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Nikushimi

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Evilicious ♥// I wanna be reborn // Hokori ken Higami // Leck mir die Stiefel// Necromancer

Reborn- Curse of necromancer ~Prolog~Freitag 27.05.2011 09:28 PM

Vorwort: Das ist eine Geschichte, die meiner Idee entspringt. Es ist an keinem Anime/ Manga/ Buch/ Video/ Spiel etc. angelehnt. Alle Handlungen entstammen meiner Fantasie. Brainstorming mache ich aber mit Freunden, ob die Ideen so übernommen werden sei dahin gesagt.
Onyx hat nichts mit Pokemon zutun, denn Onyx ist ein dunkelgrauer bis schwarzer Edelstein. Das Pokemon wird "Onix" geschrieben.
Nun viel Spaß mit:

Reborn
Curse of necromancer

~Prolog~

Wenn es dunkel wird, verstecken sich alle Bürger und Bürgerinnen mit ihrem Kindern und Kindeskindern in ihren Häusern. Keiner darf mehr auf die Straße, wenn die Nacht, die alle fünfzehn Jahre wiederkehrt, beginnt. Sobald der letzte Sonnenstrahl auf das Dorf fiel, erscheint eine in Schwarz gehüllte Kreatur am Rande des Dorfes. Es schreitet gemächlich die Gassen entlang und sucht. Wenn dich dunkle Schatten aus dem Boden erheben, weiß man, das die richtige Suche beginnt.
Die Familie rennen panisch aus ihrem Häusern, versuchen ihre Kinder zu beschützen. Sie dürfen nicht verlassen werden, sonst waren sie verloren. Es heißt, das diese Kreatur tote Menschen ins Reich der Lebenden zurückholen konnte. die Kreaturen werden Necromancer genannt. Sie suchen sich ihre Schüler mit bedacht und Methoden aus. Man sagt, die Kinder die keine Angst haben, seien dazu am besten geschaffen. Andere wiederum erzählen, Kinder die vor Angst dem Tode nahe sind, die beste Wahl wären. Aber einer weiß es am Besten...

