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Auron[akaSeiya]

Auron[akaSeiya]

Each shadow within a heart has its origins in a light....
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Ich fühle mich wie eine Romanfigur, die nicht selbständig denken kann, aber glaubt ihrer Rolle entfliehen zu können. Niedergeschrieben ist meine Seele, vorgedacht meine Handlung und ich bin nichts weiter als ein Wort der Seite, worüber der Blick des Betrachtenden schweift. Auf ewig gefangen in einem Buch, welches ich verfasse. Hoffnung besteht, es ist noch nicht beendet. Doch die Hoffnung ist ein auferlegter Traum, das Ende steh fest. Das Streichen der Romanfigur scheint die einzige Möglichkeit zu sein, sie zu retten.



Zerbrochene Flügel, bluttrunkene Augen, gefühlsloser Blick... Langsam nähert sie sich mir. Unklare Körper gewinnen an Form und verschwinden sogleich im Fluss meiner Tränen... Sie hebt die Hsnd. Von Dunkelheit verschlungen ist kein Schatten zu erkennen,erloschenes Licht... Ihre hand nähert sich mir. Trance, nicht mehr existierende Mischung aus Leere, Wut und Müdigkeit beherrschen... Sie senkt die Hand, läuft an mir vorbei. Vorbei am Festen, dem "ach so Guten, Richtigen". Ich folge ihr hinab in den Abgrund, den Schlaf. Wer war sie? Wer war ich? Sind wir noch? Wir waren eins... Eine überlebt. Doch wie lange wird sie noch wach bleiben? Wer überlebte? sie oder ich? wir waren doch eins!? Wir starben gemeinsam und dennoch hält eine schwerfällig den Blick nach oben gerichtet. Was wird aus ihr? Oder aus mir?! Wie lange werden die Lieder unserer Augen noch standhalten? Sie könnten sich jeden Moment senken..



Nein, nicht Blut, Schmerz durchfloß mein Herz, als ein letzter Atemzug meinen starren Blick zerbrach. Schlaf überkam meinen geschwächten Körper, doch meine Seele fand keine Ruhe. Sie hatte noch nicht aufgegeben... Sie entriss den Körper aus dem ersehnten Schlaf. Sie richtete den gebückten Rücken auf, klärte den Blick. Müde, aber willig schauen meine Augen dem blutroten Mond entgegen. Seine Ausstrahlung, seine Schönheit lassen mich nicht den Blick abwenden. Er bleibt nach vorne, geradeaus gerichtet. Keine Abschweife, kein Blick zurück. Doch sein Anblick lässt mich alles andere vergessen. Fasziniert stehe ich da, gefesselt von ihm. Es lässt meine Umgebug, die Leute um mich nebensächlich erscheinen. Ich höre ihre Stimmen, die verzweifelten, lügnerischen, hasserfüllten Töne, die aus ihrem Munde erklingen. Sie kratzen an meiner Oberfläche, aber mein Herz bleibt still. Erstarrt durch den Anblick des Mondes, merke ich nicht wie die Knie nachgeben, wie ich zusammensacke. Erst als mein Körper nach vorne stürzt, der Mond aus meinem Blickfeld weicht, immer ferner erscheint, fängt mein Herz an zu schlagen. Ich falle, falle immer tiefer. Wird man mich auffangen oder werde ich auf den Boden stürzen, um ein letztes endgültiges Mal einzuschlafen? Ich spüre Arme, die mich auffangen wollen, doch meine Seele schlägt sie zurück. Werden sie mich dennoch fangen und stark genung sein mich zu halten?! Will ich es oder ist es mir egal? Werde ich versuchen es zu verhindern? Ich lasse mich fallen, Kraft um Wiederstand zu leisten besitze ich nicht...



