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Drogen als Problemlösung?Sonntag 20.03.2011 04:08 PM

Drogen als Problemlösung?


Veränderte Wahrnehmung: Drogen wirken auf das Hormonsystem unseres Körpers und täuschen ein verändertes Bild der Wirklichkeit vor. (Quelle: Quelle: pixelio.de)Gerade unter Stress, wenn vieles nicht so läuft, wie man will, beginnt der oft fatale Einstieg in den Drogenkonsum. In Situationen, die auf das Gemüt drücken und scheinbar nicht bewältigt werden können, sehen viele in Drogen eine Art "Ausweg". Mal vergessen, mal entspannen, mal abschalten - viele Drogen entlasten im Rausch zunächst vordergründig von Problemen, vermindern Ängste und Hemmungen. Viele Drogen bewirken ein gesteigertes Selbstwertgefühl, Glücksgefühle und Entspannung. Wer die Erfahrung macht, dass Drogen zunächst das Wohlbefinden verbessern, ist schnell in Versuchung, immer öfter auf sie zurückzugreifen.

Dann steigt die Gefahr, süchtig zu werden. Drogen helfen niemals bei Problemen. Die vordergründige Erleichterung führt schnell zu einem Suchtverhalten und massiven Problemen, welche es ohne Drogen überhaupt nicht gäbe. Die Situation wird immer schlimmer. Bei vielen Rauschmitteln muss immer häufiger und mehr von dem Stoff konsumiert werden, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Entzugserscheinungen und seelische Verstimmungen treten ein. Der regelmäßige Gebrauch von Rauschmitteln kann sich erheblich auf unsere Psyche auswirken sowie Charaktereigenschaften und Verhalten verändern. Viele stumpfen ab, werden depressiv, leicht reizbar oder haben immer größere Probleme, die Realität im "nüchternen Zustand" - also nicht berauscht - zu ertragen.

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