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|Akuhra|

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// Die Musik heutzutage ist echt grottenschlecht.. ;(
Das dritte Mädchen

Die dunkle Schönheit ihn umgab, zog er in seinen Bann,
des Nachts die vielen jungen Frau‘n und auch so manchen Mann.
Sein Domizil sehr prunkvoll war, die Stadt mit Kunst und Charme,
so lebte er zurück gezog‘n seit vielen hundert Jahr‘n.

Ersehnlich war es jedes Mal, die Gier nach frischem Blut,
Er musst‘ es tun jed‘ dritte Nacht, sonst ging es ihm nicht gut.
Zur Unruh‘ führend‘, quälend‘ Durst, dies zeigte ihm nun an,
das heut‘ in schauriger Manier die Jagd beginnen kann.

Sein blondes Haar er pflegte, und kleidet‘ sittsam sich,
damit kein Mensch erführe, von seinem wahren Ich.
Im schwarzen Hemd und Hose, sein Mantel der war rot,
darauf kein Fleck man sehe, wenn bränge er den Tod.

Allein duch seine Willenskraft, schwang er sich in die Lüfte
hinab zur Stadt er schwebte nun, in Vorfreud‘ süßer Düfte.
Am Dom vorbei sein Weg ihn führt‘, ein Opfer sich zu suchen,
ein junges Mädchen soll es sein, die Seelen hört er rufen.

Der sterblich‘ Seelen Klänge, die kennt er ganz genau,
bevorzugt er fast immer, das Blut von einer Frau.
Drei Mädchen sieht er pötzlich, sie kommen auf ihn zu,
ihr Alter etwa achtzehn, erregt ist er im nu.

Den Duft des jungen Fleisches, nimmt gierig er jetzt auf,
er schürzt die Oberlippe, der Plan nimmt seinen Lauf.
Die Kunst des Flirts und Lächelns, beherrscht er nur zu gut,
ganz raffiniert und listig, macht er den Schönen Mut.

Er lädt sie ein mit sich zu geh‘n, gefällt den Mädchen sehr,
dem Angebot zu wiedersteh‘n fällt letztlich ihnen schwer.
Nur eine trägt ein Talisman von ihrer Mutter Hand,
ein Schmerz ihr zieht sich durch die Brust, „geh nicht!", sagt ihr Verstand.

Doch zwei der Mädchen wollen mit, fixiert von seinen Augen,
Ein Abenteuer, Sex und Tanz, so lässt er sie wohl glauben.
Vergeblich mahnt die Dritte, sie ahnt wohl die Gefahr,
der Tragik ersten Schritte, zu ändern Zeit noch war.

Doch übermütig lachend, sind zwei nun ganz bereit,
dem Manne hin zu folgen, zu nächtlich später Zeit.
Er spricht von einer Party, allein in seinem Haus,
die zwei, sie sind begeistert, zu gut sieht er halt aus.

So geht allein nach Hause, das dritte Mädchen hin,
mit Tränen in den Augen, der Abschied ist so schlimm.

Ja selbst der Mond warf Schatten in dieser grausigen Nacht,
im Angesicht des Todes, im Bann der dunklen Macht.

Des Dramas nächste Phase nun gleich beginnt, geschwind,
nur möchte ich sie bitten, es ist nichts für ein Kind.

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