Es schmerzt, schnürt mir das Herz so eng, dass ich kaum atmen kann. Dieses Gefühl von Glückseilgkeit, Freude, Reinheit, Sinn, es verschwindet, schwächt ab. Überrannt wurde ich von ihm. Dachte es würde anhalten, doch es schwand. Teils zerfressen, durchlocht, eingeäschert lies es mein Herz zurück. Ich spüre es noch, halte es fest, will es nicht gehen lassen. Will nicht weiter fallen. Doch es ist zu spät, ich gab es bereits auf. Einsehen will mein Herz dies nicht. Es war froh solch ein Gefühl zu spüren, will es nicht weiterhin missen. Leiden, Schmerz überziehen mich mit unsichtbaren Wunden. Sie sind tief, doch ich will nicht, dass sie jemand sieht. Niemand soll darüber nachdenken, sich Sorgen machen, sie vertiefen. Trotzdem entblöste ich mich. Die Schnürung wurde gelockert, doch ich ziehe sie wieder zu. Nichts soll weder hinein, noch hinaus. Ich ziehe weiter und weiter, bis die Schnürung reist, mich befreit oder bis mein Leben erlöscht, ich in Schlaf versinke. Beides zieht mich an, verspricht Frieden, innere Ruhe. Welchen Weg ich einschlagen werde, entscheiden die Schnüre. Bestehenbleiben oder einschlafen. Der Weg den sie wählen, bestimmt meinen.



Trauer, nichts als Trauer sprach aus ihrem Gesicht. Wurde es den einen Moment noch von Frohsinn beherrscht, so überkam es nun Angst vor sich selbst. Angst sich nicht im Griff zu haben, sich und dadurch anderen wehzutun. Langsam stand das Mädchen auf und ging zum Spiegel um sich ein letztes Mal zu betrachten bevor sie auf íhn mit einem Messer einschlug. Stück für Stück kamen ihr die Scherben entgegen geflogen und zarte, hauchdünne Risse auf ihrer blanken, weißen Haut hinterliesen. Keine Müdigkeit überkam sie, bis sie den ganzen Spiegel in tausende kleine, gefährliche Einzelteile zerschlagen hatte. Nun gaben die Knie des Mädchens nach und sie sackte auf den Boden zusammen, stolz auf sich. Stolz ihrer Wut und Trauer Ausdruck verliehen zu haben und diese nicht in sich geschlossen zu nehmen. Ein neuer Anfang soll es für sie sein, ein neuer Weg, eine Nebenstraße zum selbstgeschaffenen Glück. Ihr Blut besiegelt ihren Willen, ihren Willen weiterzumachen und nicht aufzugeben. Neue Kraft überkamm das Mädchen und es stand auf, bereit durchzuhalten und zu käpfen. Es setzte ein Lächeln auf, ein erliches, was von Herzen kam. Ihren Blick klärte sie und richtete ihn nach vorne. Keine Abstürze, Abschweife sollte es mehr geben. Und als der Junge sie an der Hand nahm und loslief folgte sie ihm, ohne Angst einen Fehler getan zu haben





Endlose Liebe

Fühlte Vertrauen,Geborgenheit,
In ihren Armen.
Zwei Herzen wurden Eins,schlug für Zwei.
Seelen waren im Einklang mit dem Herzen.
Doch dieser Frieden brach
,ein sinnloser Grund und doch so mächtig, ihre Liebe zu zerstören.
Sie nahm das Herz, welches für Zwei schlug an sich, entriss
den Seelen.

Ein mensch ohne Herzen, der endlose Liebe fühlte,
für die Diebin des Herzen....
Er sagte er würde auf sie warten, ihr das Herz schenken,
doch die Zeit ist ungewiss.
Niemals will er die Diebin weinen sehen, glücklich soll sie sein,
selbst wenn er in Trauer und Sehnsucht untergehe.
Abschied kann er nicht nehmen, will immer für sie da sein,
ohne das Gefühl der gegenseitigen Liebe...

Eine endlose Liebe, zu einer Diebin des Herzen, keine Hoffnung,
nur endlose Liebe.
Selbst am Ende haucht er mit letztem Atemzug den Namen der Geliebten...
Stille kehrt über die herzlose Seele, endlos....

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