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Bart-olomäus

Bart-olomäus

Norbert erklärt die Welt

NachtwindDienstag 11.08.2009 10:28 PM

etwas eigenwillig und ich kann keine norm erkennen

Nachtwind

In der Nacht, wenn Schlaf mich flieht,
Und Dunkelheit ihre Schleier zieht
Würgt es meinen Atem,
presst mir das Herz in der Brust
Hockt auf meinem Leib wie ein heißer Succubus
Wenn ich in brennenden Schmerz mich wälze
Und ohne Angst spüre,
dass meine letzte Stunde gekommen
Der Nachtwind weht...

Dann lass ich die Nachtwinde zu mir herein
Durch das Fenster, lass die Kerze verglühn
lasse seinen kalten Hauch heiße Haut kühlen
Meine gequälte Seele von seinem Arm umfangen.
Trag mich in ferne Länder, zeig mir das Ungesehene

Auf unbeschrittenen Pfaden – du und die Sterne
kennen ihr Geheimnis...
Wenn auch Tod dein ziel ist ich flehe nicht zu verweilen.
Wenn der Nachtwind weht.

Dann lasse ich mich auf dem Nachtwind tragen
Meinen verkrüppelten Geist
auf deinen schwarzen Flügeln
Und ich rausche mit dir durch die Schatten
Flüstere sanft meine verzweifelten Gedanken
Und lerne die Weisheit der Finsternis
Und erkenne das Geheimnis der Nacht
Und erforsche mit dir die verlorenen, versteckten Orte
Wo nur der Nachtwind herrscht...

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