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Alex_L

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Das leben .. ich hab es nie kapiert .. wie kann man 5 mal verlieren wenn man nur 5 mal spielt??!

a dayMontag 29.09.2008 12:30 AM

Wieder lag ich da. Wach. Alleine. 3 std. waren bereits vergangen. Viel hatte ich nicht in den 180 min. getan.
Ich konnte den kalten wind auf meiner Stirn spüren. Die Sterne waren kaum zu sehen heute Nacht. Der Schleier des
Himmels verdeckte sie. Ich versuchte nicht daran zu denken. Versuchte einfach nur zu schlafen. Es war sinnlos.
Umso mehr ich mich anstrengte nicht daran zu denken wurde ich fast verrückt. War es die Sehnsucht in mir?
Ich wusste es nicht.
Langsam drehte ich mich zur Seite, in meinem, Königreich namens Himmelbett. Das grelle licht meines Weckers brachte
mich fast um den Verstand. Ich drehte mich weg. Drehte mich wieder zurück. 4:37 Uhr. Bald ist wieder die Nacht vorbei. Schoss es durch meinen Kopf. ich raffte mich auf. Ging barfuss über den Mond beleuchtenden Teppich. Knacksende Knochen. Bin ich doch schon so alt?! Dachte ich spöttisch bei dem
Geräusch meiner Knochen. Langsam tappte ich mich ins Badezimmer. Nein, Licht konnte ich nun wirklich nicht ertragen. Verzweifelt suchte ich nach dem Türgriff. Gefunden. Ich trat in das kalte Zimmer. Sah die dunklen Umrisse im Spiegel
von mir. Das Rauschen des Wassers lies mich ein klein wenig klarer denken. Wenn auch nicht weltbewegend.
20 min. sind vergangen. Ich steht immer noch vor dem Spiegel. Die Hände im kalten nass. Nachdenken, nachdenken, nachdenken, nachdenken.....
Langsam ging ich. Die Treppen aufwärts. Zögernd blieb ich vor meiner Tür stehen. Die Tür knarrte wie immer als Sie sich öffnete. Leise schloss Sie sich hinter mir. Die Sterne waren immer noch nicht zusehen. Auch der Mond war nun
von seinen Kindern verschleiert. Ich legte mich zurück ins Bett. Lag da. Starrte die Decke an.
Warum musste es so geschehen ?
Immer wieder stellte ich mir diese Frage. In dieser Nacht.

Blinzelnd sah ich auf. Die Sonne blendete mich bereits. Ich drehte mich zur Seite. 7:28 Uhr. Keine 10 min. sind vergangen
als ich wach da lag und das Telefon klingelte. "Frühstück" piep piep piep piep. Bei dem Gedanken an essen merkte ich
wie meine saure Galle hochkam. Nein, essen konnte ich nicht. Zögerlich ziehte ich mir was über und trapp runter.
Dies sollte ein Tag werden wie alle anderen auch. Einen der schnell wieder aus dem Gedächtnis gelöscht werden möchte.

Meine Zähne klapperten. Ich zitterte am ganzen Körper. Ja, mir war kalt. =)
Es war sternenklarer Nachthimmel. Laufen, laufen,
laufen, laufen... bloß nicht an irgendetwas denken.
Ich lief und lief. Ich hatte nicht vor zu stoppen.
Verzweifelt versuchte ich einen Weg zu finden nicht daran denken zu müssen.
Doch, war das wirklich alles für mich?!
War das der Grund dafür dass es mir gut ging?! Es war mir egal. Hauptsache es ging mir gut.
Wie schon so oft stand ich mit meinem Gewissen im Konflikt. Sanft berührten ich die kleinen Regentropfen der Nacht. Es wurden immer mehr. Ja, es regnete. Ich stoppte. Langsam breitete ich die arme aus. Sah nach oben. Genoss den kalten Regen
auf meiner kalten Haut. Ich legte mich
auf die kalte Straße. Blieb liegen.

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