IRC-Galerie

Melonenlord

Melonenlord

♥Hurtz!♥ Fehlt deinem Schwanz etwas? 0- Dem fehlt nichts... aber es gibt auch nichts, was er besonders gut kann

Neueste Blogeinträge

Für die Arbeit in Pflege >.<Sonntag 30.05.2010 05:17 PM

Material zur Ganzkörperwaschung 2-3 Waschlappen, 2 Handtücher 2 Waschschüsseln Waschlotion Mund und Zahnpflegemittel, warmes Wasser und Körperlotion/Deo und Kamm/Bürste

Körperpflege - Ganzkörperwaschung im Bett

1. Das Wohlbefinden
Frische, Sauberkeit und eine gepflegte Erscheinung sind in fast allen Kulturen hohe Werte. Außerdem bestimmten Art der Kleidung und die Pflege der äußeren Erscheinung des Selbstvertrauen.

2. Die Gesunderhaltung
Körperreinigung dient der Verminderung übermäßiger Vermehrung von Mikrorganismen auf der Haut und erhöht ihre Widerstandskraft. Bei Massagen, Einreibungen und Temperaturreizen durch Wasser wird die Durchblutung der Haut gefördert.

3. Die Aktivierung und Mobilisierung
Bei der Körperpflege kann Aktivität gefördert werden, indem der kranke Mensch so viele Tätigkeiten als möglich selber ausführt, etwa, wenn er sich das Gesicht selber wäscht.
Wenn das geschieht, spricht die Fachkraft von der Mobilisierung des Kranken. Dadurch wird eine Abhängigkeit des Kranken verringert, das Selbstwertgefühl gesteigert und die Beweglichkeit gefördert.

4. Kommunikation
Während der Körperpflege können der Pflegende und der zu Pflegende über die Haut Kontakt aufnehmen und Zuwendung ausdrücken.

Die Körperpflege muß jedem Kranken individuell angepaßt werden. Dabei sollte die Selbständigkeit des Kranken gefördert und ihm nur bei denjenigen Verrichtungen geholfen werden, die er alleine nicht gründlich ausführen kann.
Die Körperpflege sollte morgens vor dem Frühstück erfolgen, kann aber auch im Lauf des Tages durchgeführt. werden. Dann sollte dem Kranken allerdings morgens die Gelegenheit geboten werden, Gesicht, Hände und Zähne zu reinigen und Haare zu kämmen. Erfrischende Hände- und Gesichtswaschungen sollten während des Tages bei Bedarf angeboten werden. Das Ausmaß der Abendtoilette wird durch die Gewohnheiten des Kranken bestimmt.
Mindeststandard sollte jedoch die Reinigung von Gesicht, Händen und Zähnen sein. Bevor mit der Körperpflege begonnen werden kann, sind immer erst allgemeine und spezielle Vorbereitungen zu treffen.
Die allgemeinen Vorbereitungen zur Körperpflege sind:

• vor jeder Maßnahme ist der Kranke immer zu informieren. Die Information nimmt dem Kranken Unsicherheit und eventuelle Ängste der bevorstehenden Situation gegenüber
• die Reihenfolge und die Gewohnheiten sollten möglichst eingehalten werden. Durch den gewohnten Ablauf der Tätigkeiten kann der Kranke die Situaton leichter annehmen
• das Zimmer ist zu temperieren und Zugluft ist zu vermeiden
• das Bereitlegen von benötigten Pflegemitteln und frischer Wäsche in Griffnähe, damit während der Körperpflege unnötige Wege entfallen
• die eventuelle Abschirmung der Kranken vor den Blicken anderer
• die Berücksichtigung der Wünsche des zu Pflegenden in Hinsicht auf Pflegemittel und die Wassertemperatur

Auch hygienische Maßnahmen sind zu treffen:

• die Reinigung der Hände vor der Pflege
• das Ablegen von Schmuck (lange Ketten, Uhren usw.)
• der Schutz vor Handverletzungen durch Handschuhe. Infektionsvermeidung
• der Schutz des Kranken durch Schürze oder Kittel vor Infektionen und Nässe.
• Schutzkleidung sollte kochfest sein und nicht mit gewöhnlicher Wäsche zusammen im Schmutzwäschekorb aufbewahrt werden


Die Ganzkörperwaschung im Bett

• Bereitstellung der notwendigen Gegenstände
• Entfernung störender Lagerungshilfsmittel
• Sicherstellung einer angenehmen Lage für den Kranken
• Entkleidung des Oberkörpers, Wiederbedecken mit Nachthemd oder ähnlichem
• Schutz des Bettes vor dem Durchnässen durch ein Handtuch



1 Augenreinigung vom äußeren zum inneren Augenwinkel hin.
- Nur klares Wasser verwenden
- Waschen von Gesicht, Hals, Ohren und dem Bereich dahinter
- Durchführung der Mundpflege (eventuell auch am Schluß der Waschung)

2 Brust und Achselhöhlen waschen, danach sogleich gründlich abtrocknen

3 Waschung zunächst des entfernter liegenden, dann des näher liegenden Armes in Richtung vom Handgelenkzum Herz, anschließend ebenfalls gründlich abtrocknen

4 Hände gut abtrocknen, eventuell ein Handbad ermöglichen

5 Reinigung der Bauchregion und anschließende Trocknung
- Aufrichtung des Kranken in Sitzposition

6 Rücken waschen und abtrocknen - Verhinderung des Auskühlens durch Bekleidung mit Schlafanzug
- Entkleidendes Unterkörpers
- Abdeckung der Intimregion mit einem Handtuch

7 Waschung der Beine in gleicher Art wie bei der Armpflege

8 Fußpflege, vor allem an pilzgefährdeten Stellen
- Während des nun folgenden Wasserwechsels den Patientenunbedingt warm bedecken

9 Durchführung der Intimpflege mit einem Waschlappen

10 Drehung des Kranken und Pflege des Analbereichs
- Schlüpfer und Schlafanzughose anziehen
- Aufrichtung des Kranken und, sofern noch nicht geschehen, Mundpflege durchführen, anschließend nach Wunsch frisieren
- Abschließend bequeme Lagerung des Patienten und Aufräumung des Zimmers, eventuell lüften

Die Körperpflege ist damit beendet.


Zur Stuhlinkontinenz

Grad 2: Mittlere Form

* Unkontrollierter Abgang von dünnflüssigem Stuhl

Grad 3: Schwere Form

* Unkontrollierter Abgang von geformtem Stuhl

Zur Urininkontinenz

1. Belastungs- oder Stressinkontinenz
Die Belastungs- oder auch Stressinkontinenz ist die häufigste Form der Harninkontinenz. Der Begriff Stress leitet sich – nicht wie im Deutschen vermutet – von psychischem Stress ab, sondern bezieht sich auf das englische Wort "Stress", das allgemein für Belastung steht.
Der Stress äußert sich in diesem Fall durch einen erhöhten Druck im Bauchraum. Die Harnblase funktioniert uneingeschränkt, aber es liegt ein Defekt des Harnröhrenverschlusses vor.

Durch anstrengende Tätigkeiten, wie schweres Tragen, Lachen, Niesen oder Treppensteigen, spannen sich die Bauchmuskeln an. Für einen gesunden Schließmuskel ist der Verschluss der Blase kein Problem. Wenn aber die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist, z.B. nach mehreren Geburten, bei Bindegewebsschwäche oder Übergewicht, kann die Beckenbodenmuskulatur dieser Druckzunahme zu wenig entgegensetzen und Urin findet ungewollt den Weg nach außen.

Diese Form der Inkontinenz tritt bei Frauen sehr viel häufiger auf als bei Männern. Häufigste Ursachen bei Frauen sind eine Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur z.B. nach Geburten, Bindegewebsschwäche und Hormonmangel jenseits der Wechseljahre.



