IRC-Galerie

HamburgerPunk

HamburgerPunk

A.C.A.B. All Cops Are Bäää xD

Neueste Blogeinträge

Übersicht: Blog Einträge

- Älterer Eintrag »

Was tun, wenn der Punk krank wirdSamstag 23.01.2010 03:25 PM

Pünktchen und ich


Was tun wenn der Punkrocker krank wird...

Selbst wenn man sich regelmäßig mit Vitaminen (z.B. der Multivitaminsaft in der Kornmischung), Sport (Pogo, Bierkästen schleppen...) oder Entspannungsübungen (abkacken!) Fit hält, lässt es sich gelegentlich nicht vermeiden, im Uneinklag mit seinem Körper zu geraten. Und da kein Schwein mehr zum Arzt geht seit der Spass soviel kostet wie zwei Kisten Oettinger (ohne Pfand) ist Selbstdiagnose und Eigenheilung angesagt. Damit ihr aber nicht völlig im Dunkel steht, sind hier einige Präzedenzfälle aufgeführt...


1. Schleppe:
Im Ärzte-Slang auch als Bakterielle Infektion betitelt. Besonders zu wärmeren Zeiten (etwa Sommer) häufig verbreitet. Entsteht durch Wunden die, wen wundert`s, mit Bakterien Infiziert wurden. Also hört auf ständig den Eiter aus euren Verletzungen zu drücken, auch wenn es noch so viel Freude bereitet. Am besten Pflaster drauf und in Ruhe lassen. Auch nicht alle fünf Minuten nachsehen ob schon eine Verbesserung eingetreten ist. Falls ihr euch trotzdem einen hässlichen, eitrigen, juckenden Ausschlag eingefangen habt und ihr nicht schon immer so aussaht hilft leider nichts. Ab zum Arzt und Antibiotikasalbe geben lassen bevor ihr komplett entstellt seid. Tipp: Vorher alle Pfandflaschen aus der eigenen Behausung einsammeln und abgeben, dann reicht auch das Eintrittsgeld für den Arzt.

2. Herpes:
Lässt sich eventuell vermeiden, indem man sich sein Umfeld genauestens ansieht. Wenn man eine Herpestragende Person entdeckt, auf keinen Fall aus einer Flasche mit ihr trinken. Und auf überhaupt gar keinen Fall in Versuchung geraten diese Person zu küssen. Wenn einem das schwer fällt, Aufenthaltsorte dieser Person meiden, nur so kann man einer Übertragung aus dem Weg gehen. Ist es doch passiert, wird man nun auf unbestimmte Zeit selbst zu der „gemiedenen Person“ werden. Am besten immer ganz viel Creme draufschmieren. Das hilft eigentlich immer.

3. Läuse:
RuckZuck ist es passiert. Da übernachtet man einmal bei seinem alten Hippiekumpel/Hippiefreundin und fünf Tage später geht das gejucke los. Man wird erst gar nicht wissen was los ist, wird verwundert in seinem Terminplaner feststellen, dass der letzte Haarwaschtag noch gar nicht sooo schrecklich lange her ist. Irgendwann wird man nach einer ordentlichen 2-Minuten-Juck-Kur ein zappelndes Viech unter dem Fingernagel finden. Herzlichen Glückwunsch: auf euerm Kopf lebt ein kompletter Zoo. Jetzt nicht die Nerven verlieren. Nur Luschen rasieren sich die Haare komplett ab. Der echte Punker weiß um seine Haarpracht zu kämpfen. Die einzige wirksame Waffe um seine kleinen Freunde wieder los zu werden ist eine stinknormale Blondierung. Vergesst den ganzen Mist den man euch in der Apotheke andrehen will. Komplett nutzlos. Und wenn ihr euch tonnenweiße Essig über den Kopf schüttet, es bringt alles nichts. Besonders hart wird es für die eingefleischten Schwarzträger unter euch werden. Oder die, die besonders viel Wert auf gesundes Haar legen. Verabschiedet euch von diesem Gedanken. Ohne blondiertes Haupt kriegt man die Mistviecher nicht mehr los.

4. Sackratten:
Der gleiche Spass wie oben, nur diesmal etwas flexibler. Denn die lustigen kleinen Viecher breiten sich bis zu den Augenbrauen aus (welcher Depp hat also den Namen Sackratten erfunden?). Naja gut, die Übertragung ist so vermutlich am wahrscheinlichsten, denn wer reibt schon seine Augenbrauen aneinander. Die Übertragung an sich ist meistens ähnlich wie bei Fall Nr.3, also Hippiekumpel/Hippiefreundin und so weiter. Allerdings ist die Entfernung etwas komplizierter als bei ihren Brüdern und Schwestern auf dem Kopf. Am besten einmal von oben bis unten Kahlrasieren (geht diesmal leider nicht anders, hat dann ausnahmsweise nichts mit Luschentum zu tun) und komplett mit Vaselincreme einschmieren. Vaselincreme findet ihr bei euerm Onkel der die Plakette für den Schweizurlaub nicht für immer auf seinem Auto kleben haben will oder bei eurem schwulen Nachbar. Zur Not auch in einem Drogeriemarkt. Es empfiehlt sich auch vor der Behandlung eine Filzlaus zu entfernen, zu pressen und als Erinnerung aufzuheben.

