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Donnerstag 01.09.2011 02:12 PM

Komisch, solange man klein ist, glaubt man, dass man sich jeden Wunsch erfüllen kann. Träume haben keine Grenzen. Ein Kind erwartet das Unerwartete, es glaubt an Wunder, an Märchen und unerschöpfliche Möglichkeiten. Wenn man dann älter wird, zerbricht diese Unschuld, und irgendwann kommt einem die Realität in die Quere, und man muss sich der Erkenntnis beugen, dass man doch nicht alles haben kann, was man möchte, sondern sich mit gewissen Einschränkungen abfinden muss. Oder eben mit einer Variante von dem, was man ursprünglich mal wollte. Warum hören wir irgendwann auf, an uns selbst zu glauben? Warum lassen wir unser Leben von Fakten und Zahlen bestimmen statt von Träumen?

Doch manchmal ist man auch so glücklich, dass man es schon nicht mehr in Worte fassen kann. So, dass man die ganze Welt umarmen könnte. Man fühlt sich, als ob man Berge versetzen könnte und denkt man kann alles schaffen. Dann gibt es aber auch Momente in denen einfach alles schief geht, dir nichts gelingen will und du einfach nur aufgeben möchtest. Diese Momente muss man eben überwinden, sie gehören zum Leben dazu und machen einen stärker. Man kann nicht immer Glück haben, genauso wenig, wie man es erzwingen kann, es kommt eben zu Einem. Im einem Moment möchte man einfach alles wegschmeißen und im nächsten ist man wieder überglücklich. Aber so ist es nun mal, das Leben, eine Achterbahn der Gefühle. Oft wird sie auch von den Passagieren beeinflusst, Menschen von den deine ganze Gefühlslage abhängt. Aber du kannst glücklich sein, einfach wenn du dich dazu entschließt zu lächeln, anstatt zu weinen, nach vorne zu schauen und den ganzen Scheiß hinter dir zu lassen.

Es ist der Traum jedes Menschen jemanden zu haben, der nur einem selbst gehört. Jemanden zu vertrauen und zugleich zu wissen, dass man in guten Händen ist. Von jemanden geliebt zu werden wie man ist. Seine Gefühle und Gedanken mit jemanden zu teilen, der das Gleiche denkt und fühlt. Jemanden in die Augen zu sehen und zu glauben, darin zu ertrinken. Doch sie ist gleichzeitig voller Angst, Angst, den Menschen zu verlieren, der einem am meisten bedeutet. Plötzlich alleine da zu stehen mit dem Schmerz, der Trauer und der Sehnsuch.

Doch leider ist es schwer heutzutage einen Menschen zu vertrauen, auf einen Menschen zu bauen, einen Menschen zu durchschauen. Denn die meisten tragen Masken, verstecken ihr Gesicht, verhalten sich wie Engel, doch ob sie's sind, das weiß man nicht. Ich möchte gerne glauben, alles was sie sagen, doch die Erfahrung warnt mich vor der Enttäuschung, vor dem Schaden, der möglicherweise folgen könnte, wenn ich zu naiv bin. Die Angst wieder verletzt zu werden, sitzt viel zu tief in mir.

Vielleicht möchte Gott aber auch, dass wir die falschen Menschen treffen, bevor wir dem richtigen begegnen, so dass wir, wenn wir endlich die richtige Person getroffen haben, dankbar sind für dieses Geschenk... :)

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