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|Nicki|

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2 Jahr <3 Und viele weitere sollen folgen :3

Das Mädchen und das besondere BootSonntag 17.06.2012 11:45 PM

Ein kleines, nussschalenähnliches Boot, trieb bei schwacher Strömung auf einem langem Fluss. Es hatte keine Segel, es hatte keine Padel. Nur der Wind und die Strömung brachten das Boot zum Fahren. Kein Mensch war auf diesem kleinem Boot zu finden. Einsam trieb es so dorthin. Man konnte nur raten wie lange es schon fuhr und genauso konnte man nur raten, wann es halten würde.

An einem schönem Sommertag spielte jedoch ein fünfjähriges Mädchen in einem weißen Kleid am Flussufer. Pflückte die Blumen, sah sich die Fische an und hörte dem aufgeregtem Klappern der Fischreiher zu. Doch dann huschten die Augen des rothaarigen, unschuldigem Geschöpf zum Horizont. Dort sah es auf dem Wasser in weiter ferne das Boot schwimmen. Langsam trieb es von dort hinüber zum Ufer, wo das Mädchen saß und auf das Boot wartete. Und genau da, hielt es an und wartete… Wartete auf das Mädchen, welches ohne zu überlegen in die Nussschale stieg um mit ihm weiter zu fahren. Alles war für die Kleine ganz zauberhaft und erschien ihr magisch.

Das Boot trieb mit ihr tagelang auf dem Wasser. Allmählich bekam das Mädchen Hunger. Und als hätte der Zufall es so gewollt standen mit langen hängenden Ästen die schönsten Bäume mit den schönsten Früchten im Wasser und reichten mit ihren langen Zweigen zum Boot herüber. So ging es immer wenn sie Hunger hatte oder Durst. Aber schon bald hatte das Mädchen ein anderes Problem. Sie fühlte sich einsam. Aber den Wunsch nach Zweisamkeit erfüllte das Boot ihr nicht und so trieb es weiter, immer weiter. Bis es das Meer erreichte. Das Salzige Meer wurde noch salziger, als die Tränen des Mädchens in das Wasser fielen. Betrübt saß sie dort, war tagelang nicht aufgestanden und hatte sich kaum bewegt. Die Bootsfahrt war nun nicht mehr lustig. Und sie schien dem Mädchen ohne Ende zu sein. So zog es die Beine an und achte nach, an das was sie nun verloren hatte. Familie, Zuhause und den Halt den ihr der Boden gegeben hatte.

Nach einigen Stunden erschien dem Mädchen eine Insel und nur ein einziger Berg erhob sich auf ihr. Eine dichte Wolkendecke schlang sich um die Spitze des riesigen Naturphänomens. Und das Boot fuhr direkt auf diese Insel zu. Als man mehr erkennen konnte, da sie dichter herangeschwommen waren, war eine Höhle zu erkennen auf die das Boot zutrieb. Direkt in die Insel führte sie hinein und brachte das Mädchen in die Dunkelheit. So floss das Wasser leicht schaukelnd mit ihnen hinein, bis sich die Strömung verstärkte. An den Wänden der Höhle fanden sich nach und nach kleine Steine die Licht aussanden. Leicht bläulich sah das Kind seine Haut. Die Lichtsteine vermehrten sich bis sie sich an einem Punkt konzentrierten. An einem Punkt direkt über einem Thron. Einem Thron der auf festem Grund stand um ohn herum das Wasser. Jemand… oder etwas saß auf ihm. Die dichte Kapuze fiel der Gestalt ins Gesicht und verhüllten den Körper. Nur die knochigen Hände lagen auf den Lehnen des Throns. So saß er dort. Gevater Tod.

Das Boot hielt inne, an dem Steg der direkt zum Thron führte. So stieg das Mädchen aus und das Boot kehrte um… um jemand neuen durch das Paradies zu geleiten und zum Tod zu führen.

Einige Tage später fand man den Leichnahm des Kindes am Ufer an dem alles begann. Unberührt und unschuldig lag er da und warnte davor, dass der Tod jeden zu sich holen konnte und es ihm egal war wann und wo…

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