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Helsinki vacation (von den Rabbits) Donnerstag 30.10.2008 04:03 PM

Moi liebe Rabbits, MySpace Mitglieder und Omi Osala! Möchte in diesem Blog mal nicht über Sunrise Ave, sondern über meinen und Ilse's 2 Wochen Helsinki Aufenthalt berichten. Los gings am 28. Juli. Unser Flug ging um 09:00, wegen den Lufthansastreiks mussten wir spätestens um 07:00 einchecken. Somit hieß es für uns früh aufstehen. Waren natürlich etwas k.o. da wir in der Nacht nur ca. 2-3h geschlafen haben. Waren um halb sieben dann am Flughafen, konnten sofort einchecken und unsere 20kg Koffer abgeben. Die Zeit bis zum Abflug saßen wir in einem Lokal und haben gefrühstückt, Kaffe zu uns genommen, Zeitung gelesen und uns bei den Bildern auf der TZ-Rätselseite künstlerisch betätigt. Samu du darfst uns das nicht übel nehmen, aber wir konnten dich einfach nicht verschonen. Um 09:00 saßen wir im Flieger, juchhhuuuuuu wir wurden nicht bestreikt, und ab gings Richtung Norden. " Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein." Sorry, aber das musste ich jetzt loswerden. 12:30 Landung in Helsinki/Vantaa. Tervetuloa. Yiiepphhiiieeee, endlich finnischer Boden. Nichts wie Gepäck holen und ab in den Bus Richtung Helsinki/Rautatieasema. Schon während der Fahrt verrenkten wir uns halbert den Kopf um ja nichts zu verpassen. Vor allem ich war kaum zu halten. Nach ca 20. Min. Fahrt stiegen wir am Hauptbahnhof aus. Ab jetzt fängt unser kleines Abenteuer an. Da stehen wir nun, beide mit unserem Monstergepäck mitten in Helsinki und versuchen unser Hotel zu finden. Jetzt find dich mal zurecht. Die Stadt ist nicht besonders groß, aber trotzdem so anders wie München. Die Straßennamen findet man nur an den Straßenecken und die Hausnummern sehen aus wie Lampen. Nach dreimaligen Verlaufen, nachdem wir dreimal falsche Wegbeschreibungen erhalten haben, hat uns eine nette Finnin geraten ein Taxi zu nehmen. Eins kann man den Finninen lassen, hilfsbereit sind sie. Die Männer kamen mir eher etwas distanziert vor, wie in Schweden. Ok, haben uns ein Taxi geleistet und waren auch ganz fix am Hotel. Super toll, bin begeistert. Das Hotel ist von außen und innen topp! Zudem liegt es total nah am Zentrum. Haben bei einer ganz netten Finnin eingecheckt, die nur leider vergessen hat uns zu sagen das der Aufzug nur funktioniert wenn man die Zimmerkarte verwendet. Nun gut das haben wir auch schnell rausbekommen, nur spinnte die Karten ein bisserl (haben sie später auch austauschen lassen). Noch ein Unterschied zwischen Finnland und Deutschland. Die Finnen kennen bei der Etagenbeschilderung kein „EG". Bei denen ist die „1" das Erdgeschoss. Super! An der Rezeption wurde uns auch gesagt wir müssten in den „fourth Flor". Also drücken wir auf die Nr. 4. Tja, waren natürlich im falsch Stockwerk. Wieder zurück in den Aufzug und ein Stockwerk höher. Leichter gesagt als getan, mit unseren spinnenden Karten brachten wir den Lift nicht in Bewegung. Nach ja, nicht so schlimm, „gehen wir das eine Stockwerk halt zu Fuß" meinte ich. Nur sind die Flure etwas verzwickt und um von dem einem in den nächsten zu gelangen müssen wir die Türen mit unseren Karten, die nicht gehen, öffnen. Ilse total genervt, schmeißt ihr Handgepäck nur noch die Treppen rauf und runter „Vorsicht! Tasche fliegt". Zu allem übel lässt sie sie dann noch irgendwo