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Soziopath_

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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von neuem beginnen.

Was ist Liebe? Eine Sucht?Montag 03.05.2010 04:10 PM

Nachdem ich in Steffi´s Blog (siehe Tough_Enough, neuster Blog) schon etwas dazu geschrieben hatte, möchte ich es hier auch nocheinmal tun.

Liebe ist meiner Ansicht nicht mehr als eine Droge, die der Mensch aber, evolutionsbedingt brauch.

Man kann Liebende in grober Hinsicht mit Alkoholikern, Rauchern und Heroinabhängigen vergleichen.
Ihr fragt euch warum?

Liebe besteht im Endeffekt aus nicht mehr als Hormonen wie Dopamin, Adrenalin und mehreren Pheromonen usw.

Das sich verlieben ist der erste Schritt, wie zum Beispiel das erste mal einer Zigarette ziehen, Alkohol trinken oder den ersten Schuss setzen.

Der Körper sendet nun im Überschuss Hormone aus, Glücksgefühle, insbesondere Dopamin, beim Anblick der Person die man liebt, (Dopamin wirkt besonders im Belohnungszentrum des Gehirns, daher die Sucht danach) welche im Endeffekt gleichzusetzen ist mit dem Joint, Bier, Heroin und so weiter.

Das Herzrasen, das Gefühl der Schmetterlinge im Bauch, wenn man in der Nähe der Person ist, die man liebt, erklärt sich durch den übermäßigen Ausschuss von Adrenalin welches unseren Herzschlag erhöht.

Dies gehört zur Phase des Verliebtseins.

Die Liebe beginnt mit dem aussetzen des Verliebtseins, sprich wenn sich der Körper an die täglichen Dosen Adrenalin,Dopamin und anderer Hormone gewöhnt hat, sprich man längere Zeit in einer Beziehung ist.

Man bekommt nun vom Partner regelmäßig seine Dosis Liebe.
Der Körper hat sich dran gewöhnt.
Gleiches sehen wir bei Kiffern, die von 2 Joints nicht mehr High werden und mehr brauchen, da sich der Körper dran gewöhnt hat.
Gilt auch bei Alkohol und anderen Drogen. Wir vertragen nicht mehr, sondern der Körper hat sich an diese Dinge nur gewöhnt!


Wenn nun aber die Beziehung in den Bruch geht, verliert der Körper diese tägliche Dosis an Stoffen, und setzt Antiglücksgefühle ein, sowie der Entzug, der Liebeskummer kommt, man weint, ist traurig, verzweifelt, kann nicht schlafen und sehnt sich so sehr nach der Person und man probiert alles um es wieder hinzukriegen.

Gleiches gilt bei Rauchern, die keine Zigaretten mehr haben, wir sind nervös, zittern, werden aggressiv und probieren irgendwoher Zigaretten zu kriegen.

Nun muss sich der Körper daran gewöhnen keine Dosen mehr zu bekommen was im Durschnitt, sprich dem kalten Entzug, ohne jeglichen Kontakt zum Expartner, bzw zur jeweiligen Droge,3 Wochen dauert.


Manchmal auch länger, hervorgerufen durch neue Hoffnungen das es klappt, sprich der Körper sendet wieder die Stoffe aus.
Das verzögert die Entwöhnung betrachtlich.

Siehe auch Rückfall bei Süchtigen.

Haben wir nun das Liebeskummer, den Entzug überstanden, geht es uns wieder besser.
Nun ist es aber so, das wir trotzdem früher oder später rückfällig werden, da der Mensch Liebe brauch.

Alles lässt sich auch auf Singles übertragen, die die Hoffnung haben auf eine neue Liebe, sprich der Körper sendet wieder jene Stoffe aus.
Wird die Hoffnung aber zerstört, sind sie niedergeschlagen und wütend.
Sprich, kurzer kalter Entzug, da der Körper nur geringe Dosen gesendet hat.


Das sind meine persönlichen Ansichten.

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