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RaveApe

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☣Nichts, ist wahr. Alles, ist erlaubt.

Raubkopierer verschontSonntag 10.08.2008 07:21 PM

"Filesharing" teils legalisiert?

Wer in geringen Mengen aus dem Internet
runterläd, soll ab sofort von einem Gerichts-
verfahren verschont bleiben.
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In dem Kampf gegen „Filesharing“, das illegale Herunterladen aus dem Internet, erlitt die Musik- und Filmindustrie einen derben Rückschlag. Seit einigen Wochen weigern sich Staatsanwaltschaften in immer mehr Bundesländern Raubkopierer zu verfolgen, die nur geringe Mengen an Daten herunterladen. Dies liegt ganz im gegenteiligen Ermessen der Medien Film und Musik.

Medienberichte bezeugen, dass die meisten Tauschbörsenbenutzer verschont bleiben sollen, denn nur die ganz großen Produktpiraten sollen gefasst werden. Das Wissenschaftsmagazin „Fokus“ schrieb in einem Bericht, dass in Nordrhein-Westfalen ab Mitte Juli nur noch gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzer im „World Wide Web“ angezeigt und bestraft werden sollen. Diesem Beispiel folgten auch die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.

Laut diesen Bestimmungen haben Produktpiraten in Nordrhein-Westfalen erst dann mit Strafen zu rechnen, wenn mehr als 200 illegal geladene Dateien auf ihr Konto gehen. In den südlichen Bundesländern schreiten die Beamten ab einer Schadenshöhe von 3000 Euro ein. In Sachsen-Anhalt liegt der Grenzwert bei 3000 Dateien oder 200 Filmen.

Die Musik- und Filmindustrie ist über diese kommende Änderung im Rechtssystem sehr empört. Daniel Knöll vom Bundesverband Musikindustrie WELT ONLINE vertritt die Meinung: „Raubkopien sind kein Bagatelldelikt. Das ist so, als würde die Justiz plötzlich Ladendiebstahl nicht mehr verfolgen.“


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