liegen. Da wir uns nicht alleinlassen wollten, stellten wir die Koffer in ein Eck und gingen auf Taschensuche durch die verzwickten Flure. Gefunden und jetzt nichts wie ab zurück zu den Koffern. Die standen noch unberührt in ihrem Eck. Puh! Haben unser Zimmer dann doch gefunden. Koffer abstellen und erstmal in die Betten fallen lassen.Waren total kaputt, da unser Gepäck auch nicht gerade leicht war. Nur hielt es uns nicht lange dort. Nachdem wir ausgepackt hatten, schnappten wir uns unsere Tasche inkl. Karte und Reiseführer und stürzten uns ins finnische Leben. Wir zwei können es als Rabbits natürlich nicht lassen und gingen am ersten Tag auf die Suche nach dem Sonic Kitchen Studio. Von unserem Hotel bis zur „angeblich richtigen" Adresse war es ein ungefähr 45 Minütiger Fußmarsch. Wir haben immer alles zu Fuß gemacht; außer Seurasaari, das war dann doch zu weit weg. Auf unserem Weg zum Studio haben wir auf jeden schwarzen 3-er BMW geachtet. Ihr glaubt gar nicht wie viele es davon gibt, die Finnen müssen dieses Auto ja abgöttisch lieben. An einer der Ampeln beging ich einen sehr großen Gesundheitlichen Fehler. „Sieh mal Ilse, da kommt wieder ein schwarzer BMW". Gingen über die Ampel und der BMW bog in unsere Richtung ab. Ich weis nicht ob er es war, aber nach meinem Gefühl schon. Jukka, in diesem Auto. Bevor ich mich überzeugen konnte, ging hinter mir schon die Sirene los. „JUKKA, JUKKA, DAS IST JUKKA!!!" Ilse und ihr Weltrekord reifes Schreien, nach 3 Sunrise Ave Konzerten mit ihr kann ich ein Lied davon singen. Verdammt, damit konnte ich jetzt nicht rechnen. Sie steht keinen halben Meter hinter mir und blährt mir in die Ohren in einer Tonlage dir normalerweise nur Hunde hören können. Ich hab so einen Schock erlitten, das ich gleichzeitig Herzklopfen, einen Kreislaufkollaps, Schwindel und Übelkeit bekam. Dann brachen auch noch meine Knie zusammen und musste in die Hocke gehen, sonst wär ich umgefallen. Hatte nur noch schwarze Punkte vor den Augen und auf irgendwas konzentrieren konnte ich mich auch nicht, sonst wurde ich nur noch schwindliger. Hab mich dann auf ein Treppenstufe gesetzt und erstmal was getrunken. Ich war am nächsten Tag noch mitgenommen. An unserem zweiten Tag fingen wir mit den Sightseeing Touren an. Auf dem Plan standen die Alte Markthalle, der Kauppatori Markt, die Esplanadis, der Senatsplatz mit den Gebäuden rundherum und dem Dom, die Uspenski-Kathedrale, das Ateneum, das Nationaltheater, die Alte Kirche, Stockmann, das Schwedische Theater. Ein richtig interresanter Tag. Ab da an haben wir uns täglich unser Obst am Kauppatori geholt. Übrigens, hier hab ich die Checker Möwe Samu, meine Ente Donald und meinen süßen Finnen gefunden. Wir waren um kurz vor 12:00 Uhr am Senatsplatz und kamen gerade rechzeitig um uns eine Militärkappellen Parade anzuschauen. Teilnahmen die Holländer, die Schweden (auf stattlichen Pferden) und die Finnen. Die Parade dauerte eine Stunde und war richtig interessant. Als wir auf dem Zimmer waren haben wir festgestellt das uns die Sonne ziemlich erwischt hatte. Ilse hatte einen Sonnenbrand auf der Brust inkl. einem weißen Streifen, dort wo sie ihre Umhängetasche trug, und ich einen auf der Nase. Meine Füsse sehen ebenfalls ulkig aus. Sie sind schön braun nur meine Zehen sind weiß. Hätte doch meine Ballerinas ausziehen sollen. Auch an diesem Tag gegen Abend sind wir