Er sah sich um. Die Bewohner des Dorfes schrien und rannten vor den Todesschatten weg. Kinder wurden an ihre Aufpasser gedrückt. Er schüttelte den Kopf. Er verstand das Theater nicht, suchten die Menschen doch immer bei seiner Art Hilfe, aber scheuten sich, ihre Kinder zur Wahl heraus zu geben. Er seufzte und die Schatten wandelten sich in feste Gebilde und langsam in Körper. Spitzes Geschrei drang an seine Ohren und die Körper waren hinter Kindern her, aber sobald sie Mut zeigten oder anfingen zu weinen, ließen sei von ihnen ab. Das war nichts das, was er suchte.
Ein leuchtendes Wesen flog über seinen Kopf hinweg und er sah dem fliegenden Silberschweif dabei zu, wie dieser ein weiten Bogen zog und wieder auf ihn zu glitt. Filigran schlängelte es sich um seinen Unterarm, als er diesen ausstreckte. Leises Geplätscher und Gemurmel drang aus dem sonderbaren Wesen. Er sah von dem Wesen auf, als er ein drückendes Gefühl bekam. Seine Neugierde wurde geweckt. Das kleine fliegende Wesen wickelte sich ab und flog elegant davon.
Er folgte dem Druck und je näher er kam, desto stärker wurde er. Durch die Menschenmengen zu kommen war nicht schwer, konnten diese selbst in Panik hektisch Abstand erzwingen, wenn sie ihn erkannten. Mit festen Schritt ging er durch die Gassen und Straßen, bis er eine Schattenkuppel von seiner Beschwörung erblickte. Raschen Schrittes und mit einer Handbewegung, die einem Fortwischen glich, kam er auf das Gebilde zu. Die Schatten verzogen sich Aufgrund des wortlosen Kommandos und gaben den Blick auf ein paar weiter Gebilde frei. Es waren aber keine Schatten. Er bemerkte den um einiges stärker gewordenen Druck und sein Blick fiel auf den Boden. Dort knieten seine Beschworenen. Und als er den Grund sah, erhellte sich seine Miene schlagartig. Selbst ein Lächeln schlich sich auf die schmale Linie, die seine Lippen waren.
Vor ihm stand ein weißhaariges Mädchen, mit Augen so Schwarz wie die Nacht in der sie standen. Sie starrte auf die Wesen vor sich und er versuchte in seine Stimme etwas Beruhigendes und Warmes zu legen. "Mädchen, hast du Angst?" Sie zuckte nicht einmal zusammen, wandte aber den Kopf langsam, als würde er von schnelleren Bewegungen zerplatzen, in seine Richtung. Sachte schüttelte ihren Schopf, wobei die Spitzen ihrer Haare zappelten. Er streckte ihr seine mit langen, spitzen, schwarzen Fingernägeln gesegnete Hand hin.
"Möchtest du die Kontrolle ganz lernen?" Sie zögerte einen Moment, sah auf die Wesen hinab, sah ihm tief in die Augen und suchte Etwas in ihnen. Als sie es gefunden zu haben schien, nickte sie und ergriff bedächtig seien Hand uns Augenblicklich verschwanden alle Wesen aus Schatten in dem Dorf. "Wie heißt du?" fragte er das sehr kleine Mädchen, kaum älter als fünf. "Domicella." Ihre Stimme klang hell und leicht, wie sie nur zu einem Kind ihres Charakters passte. Er musterte sie von der Seite, schnalzte mit der Zunge und lächelte. "Von nun an, heißt du nicht mehr Domicella, Tochter. Von nun an ist dein Name Onyx." Sie nickte und gab ihm somit zu verstehen, das sie es vernommen hatte.
Sie gingen auf die Hauptstraße und die Menschen schauten verstohlen zu ihnen herüber. Erstauntes Geächzte und zischende Beleidigungen ertönten, das Mädchen störte sich nicht daran. "Domicella! DOMICELLA!" Eine Frau mittleren Alters kam auf sie zu gelaufen. Ihre Haut war faltig und sie sah übermüdet aus, als ob sie seit Wochen nicht mehr gut schlief. Onyx lief geradewegs weiter, als hätte sie nichts gehört. "Domicella!" rief die Frau wieder und wieder. Sie packte das stur weitergehende Mädchen an eine der Schultern und riss es herum. Er stand daneben und ließ es sich gefallen, von der Frau, die ihre Mutter zu sein schien, ignoriert zu werden. Die lateinischen Worte der Frau prasselte wie Regen auf das junge Ding nieder.
Bei den Worten die Onyx sagte, stellten sich seine Nackenhaare auf. "Ich bin nicht Domicella. Ich bin Onyx und mir ist egal was aus meiner Familie wird, wenn ich einen von ihnen werde. Dann hasst ihr mich eben. Ein schönes Leben, Mutter." damit wand sich das kleine Wesen aus dem Griff ihrer Mutter und nahm die Hand von ihm. Als sie endgültig aus dem Dorf verschwunden waren, flog das kleine elegante, schlangen-ähnliche Wesen auf die am Boden weinende Mutter zu.
Es schlängelte sich ein paar mal in der Lust und etwas blieb stehen. Buchstaben, in dem gleichen weiß-silbernen, leuchtenden Schimmer, den das Wesen hatte. Es standen Worte in der Luft. Geraune jagte durch die Straßen, das Wesen wand sich und flog davon.
Die Mutter schrie. Der bekannteste von seiner Art hatte ihr ihre Tochter genommen. Einer der wenigen Archdukes seines Volkes, der einen Beinamen geerbt hatte. Ruptard Rasputin, Archduke der Hölle.
"Meister, Sie haben einen neuen Schüler?" Ein Junge von etwa fünfzehn Jahren begutachtete sie. Rasputin nickte. "Sehr wohl, Dorian. Das ist Onyx." Der Schüler verbeugte sich und legte dabei seine linke Faust, auf die rechte Brust. Dann richtete er sich auf und streckte ihr die Hand entgegen. "Ich hoffe es gefällt dir."

Ruptard Rasputin war der Meinung, dass man einen wahren Meister ihresgleichen nur daran erkennen kann, wenn er ohne Vorahnungen die Geister der Toten beeinflussen kann. Das war der wahre Kern seines Volkes. Der Umgang mit Leben und Tod, die Kontrolle darin. Die Macht die Lebensernergie, die Seelen und die Todesmagie zu beherrschen und zu verwenden. Das ist die Aufgabe. Der Fluch ihrer Kraft.
Der Fluch der Totenbeschwörer.

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