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StGermain

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Gregory PartySamstag 07.07.2012 05:46 AM

FEELINGS
ICH BIN 1256 Jahre alt .
1971 war ich noch in einem anderen Körper.
Ein AMerikaner. Davon handelt diese Geschichte hauptsächlich.
Aber nur mal so zum Anfang, weil da dreht sich es eigentlich um eine ganz andere Geschichte. He Max, melde dich, wenn du das liest. Und wo die Asservatenkammer liegt, da interessiert ja echt nur die Knastis.
Wilde Zeiten waren vergangen und er hatte einiges bewegt. Also blenden wir nun kurz zu einer Zeit, da Greg gerade eine Woche ohne zu schlafen an seinem Auto rumgebastelt hatte.
Er raste über den Salzsee.
„AREA 51“ war noch ungefähr 270 km entfernt. Es hatte rotes Licht gegeben.
Höchste Sicherheitsstufe. Allerhöchste Zeit, den Düsenantrieb auszuprobieren. Er fuhr die ganze Zeit mit 240 Kilometer, drückte leicht aufs Gas und kuppelte gefühlvoll in den 6.Gang. Dann langte er nach hinten drehte er die Gasflasche auf, wartete bis der Überdruck gut war und die Anzeige. auf 6,8 Bar stand. Am Anfang vom roten Bereich. Dann schob er den Schubhebel langsam nach vorn.
Eine Hölle brach los. Man meinte, in der Rückwand fauchte ein Drache. Es vibrierte und der Leopard zog los und beschleunigte. Die Tachonadel zeigte jetzt 280 steigend. Greg zitterte zu einem Knopf am Armaturenbrett, fuhr die Stabilisatoren an der Seite aus. Jetzt zitterte der Camaro bei diesen Geschwindigkeiten nicht mehr so. Der Routenplaner zeigte noch 18 mi. freie Fahrt an.
Jetzt war die Nadel knapp unter 400. Wenn man sich an den Sound besser gewöhnen könnte, dachte er bei sich. Eine angenehme Art zu reisen. Und nachher auf der Autobahn kann ich höchstens 120. Und wie er vor sich hindachte, wurde im Heranflug ein Autobahnbrücke sichtbar, die zwischen zwei Bergen durchschlängelte. Er schaltete den Bremsprozessor mit einem leichten Tipp nach unten der Camaro fuhr automatisch die Schweller wieder ein.
U cant stop the rock, dudelte die Anlage als er wie ein Opa auf die Autobahnauffahrt rauf auf die Brücke in der Wüste fuhr und dann wie jeder normale Amerikaner brav die Beschleunigungsspur nutzte. Noch 60 km und er war im Militärgelände.
Als er so eine Weile mit gemächlicherem Tempo dahinfuhr, sah er an der Straße vier oder fünf Häuser zusammenstehen, er beschloss mal rauszufahren und sich die Leute mal unter die Lupe zu nehmen.
Es war eine Tankstelle, besser gesagt eine Befüllstation und zwei Zapfsäulen. Und drei alte Schuppen standen drumherum. So wie im wilden Westen.
Einer von den Schuppen schien eine Kneipe zu sein. Al s Inn stand drauf.
Und auf der anderen Seite Greg mit seinem Superschlitten. Ein bisschen zuviel Aufruhr für eine Geheimaktion. Die eigentlich keine mehr war, da er mit seinen 55 Jahren schon in Rente war.
Eine kleine Staubwolke war am Horizont erkennbar.
Die Luft flimmerte von der Hitze über der Wüste und in der Ferne sah die Straße aus, als ob große Wasserpfützen quer über der Fahrbahn lägen. So langsam konnte man einen Camaro erkennen. Nun hörte man das Hämmern eines V-8 Motors, der bei ca 6500 Umdrehungen wie ein hungriger Löwe brüllte. Greg schaltete vom 3. in den 4. Gang. Die Tachonadel zitterte mit einem Schub von 130 mph auf 175. Er langte nach hinten und drehte die Gasflasche auf. Dann zog Greg zwei Hebel nach unten und wartete, bis die Anzeige von rot auf grün umschwenkte. Als das LED von einem grünen Blinken in Dauerleuchten umschwenkte, wußte er, die Maschine war fit.
Greg drückte das Gaspedal durch. Der Löwe brüllte auf und die Tachonadel zitterte weiter nach oben. 180, 190, 200. Im fünften Gang war der Löwe wieder ein bißchen beruhigt und schob die Nadel weiter bis zum Anschlag bei 220 mph. Die Nadel zersprang mit einem Splittern. Er hätte doch den Digitaltacho einbauen sollen. Greg sah, wie die Strasse bei dieser hohen Geschwindigkeit immer enger wurde. Der Löwe beschleunigte immer noch, die Geschwindigkeit war nur nicht mehr messbar.
