IRC-Galerie

Leiden.Donnerstag 10.03.2011 04:24 PM

Das Geflügel wird am Schlachthof brutal aus den Kisten gezerrt und auch hier bricht noch - wie beim Einladen - so mancher Flügel oder Fuß; dann werden sie ruckartig mit den Füßen in die Haken des Fließbandes gehängt. Betäubt werden sollen sie durch Eintauchen in ein elektrisches Wasserbad, doch auch das funktioniert nicht immer so, wie es sollte. Wenn sie zu klein sind oder den Kopf anheben, kommen sie - wiederum gesetzeswidrig - bei vollem Bewusstsein unters elektrische Messer. Das Fließband läuft unbeirrt weiter: die toten bzw. noch lebenden Körper kommen ins Brühbad, dann in die Rupfmaschine und werden schließlich über einer Flamme abgesengt. Am Schluss des Bandes erscheint das vollständig ausgenommene, bratfertige “Frischhuhn aus natürlich freier Bodenhaltung".

Jetzt darf sich der Konsument wieder über das Fertigprodukt Fleisch freuen: Es liegt appetitlich in Plastikfolie verpackt in der Kühlvitrine - sauber, zartrosa und unschuldig.
Macht den ersten Schritt, und kauft Fleisch vom Schlachter.

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