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♥♥01.05.2011 schatz ich liebe dich♥♥

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[Kein Thema]Samstag 21.05.2011 02:25 PM

Es sind oft Worte, die uns verletzen. Entscheidungen, besonders falsche. Taten, die nicht sein sollten. Unsere Mitmenschen haben einen grossen Einfluss auf uns und unser Leben, was leider wahr und manchmal sehr gefährlich ist.
Ist es nicht unfair, dass man die wichtigsten Entscheidungen nicht einmal selbst treffen kann? Eine Entscheidung eines anderen, kann dein ganzes Leben verändern oder gar zerstören. Vielleicht wird es besser, wahrscheinlich nicht.
Wir sind auf Andere angewiesen, wie Kleinkinder.
Nun stellt sich die Frage, warum man sich auf andere verlassen sollte. Warum soll man einem Menschen vertrauen, Hoffnungen und Erwartungen haben? Die Realität zeigt immer wieder, dass man gleichwohl enttäuscht wird. Man wird verletzt, schwer, doch nur innerlich. Für mich der schlimmste Schmerz den es gibt.
Ich war immer schon ein skeptischer, misstrauischer Mensch. Andere nennen diese Eigenschaften verschlossen oder ängstlich. Doch ich sorgte nur dafür, dass mir keiner etwas tun konnte. Einfach niemanden an sich ran lassen, einfacher geht’s nicht.
Doch so ein Leben ist leider einsam. So muss man sich dann doch irgendwann auf andere verlassen. Aber warum kommt das nie gut? Sobald man nicht mehr selber für etwas verantwortlich ist, geht alles schief.

Man vertraut, man liebt. Man gibt alles für den Anderen, versucht es zumindest. Man schenkt einander volles Vertrauen, dass dann jedoch ausgenutzt wird.
Man kann sich nicht selber helfen, weil die Entscheidung beim anderen liegt. Hilflosigkeit. Jeder Mensch ist in irgendeiner Weise jemanden hilflos ausgesetzt. Ich nenne das die masochistischen Züge der Menschen.
Denn ob man sich hergibt, das ist immer noch die eigene Entscheidung. "Love hurts" - ein gängiger Ausdruck. "Das Leben ist hart", genauso verbreitet. Doch warum macht man es sich so schwer? Ist der Sinn des Lebens, so viele Male enttäuscht zu werden bis man nicht mehr leben will?!
Ich denke nicht. Etwas stimmt nicht, das ist nicht fair. Wir sind doch auch nur Menschen, mit Gefühlen, die leider viel zu schnell verletzt werden können. Das macht mir Angst. Angst vor der Zukunft. Ich stelle mir nicht die Frage, was sein wird. Ich stelle mir die Frage, was alles nicht sein wird wie ich es gehofft hatte.
Vor kurzem sagte ich noch: darum leg ich meine kleine grosse Welt in deine schützenden Hände. Heute zweifle ich an diesen Worten. Mann sollte seine Welt wohl besser nicht in andere Hände geben.
Was kommen wird, ist unklar, und somit das Schlimmste für mich. Die Hilflosigkeit. Die Wut. Die Besorgnis. Die Angst. Ist das die Definition von Liebe?

Deine Worte schmerzten sehr. Obwohl man ja nicht hoffen soll, hoffe ich doch, dass die Tat nicht folgt. Doch die Entscheidung liegt nicht bei mir, und wenn es die falsche ist, wird es mich innerlich zerreissen.
Wenn du also eine Entscheidung triffst, solltest du nachdenken, wem du in welchem Masse schadest, und ob du das verantworten kannst.
Taten, Worte, Entscheidungen. Man wird verletzt, wenn es nicht so war wie man hoffte. Also warum noch hoffen?

Ich wollte meine Hoffnung eigentlich noch nicht aufgeben, doch das wird immer schwieriger...

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