Greg zog den kleinen Hebel hinter der Handbremse, die zwei kleinen Klappen über den Auspuffrohren sprangen nach oben. Ein paar Hundertstel Sekunden später wurden zwei Bremsfallschirme herausgeschleudert. Der Camaro kam langsam zum Stehen.
Wie am Schluss in DEAD SPACE DWONFALL
Als das Auto richtig stand, sah Greg auf seine Hände. Sie zitterten. Mensch, war das ein Adrenalinschub`, fuhr es ihm durch den Kopf. Es war ganz ruhig auf seiner Teststrecke in der Nähe der Groom Lake Road und es war weit und breit keine Menschenseele in dieser unwirtlichen Gegend zu entdecken. Von der Ferne hörte er einen Jumbojet, der in Richtung Militärgebiet flog und in sehr niedriger Höhe über ihn hinwegpfiff, um dann so langsam zur Landung anzusetzen. Auf der Seite stand JANET. Greg wußte, es war die einzige Fluglinie, die seines Wissens in dieses Gebiet fliegen durfte. Er war vor zwei Jahren mit einer Sportmaschine Cessna 471 in die Richtung der Area 51 abgedriftet und sofort tauchten zwei Abfangjäger rechts und links auf und zwangen ihn zur Kursänderung. Ein Schild stand in seiner Nähe rechts an der Straßenseite: Vorsicht Schusswaffengebrauch! Sie kommen in die militärische Sperrzone. Ein Stück weiter vorne hörte die Straße auf und es führte eine gut ausgebaute Schotterpiste weiter. Er stand ungefähr 180 km nordöstlich von Las Vegas in der Wüste.
Greg zündete sich eine Zigarette an. Obwohl er wußte, wie ungesund es war, nicht mal seine Ex hatte es geschafft, ihm dieses Laster abzugewöhnen. Aber Räucherwürstchen halten eben länger. Und momentan hatte er auch keine Freundin, die ihm irgentwas verbieten konnte. Er lies sich sowieso nichts mehr sagen.
Das Zittern in den Fingern wurde langsam wieder weniger und er griff nach einem Taschentuch, wischte sich die Hände und die Stirn ab. In der Karre war es jetzt bestimmt 45 Grad warm. Oder mehr. Er warf den Motor wieder an, wendete und fuhr gemächlich zurück Richtung Als Inn. Die Scheiben waren beide heruntergekurbelt und der Fahrtwind linderte die Hitze ein wenig. Er schraubte am Radio rum, aber in dieser Gegend kamen nicht viele Sender.
Kein guter Empfang.
Dauernd waren Störwellen. Aber das Handy hatte Empfang und es fing zuerst an zu summen, dann kam der Klingelton.
Greg drückte den grünen Knopf:
"Ja, hallo?"
"hi, hier Isaak. Hab was herausgefunden, was dich interessieren wird. Hast du heut abend Zeit vorbeizukommen?"
"Eh, klar, mein russischer Freund. Was gibts denn dringendes?"
"Naja, dringend grade nicht, aber doch interessant. Du weißt ja, ich kann nicht am Telefon drüber reden. Die hören eh alles ab in unserer Gegend hier."
"Ok, so um 7 halb 8 schau ich bei dir rein."
"Alles klar, bis nachher dann."
Sein Russenfreund Isaak Soreno. Halb Jude, halb Russe. So ziemlich der beste Mathematiker in der Gegend. Wenn der was von "interessant" faselte, dann war das sicher wieder so ein Hammer. Und Greg spürte langsam wie sich ein Gefühl von Hunger in seiner Magengegend breitmachte. Als Inn hatte sowieso die besten Hamburger weit und breit. Es gab ja auch nicht viel Auswahl in der Gegend. War so ziemlich die einzige Kneipe im Umkreis von 80 Meilen.
Isaak hatte ein Spezialthema. Vor fünf Jahren hatte er damit angefangen, alles über das Thema "Hohle Erde" zu sammeln und so langsam verfügte er er über eine beachtliche Sammlung. Er fand ständig irgentwas Neues und hielt mit Greg regen Kontakt.
Das Schild von Als Inn sah man schon von weitem. Greg beschleunigte seinen Löwen, um dann mit der Handbremse eine gekonnte 180 Grad Wende auf dem Parkplatz zu machen. Sein Camaro kam passgenau neben einem MAC zu stehen. Der Brummi sah prächtig aus und sein Chrom glänzte in der Sonne. Er schnappte sich seinen Cowboyhut, stieg aus und hielt auf die Eingangstür zu.
"Servus. Was gibts neues mit den Aliens. Ist mal wieder ein Ufo abgestürtzt?"
Der Chef sah kurz hinter den Tresen hoch, um dann wieder am Zapfhahn rumzuschrauben. "Irgentwas ist mit der Zapfanlage los", sagte er. "Da kommt kein Bud mehr durch. Hat sich wohl was verstopft. Und du weißt ja, wie mich das madig macht. Aber die müssen erst mal noch einen Nukleartest machen, damit so ein Teil wieder

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