5. Mundgeruch:
Dieses Problem lässt sich oftmals schon mit der Benutzung einer Zahnbürste beheben. Oder indem man seinen Kaugummi nicht länger als einen Tag aufhebt. Ist immer noch keine Besserung in Sicht (oder passender in Riechweite...hahaha) hilft schwarzer oder grüner Tee. Also nach dem aufwachen erst mal ein Tässchen Tee zu sich nehmen. Hilft auch das nichts, würde ich empfehlen die zehn Euro in den Zahnarzt zu investieren und sich endlich den verfaulten Stummel entfernen zu lassen.

6. Blasenentzündung:
Beim schnorren keine Decke dabei gehabt, den einzigen Pulli verliehen oder aus Versehen vor statt in der Lieblingskneipe abgekackt. Möglichkeiten für eine schmerzhafte Blasenentzündung gibt es viele. Gerade jetzt im Winter. Wahrscheinlich werdet ihr wochenlang panisch einen Bogen um jedes Klo und jeden Baum machen. Jeder Schluck wird einen Gewissenskonflikt heraufbeschwören. Aber wie wir alle wissen muss man viel trinken, sonst sieht man in spätestens 10 Jahren aus wie eine getrocknete Dattel. Allerdings ist es ratsam, in der Krankheitsphase auf sehr „treibende“ Getränke wie etwa Kaffee oder Bier zu verzichten. Wenn man nicht sowieso Hartalktrinker ist, empfiehlt es sich an diesem Punkt damit zu beginnen. Eine Alkfreie-Zeit ist nicht zu empfehlen. Als Kaffeeersatz kann man auf Koffeintabletten zurückgreifen. Oder natürlich andere Substanzen. Sehr ratsam ist es, Blasentee zu trinken. Dieser wird in jedem Supermarkt unter dem Pseudonym „Nieren und Blasentee“(wahlweiße auch „Blasen und Nierentee“) verkauft. Schlau ist es, wenn man den Schnaps direkt mit dem Tee mischt. Das wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wenn ihr jetzt auch noch zu den Mundgeruch-Kandidaten gehört, kann selbstverständlich auch noch ein Beutel grüner oder schwarzer Tee mitreingehängt werden. Besser wäre allerdings der grüne Tee, der harmoniert optisch besser mit dem Blasen/Nierentee.

7. Tinitus:
Mit einem Tinitus im Ohr lernt man sein altes Leben erst so richtig schätzen. Schade. Bringt jetzt auch nicht mehr viel. Dieser lustige kleine Pfeifton wird von nun an euer ständiger Begleiter sein. Es empfiehlt sich daher sehr, sich niemals an komplett ruhigen Orten aufzuhalten. Falls ihr eure Zukunft also in einem Idyllischem Kurort in den Bergen geplant habt, vergesst es. Angebracht wäre eher die Gegend um den Hamburger Fischmarkt, einer Bahnlinie, den Frankfurter Flughafen oder den Ballerman. Nicht alleine in die Wohnungen von Taubstummen gehen. Erstens reden sie nicht und zweitens hören sie keine Musik. Sehr schlecht. Musik hören wird in eurem neuen Leben ein fester Bestandteil sein. (Ich hoffe doch, dass er es vorher auch schon war...) Niemals ohne Walkman, Discman oder diesem neumodischem Eizeug aus dem Haus gehen. Immer einen kompletten Satz aufgeladener Batterien zur Hand haben. Die alternative wäre Tagelang beim Arzt zu sitzen und sich verdünnte Salzsäure in die Adern jagen lassen. Hilft eh meistens nichts. Besser ist es, sich erst gar keinen zu holen. Also, nicht direkt vor der Bühne stehen wenn man die Band eh nicht mag, nicht neben den Boxen abkacken und unter gar keinen Umständen auf einen „Rave“ gehen. Aber das versteht sich ja von selbst.

8. Schnupfen:
Solange die Daunenlederjacke noch nicht erfunden wurde, werden wir uns wohl weiterhin Winter für Winter den Arsch abfrieren. Der Durchschnittspunker ist eigentlich den kompletten Winter erkältet. Besonders mit frisch gestochenen oder entzündeten Piercings im Nasalen Bereich kann es hierbei zu sehr schmerzhaften Komplikationen kommen (beste Zeit für ein Nasenpiercing ist daher der Mai, es sei denn ihr habt auch noch Heuschnupfen). Alternative zum Jackenärmel sind übrigens handelsübliche Taschentücher.

9. Tripper:
Der Rolce Roys unter den Geschlechtskrankheiten. Auch Gonorrhoe genannt (sprich Gonoröh. Ja wenn das nicht schwul klingt). Überträgt sich wie jede andere Geschlechtskrankheit auch. Das bedeutet ihr vermeidet sie am besten von vorneherein und benutzt diese lustigen kleinen Latexhülsen.

10. Syphillis:
Gibt es schon seit dem 14. Jahrhundert, unwahrscheinlich also dass es euch gerade jetzt trifft. Falls doch, treten über die Jahre hinweg unzählig eitrige Entzündungen, Geschwüre und Ausflüsse auf, Pfuiteufel. Das ganze spielt sich Innerlich und Äußerlich ab, was zur Folge haben kann, dass man das Beste verpasst.

Du bist noch kein Mitglied?

Jetzt kostenlos mitmachen!

Als registrierter Nutzer könntest du...

...Kommentare schreiben und lesen, was andere User geschrieben haben.