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RekapitulationMontag 14.11.2011 09:58 PM

Es ist eine laute und eine schnelle Welt, dreht sich um nichts als sich selbst und wir alle sind unser eigener Mond, drehen uns auch und schauen dabei doch nur in den Spiegel, selten jemandem ins Gesicht, geschweige denn in die Augen.
Augen wie Spiegelscherben, Augensplitter, lass sie gebrochen sein, lass sie verletzt sein, sehen tut ohnehin kaum jemand, der Spiegelscherben weint und weinen muss.
Nie bleibt etwas gleich, es tut weh, sich größer zu ziehen und trotzdem und genau deswegen ist es richtig.
Lasst den Mund verzerrt sein zum Schrei, lasst ihn lachend auseinander klaffen, irre kichern, das Leben ist Wahnsinn.

Und all der Wahnsinn muss so sein. Gib mir dein Herz, schneid mir ein Stück davon heraus, ich zerschneide meins auch und verteile die Stücke in der Welt.

Richtig schmerzhaft , wenn der Blick in den Spiegel nicht mehr leer ist. Blicke, die über Silber hinaus gehen und Fragen, die wohl nach außen hinausschallen, doch nur im Inneren Resonanz finden.

Unsere laute Welt, unsere verstümmelten Körper, all die Narben, die das Leben auf unser Seele hinterlassen hat-

Und so, wie wir da stehen, mit unseren geflickten Herzen, Spiegeltränen weinend, auf dem Mond mit der Hysterie tanzend-

So bricht jeder Moment irgendwann auf. Erst all unsere Narben lassen uns schön sein, das Herz, aus dem große Stücke gerissen sind, schlägt den schönsten Rhytmus von einer Melodie, die nur von denen gesungen werden kann, die nicht nur das Lachen sondern auch das Weinen gelernt haben. Wenn die Fassade sich entwurzelt, können wir wieder gerade gehen, nicht stolzen Hauptes, sondern in ehrlicher Aufrichtigkeit.

Life is hard, I know.

Das macht es ja erst so schön.

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