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Ich bin auch nur keiner von vielenSonntag 03.01.2010 10:08 PM

Einen wunderschönen [Tageszeit einsetzen] wünsche ich; Man ist zu Gast in meinem Blog und darf sich eingeladen fühlen, weiterzulesen, denn dieser erste Beitrag birgt so einige Informationen zu meiner Selbst :D

Ich möchte ohne Umschweife beginnen und einige Worte an einige Leute richten, von denen ich vermute, dass sie diesen Text irgendwann einmal lesen werden.

Und meine ersten Worte gelten den gewissenhaften und auf Rechercheebene nahezu genialen Headhuntern, die eventuell hierhin gefunden haben, um vielleicht doch noch einen Knackpunkt zu finden, der meiner Bewerbung den Garaus machen könnte. Sehen Sie es als ein zuvorkommendes Unter-die-Arme-Greifen.

Ja, sehr verehrter Headhunter, ich habe tatsächlich eine Internetpräsenz. Ich veröffentliche Fotos, gebe im gewissen Maße Dinge über mich preis und publiziere eventuell einige Ansichten, die von der allgemeinen Meinung abweichen könnten. Vielleicht übe ich auch ein winziges, kleines Bisschen Gesellschaftskritik aus. Jedoch wage ich zu bezweifeln, dass Sie hier fündig werden, wenn sie nach Saufgelagen, Rechts- sowie Linksextremismus oder Prügeleien Ausschau halten. Auch exzessive Ausschweifungen über gewisse Action-Spiele (Der geläufige Begriff für jene Sündenböcke der Deutschen Gesellschaft ist mir gerade leider entfallen) werde ich für mich behalten.
Doch ich bin keinesfalls Perfekt; vielleicht trete ich ja doch noch in irgendein Fettnäpfchen. Fühlen Sie sich also eingeladen, mein Profil auf Mark und Bein zu prüfen, wenn Sie entschlossen genug sind, meine Bewerbung zu vermasseln.

So, das wären nun die Worte an die Headhunter; die nächsten Worte werden an die übrigen Leser gerichtet sein und bilden den Rest des Eintrages für heute. dieser wird wohl auch für Euch interessanter sein ^^

"Ich bin auch nur keiner von vielen".. So lautet das Thema des Eintrages Nummer 1. Und ich finde, dieser Satz beschreibt meine Person und das kleine Wenig pseudobescheidener Überheblichkeit, das ich mir einräume, sehr treffend.
Ja, ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich denke, dass ich anders bin als die meisten Menschen. Vielleicht werden sich einige Leute, die den folgenden Text lesen, angegriffen oder zumindest angesprochen fühlen. Ich bin kein Ratgeber, aber ich denke, zumindest jene Leute sollten eventuell anfangen, darüber nachzudenken.
Dabei kann ich diesen Leuten noch nicht einmal einen Vorwurf machen: Sie werden immer mehr erfolg, mehr Glück im Leben haben und haben es in allen Fällen leichter. Ich kann es Ihnen nicht vergelten, ihren Weg eingeschlagen zu haben, denn wieso sollte man es sich kompliziert machen, wenn es auch einfach geht?

Im Klartext bedeutet das, dass ich unbequemere Wege gehe, indem ich mir meine eigenen suche. Ich glaube nicht an alles, was die Medien mir erzählen, ich teile keine Ansichten, nur weil sie von bestimmten Leuten kommen oder fast alle sie haben; Ich teile Ansichten, von denen ich glaube, dass sie richtig sind und das kann ich erst, sobald ich mir selbst ein Bild von der Situation gemacht habe.

Und dazu gehört auch, sich Dinge von anderen leuten anzuhören und andere Meinungen zu tolerieren. Und wenn jemand mir siene Meinung mithilfe von argumenten näherbringt, bin ich auch gerne bereit meine eigene zu korrigieren.

Auch wenn ich also die selbe Meinung haben sollte wie viele Leute - Ich bin keiner von denen, die sich nicht sicher sind, was richtig oder falsch ist und sich deshalb der mehrheit anschließen.

Ich bin auch nur keiner von vielen - Das bedeutet auch, dass ich allein nicht viel ausrichten kann. Und letztendlich wird jeder Gezwungen, irgendwie doch ein Teil der Menge zu werden.
Eine Typische Alltagssituation: Man will eine Straße überqueren, die bis zum Horizont frei von Autos ist - und begegnet einer roten Fußgängerampel. Allgemeine Regeln - Gesetze - verbieten es mir also, die Straße - trotz dass sie frei ist - zu überqueren.
Brave Vorbilder halten sich daran, teilweise um dort einzugreifen oder mitzuwirken, wo es ihnen noch nicht einmal zusteht: In der Erziehung junger Kinder. Dies wird oft als Argument verwendet, wenn es Leute gibt, die in solch einem Fall die Straße trotzdem überqueren - Leute wie mich.
Wieso sollte das Kind sich an die Regeln halten, wenn es sieht, dass ein großer Mann das auch nicht tut und trotzdem heil über die Straße gelangt? Ich stelle hierzu eine Gegenfrage: Warum sollte es denn?

Damit Ihr das nciht falsch versteht: Natürlich bleibe ich bei roter Ampel stehen, wenn die Straße stark befahren wird. Nur bilde cih mir ein eigenes urteil über die Situation, bevor ich handele,und überlasse nicht ALLES irgendwelchen anderen Instanzen, die es mir leichter machen: "Bei Rot stehen, bei Grün gehen". Sie mögen sinnvoll sien, jedoch sind sie nicht unfehlbar.
Und außerdem: Wenn sich das kleine Kind bei seinem Verhalten an mich hält anstelle von seinen Eltern, dann sollten sich eigentlich selbige, die als einzige wirklich für deren Erziehung verantwortlich sind, darüber Gedanken machen, ob sie nicht gerade dabei sind, zu versagen.

Wer bis hier gelesen hat, der hat sich wahrscheinlich schon zu einem Teil auf mich eingelassen. Vielen wird der lange Text und meine Ausdrucksweise zu anstrengend gewesen sein. Aber wieso sollte ich mich bemühen, Massenkompatible Texte zu schreiben, nur damit jeder sie liest? Ich denke, so zu schreiben, wie es mir am besten gefällt, untermauert meine eherne Einstellung, die einzige, bei der ich mir absolut nichts sagen lasse: Wenn jemand will, dass ich mich verändere oder verstelle, damit ich ihm gefalle, der soll sich nicht wundern, wenn er mich nicht ausstehen kann. Leute, die sich jedoch in meiner Welt wohlfühlen, sind herzlich eingeladen, zu verweilen und zu bleiben :D Durch diese Einstellung habe ich mir langsam aber sicher etwas augebaut, von dem die meisten, bequemen, oberflächlichen Menschen nur träumen können, oder sich vielleicht noch nicht einmal vorstellen: Einen sehr kleinen aber ehernen, unverwüstlichen, unendlich wertvollen Freundeskreis. Leute, die ehrlich sind, die mir vertrauen, denen ich vertrauen kann, bei denen die worte "Freunde für immer" eine komplett andere Bedeutung haben.
Ich bin auch nur keiner von vielen - das bedeutet nicht, dass ich allein bin.
Denn ich bin gleichzeitig auch einer von wenigen. Und ich denke, ich würde nichts auf der Welt eintauschen, um einer von vielen zu sein, oder keiner von wenigen.

Also: Bist du einer von vielen oder einer von wenigen?

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