IRC-Galerie

und WaRuM?Samstag 18.04.2009 11:31 PM

Sie war nun schon seit einer Woche verschwunden.
Eine Woche lang trug sie nun schon dieselbe Kleidung.
Den neuen Bikini, den sie mit Chayenne vor zwei Wochen erst gekauft hatte, extra für das Wochenende mit den anderen am See.
Hilmar’s T-Shirt was sie so an ihm liebte, und das er ihr gegeben hatte als sie aus dem Wasser kam und gefroren hatte. Er hatte gelacht, weil es ihr viel zu groß war.
Spuren von geweinten Tränen hafteten an ihrem Gesicht.
Ihre Füße taten weh. Er hatte sie barfuß mehrere Kilometer durch den Wald getrieben.
Sie waren blutig. Er hatte keine Rücksicht darauf genommen.
Er hatte sie geschlagen als sie versucht hatte zu entkommen. Er hatte eine Waffe, sie hatte sie sogar schon einmal in ihrem Rücken gespürt. Nur kurz, denn er hatte ihr versichert sie nicht umzubringen.
Ihre Haare klebten strähnig an ihrem Gesicht. Überall an ihrem Körper war Schmutz.
Ihre Hände waren klebrig von Blut und Dreck.
Sie konnte nichts tun, nur darauf warten dass er zurückkam. Sie wusste nicht wer er war, dachte trotzdem immer weiter nach, in der Hoffnung irgendetwas übersehen zu haben was sie sich jetzt wieder in Erinnerung hätte rufen können.
Sie wusste nicht einmal wo sie war. Es war Nacht als er sie hierher gebracht hatte. Sie hatte versucht auf jede Kleinigkeit zu achten.
Sie wusste nicht einmal ob es Tag oder Nacht war. Hier in dem Zimmer in dem sie saß war kein Fenster. Das grelle Licht der Lampe über ihr schien schon seit Stunden.
Er schloss die Tür auf und sah sie an.
„Hast du Hunger?“ Sie nickte. „Ich hab Pizza mitgebracht.“ Er stellte den Karton vor ihr ab und schnitt die Fesseln an ihren Händen durch. Er setzte sich an die Tür und sah dabei zu wie sie aß.
„Wieso sitzt du da auf dem Boden? Wieso legst du dich nicht hin? Ein voll möbliertes Zimmer und du sitzt auf dem Boden“ Er lachte.
„Gut, ich verlang nicht das du mir antwortest, ich kann mir denken das du mich hasst“ Ein Lächeln prangte in seinem Gesicht und die weißen Zähne blitzten hervor.
„Wieso lässt du mich dann nicht gehen du scheiß Wichser?“ Er stand auf und ging auf sie zu. Er hockte sich vor sie um in ihre Augen sehen zu können. Er fand sie erschreckend schön und es war eine Schande dass er ihr hatte wehtun müssen.
„Du weißt das dass nicht ganz so einfach ist, wie du es gerne hättest.“ Sie spuckte ihm ins Gesicht. Er stand auf.
„Maike…das muss doch nicht sein.“ Er drehte sich um. Sie nutzte diesen Augenblick um aufzustehen. Es war einfacher als sie gedacht hatte, obwohl ihre Füße noch zusammengebunden waren.
Er erkannte ihren Hinterhalt im Augenwinkel. Als sie nah genug hinter seinem Rücken stand drehte er sich um, bevor sie versuchen konnte ihm etwas anzutun.
Er schubste sie aufs Bett.
„Maike, wieso machst du so etwas?“ Er stellte sich vor sie. „Ich will dir doch eigentlich nicht wehtun…“ Tränen standen in ihren Augen.
Trotz der Schönheit die sich über ihren ganzen Körper zog, konnte er die Aufregung in sich nicht mehr unter Kontrolle halten.
Er begann ihr auf eine Art wehzutun, die sie nicht Verstand.
Ihre Welt würde nie wieder dieselbe sein.

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