Richtung Sonic Kitchen Studio gegangen, nachdem mir Ilse versprach nicht wieder einen solchen Schrei wie gestern loszulassen. Das war das letzte mal das wir in diese Richtung gegangen sind. Es war es nicht, die Fenster passen nicht und der Innenhof auch nicht. Zudem wollten wir die Abende lieber mit weggehen und spazieren gehen verbringen, damit wir soviel wie möglich von Helsinki sehen. Außerdem hat Ilse auf dem Weg dorthin eine Mücke verschluckt. IGITT!!! Der dritte Tag, wieder ab zum Kauppatori und uns unsere Portion Obst holen. Dann geht's weiter mit unserer Stadttour mit dem Observatoriumsberg, dem Westhafen, dem Kaisaniemipark, dem Botanischen Garten, dem Hauptbahnhof und wieder zurück zum Hafen und die Sonne genießen. Der heutige Tag war ziemlich ruhig. Am Abend machten wir einen Abstecher zum Stockmann und kauften uns dort finnisches Bier mit Fruchtgeschmack und zwei Flaschen Asti. Das Bier war ja grauenvoll. Mehr wie eine Dose konnte man nicht trinken, sonst wäre einem schlecht geworden. Der Asti hingegen war sehr süffig. Zudem hat Ilse an diesem Abend ihren Sonnenbrand mit Quark behandelt. An unserem vierten Tag gings die Mannerheimkatu hinauf Richtung Töölö. Zuerst kamen wir am Arbeiterdenkmal „Drei Schmiede" vorbei, dann das Lasipalatsi, das Kamppi, das Museum Kiasma für Gegenwartskunst, davor das Denkmal von Marschall Mannerheim, der Reichstag, das Nationalmuseum, die Finlandie Halle (nicht besonders schön) und der Töölö See. Sind an dessen Ufer spazieren gegangen und wollten danach zum Olympiastadion. Leider haben wir uns auf dem Weg dorthin verlaufen. Sind wieder zurück zum Töölö See und haben dort auf einer Parkbank die Sonne genossen. Glaub es waren ungefähr 28° an dem Tag. Am fünften Tag sind wir nach Seurasaari gefahren um uns das Freilichtmuseum auf der Insel anzuschauen. War richtig toll dort, obwohl man teilweise das Gefühl hatte mitten in einer Japanerinvasion gelandet zu sein. Haben dort den ganzen Nachmittag verbracht und uns die früheren finnischen Bauernhäuser und Höfe angeschaut. Bin in jedem Gebäude bis ins obere Stockwerk die Leiter hochgeklettert um mir alles ganz genau anzuschauen. Zudem liebe ich es zu klettern. Nur die liebe Ilse hat sich sorgen um mich gemacht, wenn's oben ganz still war hörte ich sie von unten rufen „Betty, bist du noch am Leben?" . Einmal hab ich's geschafft sie doch mit hochzuziehen. Der Abstieg war interessant. Gegen 16:00 hatten wir alles gesehen und setzten uns auf einen Stein an der Ostsee um Richtung Espoo sehen zu können. Haben Seurasaari verlassen und uns während wir auf den Bus warteten ein Eis gekönnt. Mmmhhh, lecker Orangensorbet. Konnten dabei ein Zirkusreife Einlage eines japanischen Mädchens beobachten. Die Kleine stolperte über ein Stein und schaffte es so hinzufallen das sie ihr Eis rettete. Genial. Am sechsten Tag haben wir nicht viel gemacht, sind nur wieder zum Markt, haben uns unser Obst geholt und sind noch etwas spazieren gegangen. Am Nachmittag haben wir uns wieder in den Bus Richtung Flughafen gesetzt um Vroni und Franzi abzuholen. Haben extra für sie ein schönes Schild gemalt und unsere Rabbitssticker draufgeklebt. Wir waren die Attraktion des Flughafens. Einige sind direkt vor uns stehen geblieben um das Schild genau zu begutachten. Nach einer langen Wartezeit sind wir vier in den Bus und zurück nach Helsinki. An den restlichen