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JackSparrow

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Gesichtsbuchverweigerer
- Älterer Eintrag »
Ich möchte mich heute mal mit der Thematik der „Prinzenrolle“ befassen.
Wenn man sich heutzutage mal umhört so ist es doch ein verblüffendes Phänomen, das jeder die prinzenrolle kennt, aber dennoch nicht sagen kann ob man beim verzehr einen höheren Krümelfaktor als Nugatfüllung hat. Oder obs überhaupt die Definition „Keks“ besitzen darf....

Nimmt man sich nun mal einen Keks der Prinzenrolle unter wissenschaftlichen Aspekten genauer unter die Lupe, so stellt man fest, dass dieser aus zwei Butterkeksen besteht welche mit einer Nugatschicht zusammengeführt sind und eine klebende Verbindung eingehen. Dies bestätigt auch die Verpöntheit des Namens „Prinzenkeks“ für diese Kekssorte. Doch wie kommt es nun dazu das der Keks an sich auch als „Prinzenrolle“ bezeichnet wird? Zumal er nicht länglich/voluminös und prall gefüllt ist, wie die eigentlcihe Prinzenrolle. Nun ja, als These/Versuch bediente ich mich unzähliger Beobachtungen meines Umfeldes beim verzehr von Prinzenrollen...

Als erstes kam die These auf das der anteil der krümelden Masse so groß ist, das man schon eine ganze rolle benötigt um satt zu werden...dies erwieß sich im Praxistest als teilsrichtig, da der Testkandidat nur bis zur hälfte die Prinzenrolle schaffte. Welches durch die vorhergegangenen „Ravioli „-Tests bedingt war....
Die zweite These beruht auf der Tatsache der „Nugatgeilheit“. Jeder versuch an das Innere der Prinzenrolle zu kommen, durch drehen/heben/rütteln/vibrieren der Kekshälften, erwieß sich als nciht allzu einfach. Und benötigte somit eine ganze Rolle, um den Tagesbedarf an Nugatschicht zu decken.

Die dritte und letzte These war die These der Unbestimmtheit, der Suche nach dem eigenen „Ich’s“ des Kekses. Ein Prinzenrollenkeks kann sich selbst ni cht identifizen. Denn zum dippen in Tee oder Kaffee z.B. ist diese Keksart absolut unbrauchbar. Obwohl im Grundgesetz für Kekse von einer gewissen „Dippfähigkeit“ gesprochen wird.. [§8-1 Z.23: „..jeder Keks muss inder lage sein, eine Symbiose mit einer warmen Flüssigkeit eingehen zu können....]. Leider ergab auch dieser Test kein eindeutiges Resultat. Viele Kekse ließen sich aufessen von Zweiten und Dritten, andere hingegen haben sich einfach verkrümelt...


Bei der druchführung der Tests, stellte sich allerdings eine netter Nebeneffekt herraus. Egal welche Gruppe von Männlein oder Weiblein, sie aßen sie alle. Und egal auf welche Art: der „Dreh-Art“, der „Krümel-Art“ oder der „Knabber-Art“. Wobei man dadurch abschliessend sagen kann, es ist egal woher etwas/jemand herkommt, egal obs mal krümelt hier und da. Hauptsache man hat etwas was verbindet, und einen zusammen Spüren/Verstehen/Leben lässt. Obs nun die Nugatcreme bei den Keksen oder der Keks selbst bei den Menschen ist. Jeder braucht ein Gegenstück und etwas das ihn verbindet und somit komplitiert. Egal was die Test‘s oder Meinungen ergeben, solange man seiner Prinzenrolle treu bleibt und gelegentlich andere dran knabbern lässt (krümelt), ist das Leben und seine Umwelt ein kleines bisschen besser....

So, das wars... JackSparrow

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