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JAW - TOA II LyricSonntag 13.06.2010 04:48 PM

Diese totgeweihte Sonne, erbarmungslose Strahlen auf meinem Haupt.
Ich lenke den trägen Wagen durch den Staub
und sie lacht und sagt, es ist ein guter Tag zum Sterben
und ihre allmächtige Wärme küsst unter mir die Erde
und ich merke wie eine tote Pflanze in mir keimt,
aus deren entarteten Blüten die Schandtaten gedeihen,
die mein Schicksal sind, ich drehe mein Gesicht in den Wind
und atme die warme Farbe bis sie in mir gerinnt
und ich mein Leben spüre. Ich nehm die Karte aus der Tür
und sie sagt mir wohin die nächste Straße mich führt.
Ich war immer auf der Suche nach Liebe, doch mich verführt die Ihre
ich lenke den Wagen orthognal ins Türkenviertel
und sehe Läden und Menschen an mir vorbeiziehen
und der kurze Schrei erahnter Unendlichkeit bringt mir Heimweh
Doch meine starren Augen folgen den Schildern
und stete Blicke vertreiben Schleier golderner Bilder
bis ich es sehe. Ich bin in der richtigen Straße
für den Fluchtweg ein letzter Blick auf die Karte
Und ich steige aus, bleiche Haut bedeckt mein Skelett
Ich gehe zur gelben, bewucherten Wand und besteige die Treppe
wie ein Mann, der an den Galgen geht
mein Magen tanzt verkrampft seinen Tanz unterm Gallesee
Und ich les den Namen an der Klingel
Es verebt der Luftstrom meines Atems zum Gerinsel
Dieses Schloss braucht nur einen Tritt
Schon steh ich Flur, seh den Tisch
Seh die Familie beim hartverdienten Abendbrot
Ich entblöße die Waffe am Gürtel als mir der Vater droht
Und ich schlag ihn mit dem Griff zum Boden
In dem Gesicht seiner Kinder lauert der Blick des Todes
Ich schick sie in den Keller, ihre Seelen mögen verschont sein
vor der Bosheit, die mich dazu treibt den Rest in den Tod zu reissen
Ich schliess die Kellertür, blick ihn an
er hat mich nocht nicht erkannt, doch nicht mehr lang

"Na du *****! So sieht man sich wieder, wie gehts dir so?
Als Schulsprecher macht man sich gut oder bist du Dealer?
Weil du es im verkackten Leben nicht zu mehr gebracht hast
Halt die Fresse, nimm deinen Teller, kipp ihn aus und kack da rein, Bitch! Ich will sehen wie du Scheisse frisst
und selbst das wird dir niemals zeigen was Leiden ist.
Du scheiss Schwuchtel hast meine Seele ge****t
und für dich und deine Kollegen wars nicht mehr als ein Witz."

Und bis jetzt weiß er nicht mit wem er ****t.
Der Vater kommt langsam zu sich und blutet nach einen Kick ins Gesicht.
Ich halte seinem Sohn die Knarre an die Stirn
und irgendwie scheint sein Sprachzentrum verwirrt.
Und ich zwinge ihn sich auf den Teller zu setzen,
doch er kann nicht, obwohl sein Gesicht wie entstellt ist vom Pressen.
Ich muss ihm helfen und zück das Messer
und räum ihm mit der Spitze gebückt den Enddarm
Und er schreit wie nie jemand geschriehen hat
Und er leidet wie viel zu viele zuvor gelitten haben
Und ich verteile den menschlichen Morast mit dem Besteck
er kippt weg und wendet sich von mir ab.

"Kuck her, du Wichser. Ich hab auch Humor. Friss das jetzt.
Ich hoff, dass mein kleines Gericht dir schmeckt.
Friss es! Du bist doch ein Mann!
Zeig mir wie hart du bist. Mach dich locker und sei nicht so verkrampft.
Ich **** deine Gedanken. Ich **** dein Leben.
Ich mach so nichts wie es mal war.Komm, friss du Ekel!
Das ist deine Rechnung und Mahl zugleich.
Bitch, der Grat ist sehr schmal zwischen hart und weich.
Und in Mannheim warst du vielleicht zu jung um zu verstehen,
doch das ändert nichts daran, dass die Wunden nicht vergehen.
Und auch dein Vater wird diesenen Tag nicht durch Schlaf beenden.
Es war sein Job dich auf die richtige Bahn zu lenken mit Argumenten."

Und er frisst und kotzt und kotzt und frisst
bis ihm das Eisen den erlösenden Kopfschuss gibt.
Der Körper sackt zusammen. Die nackte Angst kommt über mich.
Ich weck den Vater und Blick ihn an als lies ich Gnade walten.
Und er küsst mir meine Füsse,
ich tret ihm ins Gesicht und hol den Mixer aus der Küche
und zeig ihm wie man einen Menschen erzieht
nachdem er das letzte Mal seine beiden Hände ganz sieht.
Ich zwäng sie ins Gefäss und drück den Knopf
Hör seine letzten Worte, sein Flehen Richtung Gott.
Doch niemand kommt. Gott hat scheinbar genug Gesindel
Er stirbt einen langsamen Tod, während er in seinem Blut erblindet.
Und alles was bleibt ist ein Blick, in dem sich Tränen bewegen,
die meiner Seele geben, wonach sie sich ewig schon sehnen musste.
Und ihr Salz ätzt ein Stück vom Gefecht
des Labyrinths meiner Narben an diesem dunklen Tag weg
Und alles was bleibt ist ein Blick, in dem sich Tränen bewegen,
die meiner Seele geben, wonach sie sich ewig schon sehnen musste.
Und ihr Salz ätzt ein Stück vom Geflecht
des Labyrinths meiner Narben an diesem dunklen Tag weg.

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