Nachmittagen sind wir nach Suomenlinna gefahren. Auf alle Fälle sehenswert.War super auf den Steinmauern rum zulaufen und die Aussicht war genial, die Ostsee einfach traumhaft.Sind weiter in Helsinki spazieren gegangen, durch die Viertel Töölö, Kamppi, Eira und Lautasaari. Natürlich brachten wir überall unsere More Rabbits Sticker an. Werbung muss sein. Zu viert haben wir ein tolles Restaurant gefunden, das „Memphis". Super Essen und ein super Wein. Wenn ihr mal dort seid unbedingt den Argentinischen Rotwein „Alamos" probieren. Wär am liebsten darin geschwommen. In diesem Lokal habe ich mein „Schokoplätzchen mit Alkohol" entdeckt. Zur Erklärung, ein Schokoplätzchen mit Alkohol ist ein Chocolate Martini. Ein weiteres tolles Lokal, eher ein Schnellimbiss war das „Southern Comfort Chicken". Dort kann ich den „Cheddar Chicken Burger" empfehlen. Oh wow, mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen. Nicht zu empfehlen ist das „Cochon". Der gute Herr Haber hat eine schlechte Empfehlung gegeben. Das Hühnchen war gut drei Tage alt, der Salat wurde regelrecht in Mayonnaise ertränkt und die Croustinis waren steinhart. Ilse, Vroni und Franzi werden mir beipflichten. Da geh ich doch lieber ins „Memphis". Pflicht für uns war das Parksaufen, mit reichlich Alkohol und Sunrise Ave oder HIM Musik. Das waren die besten Abende. Na ja, nur der Nachhauseweg danach war doch aufregender als normal. Zwinker, zwinker an Vroni und Ilse. Bin heilfroh das die beiden nicht in den Zug nach Seinäjöki gestiegen sind um Omi Osala zu besuchen. By the way, noch mal liebe Grüße an Omi Osala. Kann sein das bald zwei aufgekratzte deutsche Mädels an ihrer Tür klopfen. Also, bitte nicht erschrecken. Die wollen ihnen nichts tun, nur ihrem Enkel. Vielleicht kennen Sie ja einen guten „ultimativen Schwiegertochtertest"? Meine Showeinlage überspringen wir hier lieber, sonst muss ich noch untertauchen. Ilse, Vroni, Franzi, Samu und Jukka: PSSSSSSSSST! Samu ich hoffe doch es geht dir wieder besser und du bist nicht mehr so mitgenommen. Das wollte ich wirklich nicht. Die 3 Stunden waren doch sehr anstrengend. Also ich bin wieder topfit. Weiter geht's. Themawechsel. Das komischte was wir zwei erlebten war als wir „on the way to wonderland" kaufen wollten. Die erste Schwierigkeit bestand darin einen Plattenladen zu finden der die CD überhaupt noch hat. Das normale Album hab ich in einem kleinen Geschäft gefunden. Die CD ist zwar ziemlich mitgenommen, bin auch der festen Überzeugung das die seit dem Erscheinungsdatum 2006 dort liegt. Hat auch nur 9,-¤ gekostet. Fündig sind wir in der CD-Abteilung beim Stockmann geworden. Nachdem ich nachgefragt hatte und aufs übelste ausgelacht wurde. Als ich nach den Singles's gefragt habe, konnte die nicht mehr vor lachen. Echt übel, in Finnland scheinen die Jungs nicht so beliebt zu sein. Selbst die an der Kasse haben geschmunzelt. Was man nicht alles für diese Band erduldet. Ach ja, muss noch loswerden wo die CD lag. In der Kategorie „Bands die keiner hört". Dacht ich spinn! Das letzte was ich zu Helsinki sagen kann: die reinste Traumstadt. Dort leben ist bestimmt schön. Im großen und ganzen war es der geilste, beste und unglaublichste Urlaub meines Lebens!!!!! Freu mich schon wenn ich im Dezember noch mal übers Wochenende hinfliege. Tavataan pian

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