2. Drang- oder Urgeinkontinenz
Auch bei der Dranginkontinenz, die nach dem englischen Begriff für Drang auch „Urgeinkontinenz“ genannt wird, kommt es zu einem unfreiwilligen Verlust von Urin. Sie ist die häufigste Form der Inkontinenz bei Männern.
Bei der leichten Form der Dranginkontinenz verspürt der Betroffene, ähnlich wie bei einer Blasenentzündung, häufig nur einen verstärkten Zwang zum Wasserlassen und kann den Weg zur Toilette noch rechtzeitig finden.

Bei der schweren Form der Dranginkontinenz ist ein gewolltes Halten des Urins nicht mehr möglich. Die Betroffenen spüren einen plötzlich auftretenden starken Harndrang, den sie bestenfalls kurz unterdrücken können, bis der Urin sich seinen Weg nach draußen sucht. Die Blase ist hierbei oft nicht vollständig gefüllt und könnte noch Urin speichern.
Der Grund für diesen viel zu frühen und unkontrollierbaren Harndrang liegt in der Steuerung der Blase: Das falsche Signal „die Blase ist voll“ wird von der Blase an die Steuerzentren in Gehirn und Rückenmark geleitet. Die Muskulatur der Blasenwand beginnt daraufhin sich zusammenzuziehen, und der Druck im Inneren der Blase steigt an. Trotz größter Anstrengung kann der Drang zum Wasserlassen nicht mehr beherrscht werden.
Die Ursachen der Dranginkontinenz sind häufig Blasenerkrankungen, die eine Schädigung des Blasenmuskels hervorrufen, oder auch Erkrankungen des Gehirns, wie z.B. bei Morbus Alzheimer oder Cerebralsklerose.
Eine Sonderform der Dranginkontinenz stellt die so genannte Giggleinkontinenz, häufig auch Enuresis risoria oder auch Kicherinkontinenz genannt, dar. Sie tritt überwiegend bei Kindern auf. Bei dieser Form der Inkontinenz kommt es beim kräftigen Lachen zu einem unkontrollierten Urinverlust.



3. Überlaufinkontinenz
Bei dieser Form der Inkontinenz gehen, auch ohne Dranggefühl oder besondere Anstrengungssituationen, ständig kleinere Mengen Urin ab und die Blase kann nicht vollständig entleert werden. Eine Verengung in der Harnröhre, eine Prostatavergrößerung oder eine Fehlfunktion der Blasenmuskulatur
können die Ursache sein. Diese Form der Inkontinenz kann auch bei Nervenschädigungen auftreten, z.B. im Rahmen einer Zuckerkrankheit, von Alkoholmissbrauch oder wenn die Blasenentleerung unregelmäßig ist bzw. psychisch bedingt Urin zurückgehalten wird.



4. Reflexinkontinenz
Bei der Reflexinkontinenz kann die Blase nicht bewusst gesteuert werden, die Betroffenen spüren keinen Harndrang. Die Blase kann sich ohne spürbaren Harndrang reflexartig, also nicht willentlich, entleeren, auch wenn sich nur eine geringe Menge Harn in der Blase befindet. Diese seltenere Form der Inkontinenz wird ausgelöst, wenn die Nervenleitung von der Harnblase zum Gehirn gestört ist. Mögliche Ursache ist häufig eine Unterbrechung der Nervenbahnen bei Rückenmarksschädigungen, Querschnittslähmungen, Tumoren im Bereich des Rückenmarks oder bei Multipler Sklerose.

Urinfarbe

rötlich (path.: Blut phys.: Rotebeetekonsum)

bierbraun (Bilirubin)

weiß, flockig (Eiter)



Uringeruch

obstartig (Azetongehalt; schlecht eingestellter Diabetes)

ammoniakhaltig (Zersetzungsprozess)

faulig (z.B. aufgrund von Bakterien)





( Zusammenfassung geschnitten aus diversen Websites und eigenen Unterlagen )

Du bist noch kein Mitglied?

Jetzt kostenlos mitmachen!

Als registrierter Nutzer könntest du...

...Kommentare schreiben und lesen, was andere User geschrieben haben.