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``Cookie``

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Höre nie auf zu Lächeln, egal wie schlimm dein Leben ist, Denn du weisst nicht.. Wer sich in dein Lächeln verlieben könnte...

Leute die keine Ahnung haben:DDonnerstag 13.05.2010 10:20 PM

Beitrag von nem komischen Kerl in SVZ:

Handballtorhüter haben eine Macke, dies ist ein allgemeines Vorurteil. Es heißt, man könne jede Extremsportart der Welt betreiben - sich von Klippen stürzen, nur mit einem Fallschirm gesichert, man kann sich in Autos setzen und Rennen mit 300 km/h fahren - aber man würde sich nie in ein Handballtor wagen. Alles Quatsch - es sind Menschen wie du und ich.

Auch wenn ich selbst kein Handballtorwart bin, ich versuche es mal so gut es geht zu umschreiben. Es muss etwas geben, dass diese Menschen dazu treibt, sich in die teilweise bis zu 140 km/h schnellen Würfe zu schmeissen. Eine gewisse Erleichterung, wenn man das runde Leder spürt, wie es sich um den Arm/Bein/Kopf wickelt. Das hat seinen Preis. Neben Vereinsbeitrag, Tiefschutz und Kleidung hat man körperlich wohl den schwersten Job. Nicht selten bekommen Handballtorwärte das Spielgerät um den Schädel gewickelt - egal, Kopf schütteln, und weiter. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Dies passiert natürlich aufgrund mangelnder Wurfpräzision in den unteren Spielklassen weitaus öfter als bspw. in der Bundesliga oder im internationalen Geschäft.

Trotzdem - Handballtorwärte sind nicht die Verrückten, für die man sie immer hält. Es sind "Normalos", wie alle anderen auch. Sie haben keine überdurchschnittliche Reaktionszeit, keine besonderen Reflexe. Allerdings sind weitaus gewiefter als man denkt. Wer könnte sonst das komplizierte Nervenspiel zwischen Werfer und Torhüter so gut meistern? Dabei handelt es sich um das einfache Merken von Wurfbildern, die jeder Spieler quasi programmiert hat. Es gibt bevorzugte Bewegungen, bevorzugte Ecken - und die muss ein Torwart kennen. Aber damit ist es nicht getan. Der Torwart weiß, dass der Werfer gerne in eine bestimmte Ecke wirft. Dies weiß aber wiederum der Werfer, was weiterhin auch dem Torwart bekannt ist. So entwickelt sich aus einem einfachen Spiel eine komplexe Nervenschlacht, in der derjenige gewinnt, der seinen Gegenüber am besten zu beeinflussen weiß. So geschah es bspw. bei einem 7-Meter-Wurf. Ein bekannter Torhüter drehte sich einfach ignorant weg, als der Werfer den Anpfiff hörte. Das irritierte den Werfer so sehr, dass er den Ball prellte - ein technischer Fehler, Freiwurf für die gegnerische Mannschaft. Diese Abgeklärtheit, dieses einfache "wissen wo der Ball hinfliegt", ist Ergebnis jahrelanger Arbeit. Eine Studie besagt, dass sich ältere Torwärte aufgrund ihrer Erfahrung öfter in die richtige Ecke bewegen, als junge.

Damit ist der Torwart eine Person, die innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde verschiedene Abläufe parat haben muss - und sie dann auch umsetzen sollte.

---> Ich muss schon sagen dieser kerl hat eine MACKE!!! Torhüter sein ist einfach ein Glücksspiel und das Gefhl wenn man im Tor steht und einen entscheiden Wurf/ /-meter hält kennen eh nur echt Torhüter:D
Doch mit einem hat er recht: Wir sind auch nur Menschen:DDD

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