein Gesamtverständnis von 52,5 %

ein weiteres Beispiel:
WA = 60%
VZ = 30%
KG = 20%
Zwei schüler unterhalten sich während des Unterrichts über ein einfaches Thema, der Zuhörer ist aber abgelenkt:
0,6 * 0,3 + (0,2 * 0,4 * 0,7 * (0,2 + 0,6 - 1)/|0,2 + 0,6 - 1|)
=0,18 - 0,036
=0,144
Der Term am Ende wird -1, da oben (0,2 + 0,6 - 1) etwas negatives Herauskommt und unten durch die Betragsstriche positiv bleibt. Somit ergibt sich ein Verständnis von insgeamnt nur 14,4%.
Sprache ist also nur in seltenen Fällen, nämlich wenn Zuhörer und Autor sich voll konzentrieren und der Sprache so gut wie nur irgend möglich mächtig sind, sinnvoll. Jedoch zur Belustigung allemal gut.

Frage im Text (falss sich jemand die Mühe macht ihn zu lesen und zu verstehen):
Was denkt ihr dazu?

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