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ImmortalRain

ImmortalRain

Irgendwo zwischen Realität und Wahnsinn

VeränderungenFreitag 09.04.2010 08:46 PM

Wer mich kennt, weiß wie ich lebe: Am liebsten in einem geordneten Chaos, ein faible für fertig Ramen (Diese leckeren Nudelsuppen von YumYum mit den 'Endlosnudeln'), hängt vorm PC, häufig gut gelaunt, hinter einer weißen Maske mit roten Lippen versteckt, von Obst und Gemüse besser die Finger lassen, etc., etc. ...

Ja, das bin ich. Vielmehr: War ich. Natürlich, einiges ist gleich geblieben; zum Beispiel die weiße Maske und die langen, schwarzen Röcke und Kleider sind ein stetiger Begleiter - es sei denn ich bin auf Arbeit. Vom äußerlichen bin ich die selbe, meine Haaren sind länger geworden (und beanspruchen morgen viel Zeit *hust*) schlank, wenn auch weiblicher, bin ich auch noch,... also ist der Wiedererkennungswert der Krähe noch der selbe.

Sieht man sich aber mal genauer um, haut es jeden aus den Schuhe, der mich einigermaßen gut gekannt hat: Aus den schlichetn schwarzen Schuhen sind Higheels geworden, meine Kleidersammlung hat sich um ein dutzend weiterer hübscher Stücke erweitert und es ist aufgeräumt. Ja, ohne zu Lügen: Ich bin mittlerweile ein echter Ordnungsfreak. Keine unordentlichen Ecken mehr, keine leeren Eisteepackungen mehr.
Der Eistee musste für diverse Säfte (um nur einige zu nennen: Apfel-, Orangen-, Trauben-, Maracuja-, Pfirsich- und Limettensäfte), Mineralwasser und Ginger Ale platz machen, die Ramen sind nur noch vereinzelt und für Alexander zu finden, Obst und Gemüse wechselt alle zwei Tage (wenn es denn so lange hält und ich es nicht vorher aufesse :<), Ich esse Salate, wann immer mir danach ist...

Jeder, der bei mir zu Gast ist, lange genug bleibt und möge hat, wird in den genuss meines selbstgekochten Essens kommen. Da ich mittlerweile den Luxus "Herd" und "Kühlschrank" besitze, komme ich nicht daran vorbei, mich slebst und Freunde zu bekochen. Alexander, Patrick, Peggy, Manuel und noch ein paar andere Freunde sind regelmäßig zu Gast und genießen es, sich an einen perfekt gedeckten Tisch niederzulassen und zu essen. Es ist schön, beisammen zu sitzen (oder in meinem Falle hin und her zu laufen, während des Kochens und servierens...) zu reden und sich über den Tag auszutauschen. Oft werde ich aber auch eingeladen, besonders bei Manuel, der gelernter Koch ist, bin ich sehr gerne zu Gast. Ich kenne seine Freunde, er kennt meine Freunde, und plötzlich ist die kleine 2 1/2 Zimmer Wohnung voll, Tische und Stühle werden zusammen geschoben und ich Decke wie selbstverständlich den Tisch, breche Servietten und poliere Besteck, während Manuel kocht. So manchmal habe ich schon zu hören bekommen, das Manuel und ich das perfekte Paar wären. Aber nein, ihc habe ja schon Alex. Und irgendwie ist mir das lieber.

In meinem kleinen Zimmer herrscht ein wenig Platzmangel, was sich aber bald ändert, da ich ins große Nebenzimmer mit Bakon ziehe. Aber trotzdem hängt die Arbeitskleidung, die ich für den nächsten Tage brauche, vor meinem Kleiderschrank, ordentlich gebügelt, daneben die Arbeitstasche mit Kellnerbeutel und -Portmonee mit Wechselgeld. In den Regalen stehen die Dinge des Täglichen Bedarfs, in den Schubfächern liegt ordentlich Sortiert und Griffbereit das polierte Besteck, auf meiner Anrichte stehen ordentlich polierte Trink-, Rot- und Weißweingläser, Ganz unten stehen ein paar Flaschen Wein, Dooley's und eine Flasche Ouzo 12 Gold (Wenn mal jemand einen Schnaps nach dem essen trinken möchte) so wie diverse Zutaten für Cocktails. Und für Alex, wenn er mal genervt und erschöpft bei mir auftaucht - zwei Flaschen Bier.
Genug, um alle glücklich zu kriegen ^^'

Aber auch sonst hat sich viel verändert. Meine Gut gelaunte, offene Art musste einer selbstsicheren, ordentlichen und etwas arroranten Person weichen, Ersthaftigkeit, gelegentliche Humorlosigkeit und eine gehörige Portion Selbstironie sind dazugekommen (Besonders die Selbstironie lieben meine Mitschülerinnen in der Berufsschule - mehr als einmal habe ich zu hören bekommen, dass meine Selbstironie im Unterricht geliebt (und von meinem Warenwirtschaftslehrer gehasst-) wird).

Mittlerweile habe ich den 'hier oben' üblichen Dialekt übernommen, auch wenn ich mcih noch so gegen gewehrt hab (*Patpat* "Ach, Inno - ich find es total putzig wenn unsere hochdeutsche, korrekte Krähe "Fenschter" sagt!" (Alex) ~ "Oh mein Gott, die redet endlich Normal!" (Patrick) ~ "Du muscht du in die oberste, ganz rechteschte Schublade gucken. Ach scheiße, ich schwätz' schon wie ihr. Schon wieder. Scheiße." (Ich) Leider muss man das Live erleben, wenn ich dieses... Löffingerische / Schwarzwälderische rede... oder mir sowas mal rausrutscht. Gott, das klingt so bekloppt... "Sag'sch nochmal! Sag Fenschter!" (Patrick). "Goth, Alex! Das heißt da SIND Teller in der Anrichte, nicht: da hat's! *grummel* Und jetzt geh mal an den Wandschrank, da hat's Waschmittel" >_>

Vielleicht bekommt mich im Mai, wenn ich 'heim' kehre und Urlaub in Gifhorn mache, der ein oder andere zu Gesicht. Mich und meine 'arrogante, selbstironische, aber so verdammt liebenswerte' (Danke Alex, Danke Patrick) Art. Und ich lade alle herzlich gerne auf ein Stück original Schwarzwälder Kirschtorte und eine Tasse Roibusch-Vanille Tee ein, denn ich bin 11 Tage (vom 10. 5. bis 21. 5.2010) daheim - in Gifhorn.

Und ich freue mich, all meine 'alten' Freunde wiederzusehen <3

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